15.09.2012
Keinen Sieg, aber einen Punkt brachten die 1860-Profis aus Bochum mit. Damit ist das Team von Trainer Reiner Maurer in dieser Saison weiter ungeschlagen. Dementsprechend gut gelaunt empfingen die Sechzger ihre Mannschaft beim großen Löwen-Fanfest an der Grünwalder Straße. Gemeinsam feierten sie eine weiß-blaue Party.

Das Fanfest des TSV 1860 München, das zahlreiche Partner und Fanvereinigungen mit unterhaltsamen und toll organisierten Aktionsständen unterstützten, öffnete bereits um 11.30 Uhr seine Pforten. So hatten sich schon vor der Ankunft der Löwen zahlreiche Fans vor der Radio Arabella-Bühne versammelt, die gemeinsam mit Stadionsprecher Stefan Schneider auf ihre Mannschaft warteten. Für Benny Lauth & Co. ging es direkt vom Flughafen zum Trainingsgelände an der Grünwalder Straße.

Punkt 12.30 Uhr rollte der Löwenbus vor. Der Reihe nach und jeweils mit einer persönlichen Löwen-Laudatio begrüßte Stefan Schneider die Blauen, die sich begleitet von großem Applaus auf der Radio Arabella-Bühne präsentierten.
Schlag auf Schlag ging es weiter - auf das Showtraining folgte ein Elfmeterschießen gegen die Keeper Gabor Kiraly, Timo Ochs und dessen Trainer Jürgen Wittmann. Die Schützen hatte Grigoris Makos rekrutiert, indem er zehn Bälle von der Radio Arabella-Bühne aus in die weiß-blaue Menge schoss. Die Fänger durften gegen die Profis antreten und schlugen sich gut. Natürlich wollten sich auch die drei 1860-Torhüter nicht die Blöße geben und hielten erfolgreich. Der Spaß stand an diesem Tag natürlich über allem - letztendlich verließen also alle Auserwählten als Sieger den Platz.
Frisch geduscht und gestärkt ging es für die Löwen auf die Autogrammmeile. Die Zwischenzeit hatten auch die Besucher für ein Päuschen, eine Brotzeit, Bratwurst und ein Freibier von Premium Partner Hacker-Pschorr im Biergarten genutzt. Genau richtig: Denn um sich die signierten Sammelkarten zu sichern oder seine Autogrammwünsche erfüllen zu lassen, war Geduld gefragt. ...und Ausdauer beim Anstehen! Schon bevor Trainer und Spieler auf ihren Plätzen saßen, hatte sich eine riesige Schlange um die Trainingsplätze 3 und 4 gebildet.

Der Stimmung tat das keinen Abbruch. Wie es sich für die große Löwenfamilie gehört, wurde gemeinsam gewartet, gefachsimpelt und geträumt - von der Rückkehr in die Bundesliga.
