SECHZIGMÜNCHEN.
 

U19: Mit Geduld und Fan-Unterstützung gegen die Kickers.

Florian Flath steht nach seinem Muskelfaserriss der Löwen-U19 im Saisonendspurt wieder zur Verfügung. 

Für die Löwen-U19 steigt am Sonntag, 23. April, eins von drei Endspielen im Kampf um den Klassenerhalt. Die ersten beiden finden innerhalb von sechs Tagen zu Hause statt. Um 14 Uhr kommen die Stuttgarter Kickers ins Grünwalder Stadion.

Volle Hütte für die U19 im Kampf um den Klassenerhalt.

Die Blauen aus der Schwaben-Metropole stehen bereits als Absteiger aus der A-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest fest. Ein Umstand, der für die Junglöwen die Aufgabe nicht leichter macht. „Wir wissen, dass wir die drei Punkte brauchen“, sagt Trainer Josef Steinberger, „das wird nicht leicht.“

Für den 44-Jährigen ist die Partie alles andere als ein Selbstläufer. „Wir müssen mit der nötigen Überzeugung ins Spiel gehen, dabei aber mit Kopf spielen und nicht dem Gegner ins offene Messer laufen“, so seine Marschroute. Konkret heißt das, die richtige Balance zwischen Offensive und Defensive finden. Oder mit den Worten von Altmeister Otto Rehhagel ausgedrückt: „Kontrollierte Offensive!“

„Im Notfall müssen wir die nötige Geduld aufbringen. Natürlich wäre ein frühes Tor schön, aber am Ende des Tages zählt nur das Ergebnis“, so Steinberger, der auf die Unterstützung von vielen Löwen-Fans hofft. Dafür wurde extra die Aktion: „Volle Hütte für die U19 im Kampf um den Klassenerhalt.“ initiiert. Jeder Unterstützer kann sich für die beiden letzten Heimspiele der Junglöwen je zwei Freikarten fürs Grünwalder Stadion sichern.

Für Steinberger ist es weder Vor- noch Nachteil, dass die Kickers bereits als Absteiger feststehen. „Sicher werden sie keinen Sonntagsausflug nach München machen. Wir sollten in dem Spiel zeigen, welche Qualität wir haben und dass wir die bessere Mannschaft sind“, so seine Forderung. Das war zuletzt öfters der Fall, ohne aber die entsprechende Ernte in Form von Punkten einzufahren. „Deshalb müssen wir unsere Effektivität erhöhen.“

Dass es kein Spaziergang gegen das Team aus Degerloch wird, unterstreicht ein Blick auf die Rückrunden-Tabelle. Hier liegen die Kickers mit zehn Punkten aus zehn Spielen vor den drei bayerischen Teams Augsburg, 1860 und Ingolstadt mit je neun Zählern. „Wir sind gut beraten, wenn wir nicht auf den Tabellenplatz der Kickers schauen.“

Steinberger warnt besonders vor den schnellen Flügelspieler der Stuttgarter. „Mit Roman Kasiar haben sie zudem einen klassischen Stoßstürmer.“ Dem Team von Robin Trabert bescheinigt der Löwen-Trainer, dass es immer gewillt ist, „Fußball zu spielen“. Das sei für eine Mannschaft aus den hinteren Tabellenregionen nicht selbstverständlich. „In erster Linie lebt die Mannschaft vom Kollektiv und ihrem gefährlichen Umschaltspiel.“

Personell stehen Trainer Steinberger in dieser wichtigen Partie wieder mehr Alternativen zu Verfügung. Dennis Dressel kehrt nach Gelb-Sperre ins Team zurück. Florian Flath und Thomas Haas stiegen nach Verletzung am Donnerstag wieder ins Training ein, sind eine Option für Sonntag. Ansonsten fehlen nur die langzeitverletzten Alexander Spitzer (Wadenbeinbruch und Syndesmosebandriss), Lorent Rexhepi (Kreuzbandriss), Leander Lask (Schambeinentzündung), Sebastian Gebhart (Pfeiffersches Drüsenfieber) und Daniel Zivkovic (Außenbandriss).

Weitere Infos über den Nachwuchs unter www.jungloewen.de

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