SECHZIGMÜNCHEN.
 

U21: Awata trifft beim 1:0 gegen Rain & sieht Gelb-Rot.

Führte die Löwen mit seinem vierten Saisontreffer zum Sieg: Mohamad Awata. 

Ausgerechnet beim Tabellenführer TSV Rain/Lech gab es für die Löwen-U21 im Nachholspiel des 3. Spieltags - die Partie war damals wegen sintflutartiger Regenfälle abgesagt worden - den zweiten Saisonsieg. Das „Tor des Tages“ erzielte Mohamad Awata in der 16. Minute. Der Syrer sah bei seiner Auswechslung sieben Minuten vor dem Ende wegen Zeitspiels die Gelb-Rote Karte.

Rain empfing mit einem 7:1-Erfolg gegen den SV Heimstetten im Rücken die kleinen Löwen und wurde in der Anfangsphase seiner Favoritenrolle gerecht. In der 10. Minute verhinderte Tom Kretzschmar mit einer Riesen-Parade die Führung der Gastgeber. Nach einem Fehler im Aufbau der Löwen kam der Pass zu Marco Friedl, der frei vor dem 1860-Keeper auftauchte, aber an ihm scheiterte. Drei Minuten später köpfte Michael Krabler eine Flanke an die Querlatte (13.). Das Tor machten aber die Löwen. Nach einer Balleroberung in der eigenen Hälfte spielten sie durchs Zentrum schnell nach vorne, Ugur Türk legte an der Strafraumgrenze nach rechts auf Mohamad Awata ab. Der Stürmer zog einfach ab, überwand den Ex-Löwen Kevin Maschke im Rainer Tor zum 1:0 (16.). Der Tabellenführer zeigte sich geschockt, brauchte eine Zeitlang, um sich von dem Rückstand zu erholen. Nach einem Freistoß von Türk war Lukas Aigner am langen Pfosten zur Stelle, scheiterte aber an Maschke (23.). Im Anschluss an eine Ecke stieg Marcel Posselt am höchsten, köpfte die Kugel aber genau auf Kretzschmar (32.). Vier Minuten später musste sich der Löwen-Keeper bei einem Distanzschuss von Stefan Müller strecken (36.). Kurz vor der Pause nochmals eine Schrecksekunde für die Löwen, als nach einem Freistoß von Marko Cosic Kretzschmar von den eigenen Mitspielern behindert wurde, die Kugel erst im zweiten Versuch zu fassen bekam (43.). So blieb es beim 1:0 zur Pause.

Nach Wiederbeginn drückte das Team vom Lech vehement auf den Ausgleich. In der 50. Minute vergab Krabler die Riesenchance, als er nach Rechtsflanke am Torraum zum Abschluss kam, die Kugel aber weit über das Gehäuse drosch. Ein Distanzschuss von Michael Knötzinger strich knapp über die Latte (55.). In der Schlussphase erhöhte der Tabellenführer nochmals den Druck, stand sehr hoch, was Platz zum Kontern gab. Felix Bachschmid zielte in der 76. Minute aus spitzem Winkel knapp neben das Tor. Dann die 83. Minute. Semir Gracic sollte für Torschütze Awata kommen, doch Schiedsrichter Tobias Wittmann behagt nicht, dass die Einwechslung so lange dauerte. Er zeigte sowohl Gracic als auch Awata die Gelbe Karte. Da der Syrer bereits in der 1. Halbzeit Gelb gesehen hatte, bedeutete es für ihn Gelb-Rot (83.). Die Sechzger mussten die letzten sieben Minuten plus Nachspielzeit zu Zehnt überstehen. In der Overtime hätte Türk alles klar machen können, schoss aber frei vor Maschke den Keeper an. Auf der anderen Seite setzte Müller einen Kopfball übers Löwen-Tor. Danach war Schluss und das Schellenberg-Team hatte den zweiten Dreier der noch jungen Saison eingefahren. Für die Schwaben war es die erste Niederlage im achten Spiel.

„Letztendlich hatten wir das Glück, das uns am Sonntag noch gefehlt hat“, brachte Trainer Wolfgang Schellenberg die Partie auf den Punkt. „Bis zu unserem Tor war Rain drückend überlegen. Nach der Führung standen wir defensiv stabiler, haben aber zu wenig für Entlastung gesorgt.“ Das Team habe gegen den Ball gut gearbeitet und gekämpft. „Fußballerisch waren wir nicht so stark wie gegen Neumarkt. Schließlich haben wir gegen den Tabellenführer gespielt, der hat eben nicht viel zugelassen.“ Der 46-Jährige wollte keinen einzelnen Spieler herausheben. „Wir haben über den Willen und die Kampfkraft der gesamten Mannschaft das Spiel gewonnen“, lautete Schellenbergs Fazit.

STENOGRAMM, 3. Spieltag, 23.08.2017, 18 Uhr

TSV Rain/Lech – 1860 München 0:1 (0:1)

1860 II: Kretzschmar – Zivkovic, M. Spitzer, Aigner, Heigl – Genkinger – Türk, Gambos (68., Fischer)– Bachschmid, Awata, Braun (55., Tiefenbrunner/78., Gracic).

Tore: 0:1 Awata (16.).
Gelbe Karten: Knötzinger, Posselt, Luburic – Bachschmid, Gambos, Gracic.
Gelb-Rote Karte: Awata (83., wegen Zeitspiels).
Zuschauer: 850 im Georg-Weber-Stadion.
Schiedsrichter:
 Tobias Wittmann; Florian Garr, Markus Erndl.

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