SECHZIGMÜNCHEN.
 

Test gelungen: 2:1-Sieg gegen Pandurii Targu Jiu

Sascha Mölders arbeitete viel, hier gegen Innenverteidiger Vasco Fernandes, und war an beiden Toren beteiligt. 

Die Löwen besiegten im ersten Testspiel während des Trainingslagers in Andalusien den rumänischen Erstligisten Pandurii Targu Jiu im Stadion von Los Barrios mit 2:1. Die Führung der Löwen besorgte Pandurii selbst, als der Torwart sich den Ball ins eigene Tor boxte (10.). Neuzugang Levent Aycicek erhöhte in der 57. Minute auf 2:0. In der Schlussminute gelang den Rumänen lediglich der Anschlusstreffer durch Andrei Pitian.

Von den drei Neuzugängen standen Innenverteidiger Jan Mauersberger und Stürmer Sascha Mölders in der Strartelf. Der Ex-Augsburger bildete mit Nico Karger das Sturm-Duo im 4-4-2-System. Die erste Chance des Spiels hatten die Rumänen. Nach einem Ballverlust von Maxi Wittek kam Alexandru Ciucur über halblinks zum Abschluss, doch sein Schuss aus zwölf Metern war zu schwach, um Vitus Eicher im 1860-Tor vor ernsthafte Probleme zu stellen (8.). Diese hätte zwei Minuten später auch nicht  Pandurii-Keeper Pedro Mingote haben dürfen. Michael Liendl hatte eine Ecke von der rechten Seite an den zweiten Pfosten geschlagen, Mölders köpfte in Richtung des rumänischen Keepers, der sich den Ball ins eigene Tor boxte (10.).  Nach etwas mehr als einer halben Stunde hätten die Sechziger ihre Führung ausbauen können. Liendl bediente halblinks den gestarteten Karger, doch sein Pass geriet zu lang, so dass der 22-Jährige nicht den direkten Weg zum Tor nehmen konnte (32.). In der 42. Minute nahm Mölders eine halbhohe Wittek-Flanke im Zentrum aus neun Metern direkt, aber sein Schuss wurde von einem Pandurii-Verteidiger geblockt (42.). Kurz vor der Halbzeit hatten die Löwen noch zwei gute Szenen. Erst kam Wittek bis zur Grundlinie, seine Hereingabe wurde jedoch zur Ecke geblockt. Im Anschluss an den Eckball versuchte es Daniel Adlung mit einem Schuss aus der zweiten Reihe, zielte aber übers Tor (44.). So blieb es beim 1:0 zur Pause.

Im zweiten Durchgang verhalf Cheftrainer Benno Möhlmann mit Levent Aycicek dem dritten Winterneuzugang zum Debüt. Und der Mittelfeldspieler führte sich perfekt ein. Rubin Okotie machte in der 57. Minute den Ball auf dem rechten Flügel fest, passte zu Kai Bülow in der Zentrale. Der lufpte die Kugel über seinen Gegenspieler zu Mölders, der für Aycicek durchsteckte. Der 21-Jährige ließ dem Torhüter aus acht Metern mit seinem Schuss aus halbrechter Position ins lange Eck keine Chance: 2:0. Pandurri machte in der Folge mehr fürs Spiel, kam aber nur selten gefährlich vors Löwen-Tor. In der 69. Minute hatten die Sechzger eine Konterchance, um auf 3:0 zu erhöhen. Romuald Lacazette schickte Stefan Mugosa auf die Reise, der schloss im Strafraum mit links ab, traf die Kugel aber nicht voll und zielte zudem am langen Eck vorbei. In der 83. Minute verhinderte Eicher mit einer Glanzparade den Anschlusstreffer. Nach einem Freistoß aus dem rechten Halbfeld stand Adrian Ropotan am langen Eck völlig frei vor dem Löwen-Keeper. Sein Kopfball lenkte Eicher mit einem Reflex über den Querbalken. Kurz vor Schluss doch noch das 1:2. Andrei Pitian kam aus 18 Metern ungehindert zum Abschluss, traf zum Endstand (90.).

Löwen-Cheftrainer Benno Möhlmann zeigte sich mit den ersten 45 Minuten zufrieden. „Es war eine sehr ordentliche Mannschaftsleistung. Wir waren gut und kompakt gestanden.“ Das konnte er dem Team im zweiten Durchgang nicht attestieren. „Da waren wir nicht mehr ganz so sicher. Das Gegentor war unnötig“, fand der 61-Jährige. Den Debütanten im Löwen-Dress sprach er durchweg ein gutes Zeugnis aus. „Jan Mauersberger hat gemeinsam mit Christopher Schindler die Abwehr gut organisiert, obwohl die Innenverteidigung nur selten eingreifen musste.“ Sascha Mölders bescheinigte er ebenso wie seinem Sturmpartner Nico Karger, gut gearbeitet zu haben. „Levent hat das umgesetzt, was ich von ihm erwarte: Technisch sicher und mutig nach vorne spielen“, so der Trainer über die letzte Neuverpflichtung.

Unterm Strich war Möhlmann zufrieden. „Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie nicht verlieren wollte.“ Trotzdem sieht der Fußball-Lehrer Luft nach oben, noch genügend Verbesserungspotentiale. „Ich erwarte schon, dass wir uns im Spiel am Montag gegen Dynamo Kiew weiter verbessern. Wir haben nach Balleroberung zu viele leichte Fehler im Spielaufbau gemacht und wir müssen im Umschaltspiel schneller werden.“

1860 München - Pandurii Targu Jiu 2:1 (1:0)

1860: 1 Eicher – 25  Kagelmacher (78.,30  Degenek), 26 Schindler (78., 5 Vallori), 2 Mauersberger (46., 29 Udukhai), 3 Wittek (46., 37 Yegenolgu) – 7 Claasen (46., 23 Aycicek), 6 Stahl (46., 38 Lacazette), 10 Liendl (46., 4 Bülow), 11 Adlung (62., 32 Heinrich) – 18 Karger (46., 19 Okotie), 13 Mölders (62., 9 Mugosa).

Tore: 1:0 Mingote (10., Eigentor), 2:0 Aycicek (57.), 2:1 Pitian (90.).

Gelbe Karten: - Ropotan.

Zuschauer: 300 im im Stadion von Los Barrios.

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