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Stimmen zum Spiel gegen den MSV Duisburg

Benny Lauth
Mit einem Doppelpack und einem Assist war Löwen-Kapitän Benjamin Lauth an allen drei Treffern beteiligt.

Am Ende konnte Löwen-Trainer Reiner Maurer doch lachen, nachdem er - besonders in der 1. Halbzeit - ein ums andere Mal in Richtung seiner Mannschaft schimpfte. „Mit den ersten 55 Minuten war ich überhaupt nicht zufrieden, da waren viele Parallelen zu dem Spiel gegen Regensburg: Frühe Führung, danach schlechte Raumaufteilung, nicht gut kombiniert. Erst nach dem 2:0 hatten wir Rückenwind."


Besonders freute sich der 52-jährige Coach über das 3:0 durch Neuzugang Moritz Stoppelkamp. „Das ging runter wie Öl. Auch, dass Marin Tomasov an seinem 25. Geburtstag die ersten beiden Treffer vorbereitet hat." Die Moral in der Mannschaft habe gestimmt. „In der Pause war ich ganz schön angesäuert. Dafür gibt es ein Lob für die 2. Halbzeit von mir. Natürlich war das 3:0 in der Höhe nicht verdient. Dem MSV wünsche ich, dass er bald wieder unten rauskommt", so Maurer, der seinem Team zwei freie Tage (Sonntag und Montag) gab. „Mit acht Punkten aus vier Spielen sind wir gut dabei."

Interimstrainer und MSV-Sportdirektor Ivica Grlic sprach davon, dass seine Mannschaft die ersten 55 Minuten gut dagegengehalten habe. „Aber wenn du nach 1:20 Minuten in Rückstand durch eine Ecke gerätst, die gerade mal zehn Zentimeter über dem Gras geschlagen ist, dann wird es unheimlich schwer." Danach war er mit der Leistung seines Teams zufrieden, bis eben das 0:2 fiel. „Danach haben wir nur noch durch die Mitte gespielt. Aber zuvor hätte sich Sechzig nicht beschweren können, wenn wir den Ausgleich erzielen." Der 37-Jährige ist froh, dass die Liga wegen der Länderspiele zwei Wochen pausiert. „Da ist genug Zeit, damit unser neuer Trainer in Ruhe arbeiten kann."

Benjamin Lauth, der für die Löwen seinen 50. und 51. Zweitliga-Treffer gegen Duisburg markierte, sprach von einem „unangenehmen Gegner. Der MSV stand tief hinten drin, hat auch nach dem Rückstand so weiter gespielt und auf Konter gelauert. Das war für uns gefährlich, weil sie gute Einzelspieler in ihren Reihen haben, die immer was machen können. Aber zum Glück haben wir immer zum richtigen Zeitpunkt die Tore erzielt." Der Kapitän bemängelte jedoch, dass „wir die frühe Führung nicht ausgenutzt haben. Wir sind nicht konsequent genug aufs zweite Tor gegangen, waren zu vorsichtig, weil wir nicht in einen Konter laufen wollten. Da hätten wir etwas mutiger nach vorne spielen sollen, dann wäre das 2:0 gegen verunsicherte Duisburger bereits früher gefallen." Der 31-Jährige sieht bei der Leistung noch „Luft nach oben. Wichtig war aber, dass wir die Punkte geholt haben. Fußballerisch wird es bei uns sicher noch besser."

Ähnlich sah es auch sein Sturmpartner Moritz Stoppelkamp. „Man sollte den 3:0-Sieg nicht überbewerten. Wir haben noch viel Luft nach oben." Spielerisch sei die Mannschaft trotz der frühen Führung einiges schuldig geblieben. „Nach der Pause haben wir uns gesteigert . Die Ergebnisse sind derzeit besser als unser Spiel", räumte der 25-Jährige selbstkritisch ein. „Wichtig ist aber, dass wir zu Null gespielt haben, sowie die Erkenntnis, dass wir auch kompakt stehen, wenn es nicht so läuft. Wir müssen weiter Gas geben, in der 2. Halbzeit hatten wir einige gute Ansätze." Erleichterung verspürte „Stoppel" nach seinem ersten Punktspieltreffer für die Löwen. „Eigentlich wollte ich nicht jubeln gegen meinen Ex-Klub. Aber ich hatte lange nicht mehr getroffen, deswegen die große Freude. Ich hoffe, dass bei mir der Knoten jetzt geplatzt ist."

Spielbericht: Tag der Jubiläen: Löwen besiegen Duisburg 3:0

Steno

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