15.10.2012

Ein voller Erfolg war die Matinee im Mathäser Filmpalast am Sonntagvormittag. Insgesamt 120 Löwen waren erschienen, um sich den Animationsfilm „Madagascar 3" in 3D anzusehen. Begrüßt wurden sie von Kurt Schalk, Marketingleiter der Kinopolis Gruppe.
Seit kurzem sind die Mathäser Kinos am Stachus Partner des TSV 1860 München, warten mit exklusiven Angeboten für den Traditionsverein und seine Anhänger auf. Dazu gehörte eben auch diese Matinee.
Um 11 Uhr fanden sich aus der Mannschaft Timo Ochs, Maximilian Nicu, Christopher Schindler und Arne Feick mit Familie bzw. mit Partnerin am Stachus ein. Torwart-Trainer Jürgen Wittmann war ebenso anwesend, wie Physiotherapeut Stephan Rainer und die Zeugwarte Wolfgang Fendt und Martin Bernhard. Sie alle hatten Frau, Kinder oder, im Falle von Wolfi Fendt, die Enkel mitgebracht. Mitarbeiter der Geschäftsstelle und von 1860-Vermarkter HI2 ließen sich den dritten Leinwandausflug der knuffigen New Yorker Zootiere um Löwe Alex nach Europa in einen Wanderzirkus nicht entgehen. Die Madagascar-Filme gehören in Deutschland zu den Zuschauer-Magneten. So kam „Madagascar" 2005 auf 6,7 Mio. Besucher, „Madagascar 2" dreieinhalb Jahre später auf 6,0 Mio. Zuschauer. Nun präsentieren sich die Zootiere erstmals in 3D.
„Das war eine nette Abwechslung", so Löwen-Keeper Timo Ochs. „Meine Kinder waren von dieser Aktion und natürlich dem Film hellauf begeistert." In nächster Zeit soll es noch mehr Events dieser Art geben, erklärte Kurt Schalk vom Mathäser Filmpalast. Den 30-Jährigen Ochs freut's. „Es war schön, einfach mal ungezwungen mit der Familie bei einem Kinobesuch zusammenzukommen. Auch für die Fans war es sicher ein gelungenes Erlebnis."
Am Montag standen gleich zwei Trainingseinheiten auf dem Programm. Morgens um 10 Uhr ging es zunächst in den Kraftraum, wo unter Anleitung von Physiotherapeut Stephan Rainer eine Einheit absolviert wurde. Danach wurde noch auf dem Platz trainiert. Drei Akteure trainierten morgens nicht mit der Mannschaft. Während sich Daniel Halfar nach seiner Zahn-OP - ihm wurden alle vier Weisheitszähne gleichzeitig entfernt - noch pflegen ließ, gingen Necat Aygün und Moritz Volz gemeinsam zum Laufen. Bei der Einheit am Nachmittag stand „Volzy" dann wieder mit seinen Kollegen auf dem Platz.

Der Neu-Frankfurter Stefan Aigner schaute am Montagmorgen nach dem Morgentraining an der Grünwalder Straße vorbei. Dabei wurde er herzlich von seinen Ex-Kollegen begrüßt. „Ich verfolge alle Spiele der Sechzger im Fernsehen", erzählte der 25-Jährige, der „seinen" Löwen durchaus eine gewichtige Rolle im Kampf um die Aufstiegsplätze zutraut. Selbst ist er rundum zufrieden mit seinem Einstand in der Mainmetropole. „Sieben Spiele, drei Tore und auf Anhieb Stammspieler - mehr geht kaum", so „Aiges". „Ich habe den Schritt in die Erste Liga nicht bereut."
