Serie hält: Löwen besiegen Cottbus mit 2:0

Lauth
Traf in der 35. Minute mit seinem 7. Saisontreffer zum 1:0: Benjamin Lauth.

Die Löwen blieben auch im sechsten Punktspiel in Folge ungeschlagen (5 Siege, 1 Unentschieden). Gegen Energie Cottbus gab es bei arktischen Temperaturen einen 2:0-Erfolg. Kapitän Benjamin Lauth hatte die Löwen in der 35. Minute per Kopf in Führung gebracht, traf in der Schlussminute zum 2:0-Endstand.

Personal: Löwen-Trainer Reiner Maurer musste beim Punktspielauftakt 2012 auf Bobby Wood (Aufbautraining nach Meniskus-OP), Sandro Kaiser (Aufbautraining nach Leisten-OP); Benjamin Schwarz (Patellasehnenabriss) und Daniel Halfar (Schambeinentzündung) verzichten. Die beiden Neuen, Guillermo Vallori und Maximilian Nicu, nahmen zunächst auf der Bank Platz.

Spielverlauf: Die Löwen hatten ihre erste gute Szene in der 5. Minute. Antonio Rukavina kam auf der rechten Seite fast an der Eckfahne zum Flanken, Stefan Aigner am vorderen Torraumeck nahm den flachen Ball direkt, sein Schuss wurde aber von einem Cottbuser geblockt. Eine Riesenchance besaß Kevin Volland fünf Minuten später. Aigner hatte zentral das Leder auf ihn durchgesteckt, Volland lief alleine auf Thorsten Kirschbaum zu. Beim Schuss von der Strafraumgrenze wurde er allerdings noch leicht bedrängt und setzte dadurch den Ball knapp neben den linken Pfosten (10.). Die Lausitzer kamen in der 12. Minute erstmals gefährlich vors Tor von Gabor Kiraly. Alexander Bittroff hatte den Ball an der rechten Strafraumseite per Hacke auf Daniel Adlung verlängert, der setzte sich gegen Stefan Buck zunächst durch. Doch der Löwen-Verteidiger konnte mit einer Grätsche am Torraum den Abschluss gerade noch verhindern. Ein Freistoß aus dem linken Halbfeld von Daniel Bierofka fand Buck halbrechts. Die Nummer 17 der Löwen traf seinem Kopfball aus sieben Metern nicht voll, sodass er knapp am rechten Pfosten vorbei ging (17.). In der 19. Minute hatte Bierofka ein Solo gestartet, zog von halbrechts in die Mitte, sein Linksschuss aus 18 Metern landete ebenfalls knapp neben dem Tor. Danach passierte eine Viertelstunde wenig auf dem Rasen. Wie aus heiterem Himmel fiel dann die Führung für die Löwen. Bierofka profitierte von einem Fehlpass von Marc-Andre Kruska, flankte fast von der rechten Außenlinie vors Tor. Obwohl das Leder lange in der Luft war, kam Benjamin Lauth vollkommen frei aus zehn Meter zum Kopfball. Über Keeper Kirschbaum hinweg traf er zum 1:0 unter die Latte (35.). Eine Minute später wäre Lauth beinahe das 2:0 gelungen. Volland hatte sich auf der rechten Seite durchgesetzt, seine flache Hereingabe an den zweiten Pfosten erreichte Lauth zwar noch mit der Fußspitze, setzte das Leder aus vier Metern jedoch um Zentimeter neben den linken Pfosten (36.). In der 41. Minute kamen zur Abwechslung die Cottbuser mal wieder gefährlich vors Löwen-Tor. Ivica Banovic hatte von der rechten Grundlinie in den linken Rückraum geflankt, Dimitar Rangelov versuchte es mit einem Fallrückzieher. Der Ball wurde jedoch zu Adlung abgefälscht, der aus neun Metern in zentraler Position zu wenig Druck hinter die Kugel brachte, sodass Kiraly parieren konnte (41.). Keine 60 Sekunden später die nächste Großchance für die Gäste. Der kurz zuvor eingewechselte Jules Reimerink setzte sich auf der rechten Seite gegen Buck durch, bediente anschließend Adlung in der Mitte. Doch dieser traf aus elf Metern nur den rechten Außenpfosten (42.). So blieb es beim knappen Vorsprung für die Münchner zur Pause.

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Vehement forderten die Löwen in der 47. Minute Elfmeter. Aigner dribbelte im Strafraum, im Zweikampf mit Roger kam der Münchner zu Fall, doch Schiedsrichter Christian Bandurski ließ weiterspielen. Zwei Minuten später versuchte Volland an der linken Torraumseite das Leder unter Kirschbaum hindurch auf Aigner zu spielen. Doch der Keeper hatte aufgepasst, parierte den Pass in die Mitte. In der 50. Minute versuchte es Bierofka nach einem Querpass von Aigner mit einem 20-Meter-Schuss aus dem Zentrum, doch der Ball strich knapp über die Querlatte des FCE-Tors. Nach einem Doppelpass zwischen Aigner und Rukavina flankte der Serbe von der rechten Strafraumseite scharf in die Mitte, doch sowohl Djordje Rakic als auch Volland rutschten am zweiten Pfosten knapp an der Hereingabe vorbei (55.). In der 62. Minute hatte Necat Aygün auf Abseits spekuliert, doch der Unparteiische ließ weiterspielen, Rangelov zog von halblinks in die Mitte, der anschließende Rechtsschuss aus zehn Metern ging nur haarscharf über den Querbalken des Löwen-Tores. Eine tausendprozentige Chance besaßen die Löwen in der 67. Minute. Nach einem weiten Pass von Bierofka auf Aigner kam Kirschbaum aus dem Tor, verpasste aber das Leder. Dadurch hatte Aigner halbrechts freie Schussbahn, passte aber auf den besser postierten Volland am zweiten Pfosten. Doch der Youngster brachte das Kunststück fertig, das Leder freistehend aus kurzer Distanz an den linken Pfosten des leeren Tores zu setzen. In der 72. Minute hatte Rukavina von rechts geflankt, der kurz zuvor eingewechselte Maximilian Nicu kam aus neun Metern zum Kopfball, setzte das Leder aber knapp über das Tor. Leichtfertig wurde auch der Konter in der 81. Minute vergeben. Rakic passte von der rechten Strafraumseite mit viel Gefühl auf Volland, der anstatt aus sieben Metern selbst zu schießen, nochmal quer legen wollte, dabei aber den Ball in die Beine der Cottbuser passte. Eine Minute später kam Volland im Strafraum zum Schuss, zielte jedoch aus 15 Metern über den Querbalken (82.). Beinahe hätten die Cottbuser den Ausgleich geschafft. Nach einem Eckball von rechts durch Kruska kam Reimerink halblinks aus neun Metern zum Schuss, der Ball ging Buck durch die Beine. Doch Kiraly im kurzen Eck machte dicht, hielt das Leder fest (86.). Die endgültige Entscheidung fiel in der 90. Minute. Nicu hatte sich auf der linken Seite schön durchgesetzt, legte im Torraum quer auf Rakic, der aus kurzer Distanz scheiterte. Der Ball kam in den Rückraum zu Lauth, der aus elf Metern mit einem trockenen Schuss zum 2:0 traf (90.)

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