SECHZIGMÜNCHEN.
 

Erster Sieg für die Löwen-U21 - Memetoglou trifft doppelt.

Okan Memetoglou machte mit seinen beiden Treffern nach der Pause für die kleinen Löwen alles klar. 

Die Löwen-U21 feierte beim TSV Landberg ihren ersten Sieg im vierten Spiel. Mohamad Awata erzielte vor knapp 1.000 Zuschauern die frühe Führung für die Weiß-Blauen. Nach dem Ausgleich von Philipp Siegwart (22.) brachte Fabian Greilinger vier Minuten später die Sechzger erneut in Front. In der 2. Halbzeit machte Okan Memetoglou mit einem Doppelschlag zum 4:1-Endstand alles klar (60. und 67.).

Trainer Wolfgang Schellenberg konnte in Landsberg auf Martin Gambos, Mohamad Awata, Lennart Siebdrat, Lucas Genkinger und Tobias Steer aus dem Regionalliga-Kader zurückgreifen. Die kleinen Löwen erwischten einen optimalen Start. Bereits nach 105 Sekunden lag der Ball im Landsberger Netz. Martin Hennebach hatte die Kugel gegen den nachsetzenden Awata verloren. Der Syrer lief anschließend frei auf Philipp Beigl zu, ließ dem Schlussmann der Lechstädter keine Abwehrchance (2.). Die Gastgeber drückten in der Folge auf den Ausgleich. Rainer Storhas köpfte in der 16. Minute knapp am rechten Pfosten vorbei. Pech hatten die Löwen, als ihnen der ansonsten gut leitende Schiedsrichter Michael Kögl bei einem Zweikampf von Sebastian Gilg mit Fabian Greilinger einen klaren Handelfmeter verweigerte (22.). Im Gegenzug gelang Landsberg das 1:1. Philipp Siegwart traf mit einem Schlenzer ins lange Eck (22.). Vier Minuten später brachte Greilinger die Sechzger erneut in Front. Der Stürmer war auf der linken Seite seinem Gegenspieler enteilt, zog in den Strafraum und traf über den Keeper hinweg ins lange Eck (26.). Beigl im Landsberger Tor verhinderte mit einem Reflex gegen Tobias Steer das 3:1 (34.). Dieses hatte Awata in der 36. Minute ebenfalls auf dem Fuß. Nach Foul von Daniel Siegwart an ihm zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Der Gefoulte lief selbst an, scheiterte aber an Beigl (36.). So blieb es beim 2:1 zur Pause.

Nach Wiederbeginn drängten die Gastgeber auf den Ausgleich. Die beste Chance vertändelte Philipp Siegwart nach einer Hereingabe von Dominik Schön im 1860-Strafraum (55.). Mit dem 3:1 in der 60. Minute stellten die Löwen endgültig die Weichen auf Sieg. Okan Memetoglou ließ Hennebach nach einem Diagonalball ins Leere laufen und traf unter die Latte. Drei Minuten später die nächste Riesen-Chance für 1860, als der eingewechselte Lucas Cyriacus freistehend vor Keeper Beigl zum Abschluss kam, den Ball aber Millimeter links am Pfosten vorbeilupfte (63.). Für die endgültige Entscheidung sorgte Memetoglou in der 67. Minute. Aus 26 Metern zog der Angreifer nach einer Kopfballablage von Awata ab, traf zum 4:1-Endstand unter die Latte. In der Schlussphase versäumten es die Sechzger, noch weitere Treffer zu erzielen, scheiterten mehrmals am gut reagierenden Torwart der Gastgeber.

Löwen-Trainer Wolfgang Schellenberg sprach von einem „insgesamt verdienten Sieg. Nach vorne haben wir guten Fußball gespielt.“ Gleichzeitig sah er in der Defensive - gerade in der 1. Halbzeit - „das eine oder andere Mal Probleme“. Unterm Strich bewertete er die Leistung aber als „gut und ordentlich“. In den ersten Minuten nach der Pause sei es nochmals eng geworden. „Da hat Landsberg Druck gemacht und hatte auch die Chance zum Ausgleich. Danach haben wir die Partie immer besser in den Griff bekommen. Das 3:1 war wie eine Befreiung.“ Der 46-Jährige konnte erneut feststellen, dass es für die A-Jugend-Spieler von Vorteil ist, eine andere Zweikampf-Härte zu erleben. „Sie werden immer robuster, stemmen sich im Zweikampfverhalten dagegen und nehmen aus jedem Spiel etwas mit.“ Dazu sei es etwas anderes, vor 1.000 Zuschauern zu spielen, als in der U19 vor 150. „Aber der Entwicklungsprozess ist längst noch nicht abgeschlossen“, betont Schellenberg. Gegen Landsberg hat ihm besonders Okan Memetoglou Freude bereitet. „Er ist ein ganz feiner Techniker“, lobt er den 18-Jährigen. „Okan bringt eine hohe Passsicherheit mit, hat offensiv herausragende Fähigkeiten. In den Spielen merkt er aber auch, was ihm im Herrenfußball noch fehlt.“

STENOGRAMM, 5. Spieltag, 04.08.2017, 18.30 Uhr

TSV 1882 Landsberg - 1860 München 1:4 (1:2)

1860 II: Kretzschmar - Zivkovic, Gracic, Aigner, Siebdrat, Heigl - Genkinger (65., Fischer) - Memetoglou (81., Zimmermann), Gambos - Steer (57., Cyriacus), Awata, Greilinger.

Tore: 0:1 Awata (2.), 1:1 P. Siegwart (22.), 1:2 Greilinger (26.), 1:3 Memetoglou (60.), 1:4 Memetoglou (67.).
Gelbe Karten: Neuhaus, Detmar, Storhas, Schön – Greilinger, Fischer.
Besonderes Vorkommnis: Beigl pariert Foulelfmeter von Awata (36.).
Zuschauer: 
970 im 3C-Sportpark.
Schiedsrichter:
 Michael Kögel; Michael Schmid, Markus Schwenk.

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