27.09.2012

Die Löwen erwarten Samstag, 29. September, 13 Uhr, zum Abschluss der Englischen Woche den Aufsteiger SV Sandhausen 1916 in der Allianz Arena. Für Kapitän Benny Lauth & Co. gilt es, nach dem Derbysieg beim FC Ingolstadt nachzulegen, um gutgelaunt auf die Wiesn gehen zu können. Die LÖWEN News Redaktion hat den Gegner traditionell genauer unter die Lupe genommen. tsv1860.de stellt den „Leader" Marco Pischorn vor, das komplette Gastportrait gibt es im aktuellen Stadionmagazin.
Marco Pischorn ist seit 2010 in Sandhausen, schaffte im zweiten Jahr den Aufstieg mit den Kurpfälzern. Sein Anteil daran war nicht unerheblich, schließlich war der kopfballstarke Verteidiger mit sieben Treffern der drittbeste Torschütze seines Teams. „Wir sind nach jedem Rückschlag wieder aufgestanden und in kein Loch gefallen", beschreibt der 26-Jährige den Charakter der Mannschaft treffend.
Doch der Aufstieg war für den Defensivspezialisten nicht das einzige Glückserlebnis. Zwei Tage später folgte das nächste Highlight. Seine Frau Sarah brachte Sohn Paul zur Welt. „Das Glück haben wohl die wenigsten, die Geburt des Kindes und den Aufstieg innerhalb von drei Tagen zu erleben. Beides löst einfach nur positive Gefühle aus."
Pischorn begann mit dem Fußball spielen beim VfR Sersheim. Über den FV Löchgau wechselte er 2005 in die Reserve des VfB Stuttgart. In der drittklassigen Regionalliga etablierte sich der Innenverteidiger als feste Größe. Sein Bundesligadebüt bei den Profis gab er am 27. Oktober 2007 beim 1:0-Heimsieg des VfB gegen Bayer 04 Leverkusen. Am 17. Dezember 2007 unterzeichnete Pischorn einen bis 2010 laufenden Lizenzspielervertrag bei den Schwaben, kam aber nur noch zu drei Kurzeinsätzen im Oberhaus. Mit der U23 schaffte er die Qualifikation für die neu eingeführte Dritte Liga.
2010 unterschrieb er dann einen Dreijahresvertrag beim Ligakonkurrenten Sandhausen, der am Ende der Saison ausläuft. „Ich kann mir vorstellen, noch einige Zeit hier zu bleiben. Mein Ziel ist es aber auf jeden Fall, nochmals in die Bundesliga reinzuschnuppern." Momentan hat aber der Klassenerhalt mit dem SVS oberste Priorität.