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3:0-Erfolg über Braunschweig – Aigner, Rakic und Lauth treffen

Djordje Rakic

Djordje Rakic erzielte mit einem Alleingang gegen Eintracht-Keeper Daniel Davari das wichtige 2:0.

Mit einem Sieg über Eintracht Braunschweig verabschiedeten sich die Löwen vor heimischer Kulisse aus dem Jahr 2011. Stefan Aigner hatte die Hausherren in der 32. Minute gegen den starken Aufsteiger aus Niedersachsen in Führung gebracht. Nach Kontern bauten Djordje Rakic (60.) und Benjamin Lauth (65.)die Führung zum 3:0 aus. Damit überflügelten die Sechzger Braunschweig in der Tabelle.

Personal: Löwen-Trainer Reiner Maurer musste im Heimspiel gegen Braunschweig auf Bobby Wood (Meniskus-OP), Benjamin Schwarz (Aufbautraining nach Knieverletzung), Arne Feick (Außenbandriss im Sprunggelenk) und Daniel Halfar (Schambeinreizung) verzichten. Im Vergleich zum Aachen-Spiel gab es nur eine personelle Veränderung: Stefan Aigner rückte wieder ins Team, für ihn musste Dominik Stahl weichen.

Spielverlauf: Die erste Chance des Spiels besaßen die Gäste. Ein schnell ausgeführter Freistoß kam auf die rechte Seite zu Benjamin Fuchs, der flankte hoch in den Strafraum, Dominick Kumbela kam im Zentrum aus neun Metern zwar frei an den Ball, streifte ihn aber nur mit dem Kopf, sodass er weit links am Tor vorbei ging (3.). In der 5. Minute schloss Daniel Bierofka halbrechts ab, nachdem Deniz Dogan weggerutscht war. Seinen scharfen Schuss faustete Eintracht-Torhüter Daniel Davari vorsichtshalber zur Ecke, die nichts einbrachte. Nur knapp übers Löwen-Gehäuse ging ein Vollspannschuss von Mirko Boland aus 24 Metern (11.). Wenig später flankte erneut Fuchs von der rechten Außenlinie, Kumbela war am zweiten Pfosten zur Stelle, konnte den Ball aus sechs Metern aber nicht mehr drücken, sodass er über die Latte ging (12.). Dann entwischte der Eintracht-Stürmer der Löwen-Defensive auf der linken Seite. Mit seinem Schlenzer aus 15 Metern aufs lange Eck versuchte er Gabor Kiraly zu überraschen. Mit den Fingerspitzen lenkte der Ungar gerade noch den Schuss des Deutsch-Kongolesen um den Pfosten (13.). In dieser Phase hatten die Sechziger Glück, dass sie nicht in Rückstand gerieten. Erneut stand Kumbela in der 22. Minute im Mittelpunkt. Ken Reichel hatte aus dem linken Halbfeld Richtung Elfmeterpunkt geflankt, wieder kam der Angreifer freistehend zum Kopfball, setzte das Leder aber neben den linken Pfosten. Nach einem Doppelpass mit Ex-Löwe Mathias Fetsch kam Oliver Petersch aus 18 Metern zum Abschluss. Sein Schuss war aber nicht stramm genug, sodass Kiraly ihn abfangen konnte (24.). Die beste Chance bis zu diesem Zeitpunkt besaßen die Münchner Löwen nach knapp einer halben Stunde. In Folge einer Kontersituation hatte Stefan Aigner Djordje Rakic auf der linken Seite schön freigespielt. Der Serbe lief halblinks allein auf Keeper Davari zu, schlenzte das Leder aus 13 Metern über ihn, aber zum Entsetzen der Löwen-Fans landete der Ball nicht im Tor, sondern im Außennetz (29.). Auf der Gegenseite schlug Christopher Schindler nach einer Ecke übers Leder. Kumbela schaltete am schnellsten, erreichte den Ball gerade noch mit der Picke vor dem herausstürzenden Kiraly, jagte es aber über den Kasten (30.). Zwei Minuten später lag das Leder dann im Braunschweiger Tor. Rakic war nach einem dynamischen Antritt kurz vorm linken Strafraumeck per Bodycheck vom Ball getrennt worden, das Leder rollte aber weiter zu Volland. Sofort passte der Löwen-Stürmer scharf in die Mitte, Benjamin Lauth am Torraum kam einen Schritt zu spät, aber der hinter ihm lauernde Aigner war zur Stelle, bugsierte den Ball aus kurzer Distanz über die Linie zum 1:0 (32.). Kurz vor der Pause hatten die Gäste aus Niedersachsen nochmals drei gute Möglichkeiten. Zunächst hatte Reichel scharf und flach von links in die Mitte geflankt. Dennis Kruppke kam einen Schritt zu spät, ehe Stefan Buck die Situation bereinigen konnte (43.). Kurz danach musste die Nummer 17 der Löwen im Strafraum gegen Kruppke alles riskieren. Seine Grätsche verhinderte den Alleingang von der rechten Seite (44.). Und in der Schlussminute vor der Pause wurde Reichel nicht angegriffen, der zog von links Richtung Mitte, hielt aus 22 Metern flach drauf, zielte aber knapp am langen Eck vorbei (45.). Insgesamt war die Führung der Sechzger zur Pause schmeichelhaft. Wesentlich mehr Chancen hatten die agilen Niedersachsen.

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Braunschweig machte im zweiten Durchgang zunächst dort weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatten. Kumbela setzte sich rechts im Strafraum gegen Buck und Schindler durch, passte anschließend nach hinten. Dort kam Fetsch angerauscht, doch Aigner war schneller, konnte in höchster Not zur Ecke klären (48.). Diese wurde abgewehrt. Der Ball kam zu Kruppe, der vom linken Strafraumeck unbehelligt von Daniel Bierofka in die Mitte zog. Sein anschließender Rechtsschuss aus 17 Metern fischte Kiraly aus dem linken unteren Eck (49.). Zwei Minuten später besaßen die Löwen eine Konterchance, doch Rakic wurde im Strafraum abgedrängt, kam nicht mehr zum Abschluss (52.). Besser machte es der Serbe in der 58. Minute. Nach einer erneuten Kontersituation hatte Bierofka auf die linke Seite in den Lauf von Rakic gepasst. Der 26-Jährige eilte alleine auf Davari zu, lupfte den Ball von der Strafraumgrenze über den herauslaufenden Keeper zum 2:0 in die Maschen (58.). Zwei Minuten später hatten die Braunschweiger die Riesenchance zum Anschlusstreffer. Fetsch passte in den Strafraum auf Kruppke. Der Kapitän der Eintracht kam zentral aus 14 Metern zum Schuss, traf das Leder aber nicht voll, sodass Kiraly erneut parieren konnte (60.). Besser machten es die Gastgeber. In der 65. Minute kam Rakic fast an der Grundlinie des linken Torraumecks zum Flanken, Lauth in der Mitte brachte die Fußspitze ans Leder, das den Weg über den rechten Innenpfosten zum 3:0 ins Tor fand (65.). Der eingewechselte Demir Vrancic kam in der 74. Minute im Strafraum freistehend ans Leder, zögerte aber mit seinem Abschluss aus neun Metern, sodass Schindler den Ball blocken konnte. Vier Minuten später steuerte Volland von links auf Davari zu. Anstatt in die Mitte auf den mitgeeilten Lauth zu Flanken, versuchte er es mit einem Schuss aufs lange Eck, zielte aber aus zehn Metern am Tor vorbei (78.). Selbst der Ehrentreffer gelang den Gästen trotz bester Chancen nicht. In der 85. Minute segelte Kiraly an einerr Ecke vorbei. Vrancic kam aus kurzer Distanz zum Schuss, traf aber nur den am Boden liegenden Volland, ehe Lauth auf der Linie stehend endgültig die Szene die Situation bereinigte. So blieb es beim 3:0.

Steno

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