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»Gute Sache, Necat!«

Necat Aygün

„Das ist ein Stück Paradies", erklärte Necat Aygün der Münchner Abendzeitung über den Bolzplatz in der Corneliusstraße, auf dem der Fußballer groß wurde. Der „Käfig" an der Glockenbachwerkstatt soll nun einem Neubau weichen. Der Innenverteidiger setzt sich für den Erhalt ein. Die Löwen unterstützen ihn gerne dabei: „Gute Sache, Necat", sagt Geschäftsführer Robert Schäfer stellvertretend für den TSV 1860.

Der 32-jährige Münchner, der in der Nähe des Sendlinger Tors zu Hause war, verbrachte einen Großteil seiner Kindheit auf dem Bolzplatz um die Ecke. Hier entdeckte er seine Leidenschaft für das runde Leder und legte damit quasi den Grundstein für seine Karriere als Profi: „Der Boden war schlecht für die Füße, aber gut für die Technik", weiß die Nummer 13 der Löwen und erinnert sich gerne an glückselige Momente: „Manchmal hat man solange gespielt, bis man völlig am Ende war."

Necat Aygün, inzwischen selbst Vater von Söhnchen Lias, schätzt diesen besonderen Platz, mitten in der Stadt deshalb noch mehr. Er kämpft dafür, dass er bleibt: „Der Bolzplatz darf nicht weg, der ist ein Teil echtes München, das ist Kult und für Kids ein genialer Ort", sagt Aygün. Unter anderem die Sportfreunde Stiller und Weltmeister Paul Breitner engagieren sich ebenfalls. „Necats Einsatz freut uns sehr. Wir stehen voll und ganz hinter dem Ziel und unterstützen das Vorhaben als Verein gerne", so Robert Schäfer.

Necat Aygün
Zurück an der Glockenbachwerkstatt: Necat Aygün hat hier ganze Tage kickend verbracht.
Fotos: Marco Plein

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