SECHZIGMÜNCHEN.
 

Bierofka: „Wir nehmen Neuburg nicht auf die leichte Schulter.“

Wahrscheinlich gönnt Daniel Bierofka seinen angeschlagenen Routiniers Sascha Mölders und Timo Gebhart gegen Neuburg eine Pause. 

Die Woche der Löwen steht ganz im Zeichen des Pokals. Erst geht es im bayerischen Toto-Pokal am Mittwoch, 9. August 2017, zum Bezirksligisten VfR Neuburg. Anpfiff in der Sparkassen-Arena ist um 18.30 Uhr. Am Sonntag empfangen die Sechzger im DFB-Pokal Bundesliga-Absteiger FC Ingolstadt 04 im Grünwalder Stadion.

Löwen-Trainer Daniel Bierofka nimmt beide Wettbewerbe ernst. „Wir wollen im Toto-Pokal so weit wie möglich kommen“, sagt er. „Es ist lukrativ, wenn wir uns für den DFB-Pokal im nächsten Jahr qualifizieren. Natürlich wird es hinten raus eng, wenn dann noch die Drittligisten dazu kommen.“ Ein Weiterkommen gegen Bezirksligist Neuburg sei – bei allem Respekt vor den Amateuren – aber Pflicht.

Trotzdem wird der 38-Jährige nicht komplett wechseln. Festgelegt hat er sich nur beim Torhüter. Da darf Alexander Strobl für Marco Hiller ran. „Er wird spielen. Alex hat sich total loyal verhalten“, so seine Begründung für den Wechsel. Pausieren werden wohl Timo Gebhart und Sascha Mölders. Gebhart schleppt schon seit Wochen eine Zehenverletzung mit sich rum, Mölders hat im letzten Spiel einen Schlag auf den Oberschenkel abbekommen. Beide fehlten am Dienstag im Training. „Reine Sicherheitsmaßnahme“, erklärt der Löwen-Coach. Beide werden am Sonntag gegen Ingolstadt einsatzfähig sein.

Ansonsten wird Bierofka kurzfristig entscheiden, wem er noch eine Pause gibt. „Die Belastung der letzten Woche war sehr hoch. Wir haben viele Spiele innerhalb kurzer Zeit absolviert, haben meist mit der gleichen Mannschaft gespielt.“ Dazu sei erschwerend die Hitze gekommen: „Die Spieler sehnen sich nach kühleren Temperaturen. Das gilt auch für mich. In Schalding-Heining musste ich zum ersten Mal ein Cap aufziehen.“

In der Spielvorbereitung gegen den Bezirksligisten kommt Bierofka sein gutes Netzwerk zugute. „Ich kenne in Bayern viele Leute im Fußball“, erzählt er. „Da werde ich einige Anrufe tätigen, um mich über den Gegner zu informieren. Wir werden Neuburg sicher nicht auf die leichte Schulter nehmen.“

Empfindlich reagiert Bierofka mittlerweile auf Fragen zu möglichen Verstärkungen. „Jeden Tag wird eine andere Sau durchs Dorf getrieben“, kommentiert er die Spekulationen. „Ich werde dazu keine Wasserstandsmeldungen abgeben“, stellt er klar.

VORRAUSSICHTLICHE AUFSTELLUNG

VfR: Hierl – Stegmeir, Aktas, Egen, Bader – Meisinger - Klink, Riedelsheimer, Habermeyer, Bishop – Müller.
Ersatz: Kollar, Özdemir (beide Tor) - Ahmeti, Eisenhofer, Uhle, Labus, Redl, Reißig, Sengl, Weigl, Heckel, Jahner, Scharbatke, Masinovic, Hasanbegovic, Sladkowski.

1860: 1 Hiller – 2 Weeger, 4 Weber, 6 Mauersberger, 11 Köppel – 17 Wein – 5 Andermatt, 28 Tempelmann – 23 Helmbrecht, 33 Bachschmid, 18 Karger.
Ersatz: 37 Strobl (Tor) – 7 Awata, 9 Mölders, 10 Gebhart, 13 Siebdrat, 15 Gambos, 19 Aigner, 20 Steer, 21 Türk, 22 Berzel, 25 Genkinger, 26 Jakob.
Nicht dabei: 3 Koch (Trainingsrückstand), 8 Seferings (Aufbautraining nach Knie-OP), 14 Dressel (Knieverletzung), 16 Kindsvater (Innenbandteilriss), 29 Hursan (Trainingsrückstand), 30 Hipper (Meniskus-OP), 31 Koussou (Innenbandteilriss).

Schiedsrichter: Luka Beretic (TSV Friedberg); Assistenten: Elias Tiedeken (TSV Neusäß), Florian Heilgemeir (TSG Stadtbergen).

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