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Stimmen zum Spiel bei Dynamo Dresden

Reiner Maurer
Ärgerte sich über die vielen vergebenen Chancen seines Teams in Dresden: 1860-Trainer Reiner Maurer.

Etwas unschlüssig in seinen Gefühlen schien Löwen-Trainer Reiner Maurer ob der Punkteteilung. „Wir haben gut gespielt", befand der 52-Jährige. „Natürlich wussten wir, dass es in Dresden schwer wird. Schließlich waren wir die einzige Mannschaft, die in diesem Jahr hier gewonnen hat. Aufgrund unserer klaren Chancen hätten wir auch mehr als ein Punkt holen können", resümierte Maurer.

Dabei führte Maurer drei weitere Möglichkeiten von Benny Lauth an, je eine von Dominik Stahl, Guillermo Vallori und Ismael Blanco. „Die Tore haben wir schön herausgespielt. Auf dieser Basis können wir aufbauen, aber die leichten Ballverluste müssen wir unbedingt abstellen."

Bitter stieß dem Löwen-Coach das Eigentor von Grzegorz Wojtkowiak auf, der von Dresden aus direkt zur polnischen Nationalmannschaft zu einem Testspiel reist. „So ein Termin ist absoluter Unsinn", echauffierte er sich, „am 13. August ein Punktspiel , dann am 15. August ein Länderspiel. „Grzegorz war dadurch heute nicht so bei der Sache wie letzte Woche. Er hätte den Ball vorm Eigentor ins Aus spielen müssen. Schade, so etwas passiert eben."

Anschließend entsprang noch ein Disput zwischen Maurer und Dresdens Trainer Ralf Loose wegen des Führungstors durch Benjamin Lauth. Der Schiedsrichterassistent hatte kurz die Fahne gehoben, sie aber sofort wieder herunter genommen. „Maximilian Nicu war nicht im Abseits. Jeder Schüler weiß, dass es solange weitergeht, bis der Schiedsrichter pfeift. Außerdem glaube ich, dass kein Dresdener Spieler in dieser Situation gesehen hat, dass der Linienrichter kurz die Fahne gehoben hat."

Dem widersprach Loose vehement. „Meine Spieler haben das gesehen, auch wenn der Schiedsrichter vielleicht richtig lag. Danach waren wir passiv, haben nicht mehr reagiert, deshalb war das Tor meiner Meinung nach irregulär." Loose lobte seine Mannschaft, dass sie sich durch den Rückstand nicht beirren ließ. „Das war natürlich alles andere als ein glücklicher Start. Wir sind aber gut zurückgekommen, hatten das Spiel unter Kontrolle. Leider haben wir uns dann nach einem eigenen Eckball auskontern lassen. Das war ein ganz dummer Fehler."

Benjamin Lauth, der sich mit seinem 49. Zweitliga-Treffer für die Löwen einem Tor-Jubiläum nähert, konnte dem Punkt eine positive Seite abgewinnen. „Nach dem 2:2 hatten wir zwar eine bessere Phase, aber davor haben wir nicht gut gespielt. Deswegen geht die Punkteteilung aus unserer Sicht in Ordnung." Seinem Kollegen Wojtkowiak wollte er keinen Vorwurf wegen des Eigentors machen. „Er wollte klären, sonst hätte ein Dresdener das Tor gemacht", argumentierte er pragmatisch. Natürlich freute sich der Kapitän über seinen ersten Saisontreffer. „Das ist wichtig für einen Stürmer, am Anfang der Spielzeit zu treffen. Aber ich habe danach noch eine Riesenchance liegen lassen", sprach Lauth die Szene in der 76. Minute an. Mit seinem 132. Zweitligaspiel für die Löwen zog Lauth mit Rekordhalter Torben Hoffmann gleich. Wichtig sei ihm diese Marke aber nicht. „Ich hoffe, dass noch einige Erstligaspiele hinzukommen", so der 31-Jährige, der insgesamt seit 16 Jahren das Löwen-Trikot trägt.

Löwen-Mittelfeldspieler Daniel Halfar, der nach seiner Einwechslung nochmals frischen Wind ins 1860-Spiel brachte, sah es ähnlich wie Lauth. „Das 2:2 ist okay. Wir können mit dem Punkt leben, müssen uns aber in den nächsten Spielen steigern. Wir haben kein gutes Spiel abgeliefert." Mit seiner eigenen Leistung war der 25-Jährige zufrieden. „Ich war ja nicht lange auf dem Platz, aber habe immerhin den Ausgleich vorbereitet." Jetzt müsse man das positive Gefühl aus dem Dresden-Spiel mitnehmen und „die Pflicht im Pokal gegen Hennef erfüllen. Gegen Kaiserslautern müssen wir uns spielerisch steigern und an die Leistungen der Rückrunde der Vorsaison anknüpfen."

Löwen nehmen beim 2:2 ein Punkt aus Dresden mit

Steno

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