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Niederlagen-Serie gestoppt: U21 spielt 1:1 gegen Fürther Reserve

Daniel Jais
Erzielte gegen Greuther Fürth seinen ersten Saisontreffer: Löwen-Stürmer Daniel Jais.

Es wäre für die Löwen-U21 mehr drin gewesen, als das 1:1 gegen die SpVgg Greuther Fürth II. Nach der glücklichen Führung der Franken durch Dominik Rummel kurz vor der Pause (41.) traf Daniel Jais in der 58. Minute zum Ausgleich. Trotz drückender Überlegenheit gelang dem Team von Trainer Alexander Schmidt in der letzten halben Stunde kein weiterer Treffer mehr.


Löwen-Trainer Alex Schmidt musste gegen Greuther Fürth II weiterhin auf Denis Vatany (Teilabriss des Außenbands im Knie) und Kodjovi Koussou (Innenbandriss im Knie) verzichten. Dafür kehrten Bobby Wood, Markus Ziereis und der gegen Ismaning Gelb-Rot-Gesperrte Phillipp Steinhart in die Mannschaft zurück.

Beide Teams standen in der Anfangsphase sehr kompakt, setzten im Spiel nach vorne kaum Akzente. So dauerte es bis zur 25. Minute, ehe Nico Karger den ersten Torschuss der Partie abfeuerte. Bezeichnend: Der Ball ging einige Meter am linken Pfosten vorbei. Aber wenigstens schien diese Aktion die Löwen aufgeweckt zu haben. Fünf Minuten später wurde Bobby Wood halblinks kurz vor dem Strafraum gefoult. Den fälligen Freistoß führte Stefan Wannenwetsch aus, jedoch zielte der Kapitän aus 20 Metern zu zentral auf Fürths Keeper Mario Miltner, der ohne große Probleme abwehren konnte (30.). Erstmals wurde 1860-Torwart Vitus Eicher in der 40. Minute geprüft. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld kam Dominik Rummel zum Kopfball, Eicher parierte, doch gleichzeitig entschied Schiedsrichter Luka Beretic auf Abseits. Eine Minute später war es dann doch passiert. Nach einer Rechtsflanke herrschte Verwirrung in der Löwen-Defensive, aus dem Gewühl heraus landete der Ball bei Rummel, der ihn aus kurzer Distanz nur noch zum 1:0 für die Franken über die Linie drücken musste (41.). Die Löwen, die eigentlich die Viertelstunde zuvor dominierten, waren zunächst geschockt.

Nach der Pause drängte das Schmidt-Team zunächst auf den Ausgleich. In der 50. Minute kam Wannenwetsch am linken Strafraumeck zum Abschluss, traf mit seinem Schuss aber nur das Außennetz. Ein Freistoß von Wannenwetsch aus halblinker Position war in der 58. Minute der Ausgangspunkt zum 1:1. Diesmal herrschte Verwirrung im Strafraum der Fürther. Nach mehreren Berührungen landete der Ball bei Daniel Jais, der das Leder zum Ausgleich über die Linie drückte. Drei Minuten später forderten die Löwen vehement Elfmeter. Peter Szilvasi spielte den Ball im Strafraum klar mit der Hand , doch Schiri Beretic hatte es nicht gesehen. Auch in der Folge drängten die Sechzger auf den Siegtreffer, konnten sich aber gegen mit elf Mann verteidigende Fürther kaum Chancen erspielen. Nico Karger drang in der 79. Minute in den Strafraum ein, passte auf Wood, der von der Strafraumgrenze abzog, aber um Zentimeter neben den rechten Pfosten zielte. Andreas Geipl scheiterte kurz vor Schluss mit einem 20-Meter-Schuss an Keeper Miltner (88.), eine Minute später wurde der Schussversuch von Innenverteidiger Christoph Rech von einem Fürther geblockt (89.). So blieb es beim für die Gäste schmeichelhaften 1:1. Die Löwen konnten ihre Negativserie nach vier Niederlagen in Folge vorerst stoppen.

Trainerstimmen zum Spiel

Löwen-Coach Alexander Schmidt wusste nicht so recht, ob er sich über das Unentschieden freuen oder ärgern sollte. „Es war wichtig, dass wir überhaupt einen Punkt geholt haben", sagte er. Dabei wertete der Fußball-Lehrer die Reaktion seiner Mannschaft auf den Rückstand positiv. „Sie hat sich vehement gegen die Niederlage gewehrt. Speziell in der 2. Halbzeit hat sie gute Ansätze gezeigt, hat befreiter aufgespielt als zuletzt. Andy Geipl brachte nach seiner Einwechslung nochmals Schwung in unser Spiel." Mit einem war Schmidt aber überhaupt nicht zufrieden: Schiedsrichter Luka Beretic. „Er hat uns einen klaren Handelfmeter verweigert und hätte in einer Szene Gelb-Rot gegen Fürth zeigen müssen." Trotzdem wollte Schmidt nicht dem Unparteiischen die Schuld geben, dass es nicht zum Sieg gereicht hat. „Wir müssen uns weiter verbessern und schauen, dass wir jetzt am Mittwoch in Aschafffenburg etwas holen", richtet der 43-Jährige seinen Blick bereits nach vorne.

Fürths Trainer Konrad Fünfstück zeigte sich mit der Leistung seines Teams zufrieden: „Unterm Strich hat sich meine Mannschaft gegen einen stark aufgestellten Gegner gut präsentiert. Wir haben in der ersten Halbzeit klar dominiert und keine Chancen zugelassen." Den Ausgleich bezeichnete er als „sehr unglücklich. Eigentlich hätten wir einen Sieg verdient."

Steno

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