Hart erkämpfter Auftaktsieg gegen Regensburg

Wojtkowiak
Erzielte per Kopf das erste Saisontor für die Löwen: Verteidiger Grzegorz Wojtkowiak (Mitte).

Die Löwen starteten mit einem Arbeitssieg über Jahn Regensburg in die Saison. Den „Goldenen Treffer" markierte Grzegorz Wojkowiak bereits in der 8. Minute per Kopf. Gabor Kiraly rettete in der Schlussphase den Sieg, hielt gegen Abdenour Amachaibou einen Elfmeter.

Personal: Bis auf Basti Maier (Aufbautraining nach Knieverletzung) konnte Löwen-Trainer Reiner Maurer aus dem Vollen schöpfen. Liridon Vocaj, Vitus Eicher, Korbinian Vollmann und Phillipp Steinhart wurden für das Regionalliga-Derby gegen den FC Bayern II einen Tag später abgestellt. Die Löwen begannen mit der gleichen Aufstellung wie bei der Generalprobe gegen den VfB Stuttgart (1:2) sechs Tage zuvor.

Spielverlauf: Die erste gute Szene des Spiels besaßen die Gäste, die keineswegs nur auf die Defensive bedacht waren. Francky Sembolo brachte den Ball von der rechten Strafraumseite scharf und flach in die Mitte, doch Grzegorz Wojtkowiak war zur Stelle, klärte vor Thiemo Kialka (2.). Die erste Löwen-Chance brachte gleich die Führung. Einen Eckball von rechts flankte Marin Tomasov mit links an den ersten Pfosten, Wojtkowiak lief dem Ball entgegen, verlängerte ihn aus sechs Metern, Jahn-Verteidiger Philipp Ziereis fälschte das Leder noch leicht zum 1:0 ins eigene Netz ab (8.). In der 12. Minute versuchte es Sembolo aus halbrechter Position mit einem Heber von der Strafraumgrenze aufs lange Eck, aber Gabor Kiraly hatte mit dem schwachen Schuss keine Probleme. Einen Sololauf von Denis Weidlich konnte Grigoris Makos nur mit einem Foul kurz vorm Strafraum bremsen (20.). Christian Rahn lief zum Freistoß an, hämmerte aus 25 Metern mit links das Leder hoch aufs lange Eck. Doch Kiraly riss die Fäuste nach oben, lenkte den Schuss über die Querlatte (21.). Nach einer Kontersituation für die Löwen konnte Andreas Laurito die Hereingabe von Benny Lauth gerade noch ins Seiten-Aus klären (28.). Der weite Einwurf an den Torraum von Wojtkowiak wurde von den Regensburgern abgewehrt, Makos nahm den Ball aus 23 Metern mit vollem Risiko per Dropkick, zielte aber knapp über die Querlatte (28.). Nach einer halben Stunde musste Daniel Bierofka verletzungsbedingt das Feld verlassen. Für ihn kam Max Nicu (30.). Danach verflachte die Partie, bis zur Pause passierte nicht mehr viel.

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Riesenglück hatten die Löwen direkt nach Wiederanpfiff. Abdenour Amachaibou setzte sich auf der rechten Strafraumseite durch, passte auf Sembolo, der auf Weidlich ablegte, der aus acht Metern gerade noch an den Ball kam. Sein Schuss konnte Kiraly aber mit dem Fuß abwehren (46.). Einen Eckball von Tomasov von der rechten Seite verpasste auf der Gegenseite Ismael Blanco am Torraum nur knapp (52.). In der 56. Minute setzte Lauth Nicu im Strafraum in Szene, Michael Hofmann im Regensburger Tor hatte aber aufgepasst, kam vor dem Löwen ans Leder. Der Schuss des eingewechselten Daniel Halfar landete nach einem Sololauf am Außennetz (62.). Dieser brachte über die linke Angriffsseite sofort frischen Wind in die Partie. Eine Rechtsflanke von Weidlich klärte Wojtkowiak in der 68. Minute am linken Torraumeck zur Ecke. Insgesamt war die Partie in dieser Phase von viel Kampf und Einzelaktionen geprägt. Kombinationen über mehrere Stationen fanden kaum statt. Ein Freistoß - Lauth war gefoult worden - von Halfar halbrechts aus 22 Metern landete auf der Oberkante der Latte (73.). In der 83. Minute hatte Amachaibou eine hundertprozentige Chance zum Ausgleich. Mario Neunaber kam auf der linken Seite bis zur Grundlinie, legte anschließend den Ball zurück auf Amachaibou, der völlig freistehend aus zehn Metern das Leder am rechten Pfosten vorbeischob. Zwei Minuten später grätschte Makos im eigenen Strafraum gegen den enteilten Sembolo. Zum Schrecken der Löwen-Fans zeigte Schiedsrichter Bastian Dankert sofort auf den Punkt. Amachaibou lief an, Kiraly wehrte ab, wieder kam der Schütze ans Leder, aber erneut warf sich der Löwen-Keeper in den Schuss, konnte parieren (85.). Lauth prüfte in der Nachspielzeit nochmals Hofmann im Jahn-Tor, der aber parierte (90.). So blieb es beim mehr als glücklichen 1:0-Auftakterfolg der Sechzger.

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Steno

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