SECHZIGMÜNCHEN.
 

Löwen besiegen Fürth nach Rückstand mit 2:1

Ivica Olic gelang kurz vor der Pause per Elfmeter der Ausgleich zum 1:1. 

Geglückte Premiere für Trainer Vitor Pereira beim 2:1 gegen die SpVgg Greuther Fürth. Die Führung der Gäste durch Serdar Dursun aus der 13. Minute konnte Ivica Olic per Foulelfmeter kurz vor der Pause egalisieren (43.). Nach dem Platzverweis von Stephan Sama (49.) spielten die Sechzger ünber 40 Minuten in Überzahl. Der eingewechselte Michael Liendl sorgte in der 86. Minute für den Siegtreffer.

Personal: Der neue Löwen-Chefcoach Vitor Pereira musste gegen Fürth auf Fanol Perdedaj und Sascha Mölders (beide 5. Gelbe Karte), Krisztian Simon (Knochenreizung im Knie), Nico Karger (OP am Sprunggelenk), Florian  Neuhaus (Knöchelverletzung) sowie Victor Andrade (Kreuzbandriss) verzichten. Die Neuzugänge Abdoulaye Ba, Amilton und Lumar hatten noch keine Spielberechtigung. Karim Matmour, Goran Sukalo, Rodnei und Kilian Jakob schafften nicht den Sprung in den 18er-Kader. Kurz vor Spielbeginn wurde noch die Verpflichtung des dänischen Stürmers Christian Gytkjær verkündet.

STIMMEN ZUM SPIEL Vitor Pereira: „Es war nicht die Qualität, die ich erwarte!“

Spielverlauf: Die erste gefährliche Aktion des Spiels hatten die Kleeblättler. Khaled Narey tankte sich über rechts durch, seine scharfe Hereingabe auf Sebastian Freis klärte Sebastian Boenisch zur Ecke (8.). In der 13. Minute das 1:0 für Fürth. Nach einem Rückpass wollte Jan Mauersberger blind auf Stefan Ortega zurückspielen. Doch der Torwart war aus seinem Tor gelaufen, wollte die Situation selbst bereinigen. Der Ball ging am Keeper vorbei und der nachsetzende Serdar Dursun hatte keine Mühe, die Kugel im verwaisten Kasten unterzubringen. Die Löwen waren in der Folge bemüht, den Fauxpas auszubügeln, doch gegen die kompakt stehenden Franken fanden sie keine adäquaten Mittel. Nur einmal wurde es gefährlich, als Ivica Olic an der rechten Strafraumkante den Ball behauptete, ihn in den Lauf von Stefan Aigner passte. Aber der 1860-Kapitän legte den Ball zu weit an Stephen Sama vorbei, erreichte ihn nicht mehr vor dem Tor-Aus (23.). Eine flache Hereingabe durch Narey von rechts ging an Ortega vorbei, quer durch den Fünfmeterraum etwa einen Meter vor der Torlinie, aber zum Glück für die Löwen war kein Fürther zur Stelle (29.). Nach einem Konter tauchte plötzlich Olic halblinks frei vor Balázs Megyeri auf. Sein Schrägschuss begrub der SpVgg-Keeper unter sich (31.). Einen Freistoß an der Strafraumkante knapp vorm Tor-Aus versuchte Robert Zulj in der 35. Minute direkt aufs Tor zu schießen, doch Aigner in der Mauer wehrte den Ball ab. Der kam zu Niko Gießelmann am Elfmeterpunkt, der mit vollem Risiko draufhielt, aber übers Tor zielte. Einen 30-Meter-Hammer von Romuald Lacazette konnte Megyeri gerade noch mit den Fingerspitzen über die Latte lenken (42.). Bei der anschließenden Ecke von links durch Levent Aycicek wurde Mauersberger von Sama beim Kopfballversuch umgerissen, Schiedsrichter Sven Jablonski zeigte sofort auf den Punkt. Olic zielt ins linke untere Eck, Megyeri war mit den Fingerspitzen dran, konnte das 1:1 aber nicht verhindern (43.). Mit diesem Ergebnis wurden auch die Seiten getauscht.

Kurz nach Wiederanpfiff konnte Stojkovic im letzten Moment den am Elfmeterpunkt stehenden Dursun am Abschluss hindern (48.). Nur eine Minute später war für Sama nach einem Foul an Stojkovic das Spiel beendet. Schiedsrichter Jablonski zeigt dem Fürther die Gelb-Rote Karte (49.). Nach einem Pass von Stojkovic in die Tiefe tauchte Aigner über rechts alleine vor Megyeri auf, aber erneut konnte der Keeper den Schuss aus spitzem Winkel abwehren (59.). Eine Hereingabe von links durch Maxi Wittek nahm der eingewechselte Daylon Claasen in der Mitte direkt, zielte aber deutlich neben das Fürther Tor (64.). Die Löwen versuchten in dieser Phase den Druck gegen die dezimierten Gäste hochzuhalten, doch immer wieder schlichen sich Abspielfehler in das Passspiel ein. In der 77. Minute gab Lucas Ribamar sein Punktspieldebüt für die Löwen. Der Brasilianer fiel die komplette Vorrunde verletzungsbedingt aus. Kurz danach ein Konter der Fürther in 3:2-Überzahl. Zum Glück für Sechzig suchte Zulj eigensinnig den Abschluss im Zentrum, sein Schuss wurde von Felix Uduokhai geblockt, bevor Ortega das Spielgerät aufnehmen konnte (78.). Wenig später tauchte der eingewechselte Mathis Bolly vor dem Löwen-Keeper auf, der wehrte mit einem Spreizschritt den 14-Meter-Schuss des Fürther Stürmers ab (80.). Der eingewechselte Michael Liendl sorgte in der 86. Minute für den Siegtreffer. Olic hatte von links in den Strafraum geflankt, die Kugel flipperte zum Österreicher, der aus zwölf Metern mit dem Innenrist Maß nahm und mit rechts zum 2:1-Endstand traf.

STENOGRAMM: 18. Spieltag, 27.01.2017, 18.30 Uhr

1860 München - SpVgg Greuther Fürth 2:1 (1:1)

1860: 24 Ortega – 6 Boenisch, 2 Mauersberger, 17 Uduokhai – 22 Stojkovic, 3 Wittek – 38 Lacazette, 11 Adlung – 29 Aigner, 33 Aycicek – 40 Olic.
Ersatz: 21 Zimmermann (Tor) – 4 Bülow, 7 Claasen, 9 Mugosa, 10 Liendl, 12 Ribamar, 16 Busch.

Fürth: 24 Megyeri – 13 Caligiuri, 28 Franke, 2 Sama – 40 Sontheimer, 6 Hofmann,– 21 Narey, 20 Zulj, 7 Gießelmann – 15 Dursun, 9 Freis.
Ersatz: 30 Burchert (Tor) – 4 Gugganig, 14 Bolly, 18 Kirsch, 27 Derflinger, 31 Steininger, 39 Raum.

Wechsel: Liendl für Adlung (58.), Claasen für Aycicek (58.), Ribamar für Mauersberger (77.) - Bolly für Dursan (60.), Raum für Freis (75.), Steininger für Sontheimer (88.).

Tore: 0:1 Dursun (13.), 1:1 Olic (43., Foulelfmeter), 2:1 Liendl (86.).
Gelbe Karten: Adlung,Stojkovic, Aigner, Claasen -.
Gelb-Rote Karte: Sama (49., wiederholtes Foulspiel).
Zuschauer: 15.800 in der Allianz Arena.
Schiedsrichter: Sven Jablonski (Bremen); Assistenten: Eric Müller (Bremen), Daniel Riehl (Bremen); Vierter Offizieller: Tobias Endriß (Bad Ditzenbach).

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