SECHZIGMÜNCHEN.
 

U21: Erst gegen Fürth II, dann beim VfB Stuttgart.

Es läuft bei der Löwen-U21: Zuletzt konnte das Team einen 1:0-Sieg gegen den FC Augsburg II bejubeln. 

Die Löwen-U21 empfängt am Dienstag, 21. März, im Nachholspiel des 23. Spieltags die SpVgg Greuther Fürth II. Anpfiff im Grünwalder Stadion ist um 19 Uhr.

Die kleinen Löwen haben einen Lauf: Die letzten vier Spiele gewonnen, in den drei Partien 2017 gegen drei Top-Fünf-Teams keinen Treffer kassiert. Eigentlich scheint das Spiel gegen die SpVgg Greuther Fürth II, derzeit Tabellenvierzehnter, nur Formsache. Aber nur eigentlich!

„Ich gehe davon aus, dass Fürth eine Top-Mannschaft aufs Feld bringt“, sagt Löwen-Coach Daniel Bierofka. „Das ist sicher nicht die Elf, die am Wochenende 1:1 gegen Garching gespielt hat.“ Durch die Länderspielpause rechnet Bierofka mit dem Einsatz einiger Profis bei den Kleeblättern. „Das ist eine richtig gute Truppe. Wir lassen uns vom Tabellenstand nicht blenden“, warnt der 38-Jährige.

Gerade mal 24 Punkte stehen für die Mittelfranken bisher zu Buche. Nur sechs Siege holte die Spielvereinigung aus den bisherigen 23 Partien, ist damit punktgleich mit Buchbach, das einen Relegationsplatz belegt. Aufgrund dieser Bilanz ist das einzige Ziel der Grün-Weißen, schnellstmöglich den Klassenerhalt zu bewerkstelligen. „Deshalb ist Fürth so gefährlich“, sagt Bierofka, „sie brauchen jeden Punkt. Ich erwarte ein richtig schweres Spiel.“

Weiterhin müssen die kleinen Löwen auf Simon Seferings (Aufbautraining), Christoph Daferner und Jimmy Marton (Reha-Training) sowie Lucas Genkinger (Schambeinentzündung) verzichten. Ugur Türk fehlt noch zwei Spiele wegen seiner Roten Karte in Memmingen. Dafür ist Nicolas Andermatt nach verbüßter Gelb-Sperre wieder dabei. Auf der Torhüter-Position muss Bierofka einen Wechsel vornehmen. Maximilian Engl wurde für die beiden Test-Länderspiele gegen die Schweiz in die U20 des DFB berufen.

Überraschend tauchte gegen Augsburg Florian Pieper im 18er-Kader auf. Der Mittelstürmer hatte sich vor über einem Jahr bei der Indien-Reise der U21 einen Kreuzbandriss zugezogen. Nach Komplikationen trainierte er zuletzt schmerzfrei. Sein Trainer, der in seiner aktiven Karriere selbst viele Verletzungen und Operationen über sich ergehen lassen musste, kann sich gut in die Lage des 23-Jährigen versetzen. „Es ist schön, dass er nach der langen Leidenszeit wieder bei der Mannschaft ist.“

Seine Nominierung war kein psychologisches Spielchen, wie Bierofka beteuert: „Ich nehme keinen Spieler in den Kader, der nicht einsatzfähig ist“, unterstreicht die Maßnahme die Fitness Piepers. Wann er eine Chance bekommt, seine Qualitäten auf dem Feld zu zeigen, ist dagegen offen. „Der Konkurrenzkampf im Sturm ist im Moment sehr hart“, erklärt der Trainer. Denn mit Mohamad Awata, Felix Bachschmid und Chaka Ngu’Ewodo verfügt er über drei weitere zentrale Angreifer.

Am kommenden Wochenende ist für die 1860-Reserve in der Regionalliga Bayern spielfrei, da das ursprünglich auf den 25. Spieltag terminierte Derby vorgezogen worden war. Deshalb passt es Bierofka gut in den Kram, dass die Profis des VfB Stuttgart ein Testspiel angefragt haben. Der U21-Coach, der vor seiner Rückkehr als Spieler zu den Löwen 2007 mit den Schwaben die Deutsche Meisterschaft gewonnen hatte, musste nicht lange wegen einer Zusage überlegen. „Das ist super für meine Jungs, dass sie gegen einen Top-Klub der Zweiten Liga spielen dürfen.“ Außerdem passt ihm der Termin, damit seine Mannschaft im Rhythmus bleibt.

Gespielt wird am Sonntag, 26. März, im VfB-Clubzentrum unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Anpfiff ist um 14 Uhr.

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