SECHZIGMÜNCHEN.
 

Bierofka vor Buchbach: „Was passiert ist, spielt keine Rolle!“

Gegen den TSV Buchbach erwartet Trainer Daniel Bierofka eine Reaktion auf das Burghausen-Spiel. 

Keine guten Erinnerungen haben die Löwen an den TSV Buchbach, Gegner am Montagabend, 20. November 2017, im Grünwalder Stadion. Aufgrund der Liveübertragung auf SPORT1 beginnt die Partie um 20.05 Uhr.

Für Löwen-Chefcoach Daniel Bierofka hat das Hinspiel, das bei widrigen Bedingungen und einem hochstehenden Rasen durch ein Eigentor von Felix Weber mit 0:1 verloren wurde, keine Bedeutung. „Das, was da passiert ist, spielt am Montag keine Rolle“, sagt er.

Auch die Auswärtsniederlage am letzten Spieltag bei Wacker Burghausen ist abgehakt. „Wir haben das Spiel am Dienstag mit einer langen Videoanalyse aufgearbeitet. Danach sind wir zum Laufen gegangen, um die Köpfe frei zu bekommen.“ Die anschließende Trainingswoche bezeichnete der 38-Jährige als gut. „Wir haben an den Basisdingen gearbeitet: Zweikampfverhalten, Aggressivität und Tempo gegen den Ball.“

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Erklären können sich Bierofka und die Mannschaft den Auftritt in Burghausen trotzdem nicht. „Das ist jetzt einmal in 24 Spielen passiert“, sagt er. „Ich gehe davon aus, dass gegen Buchbach die entsprechende Reaktion kommt. Nicht der Gegner wird das Spiel entscheiden, sondern wir – positiv oder negativ.“

Gegen das Team aus der 3.000-Einwohner-Gemeinde im Landkreis Mühldorf kann Bierofka aus dem Vollen schöpfen. Bis auf Nico Andermatt und Timo Gebhart, mit denen erst im neuen Jahr geplant wird, stehen ihm alle Spieler zur Verfügung. „Auch Sascha Mölders und Marco Hiller sind fit. Ich habe die gleichen Kadermöglichkeiten wie vor Burghausen.“

Ein Anliegen brannte dem Löwen-Trainer unter den Nägeln: Er wollte einen Pressebericht klar stellen, in dem von mehreren Winterzugängen berichtet wurde. „Es wird keine vier, fünf Verpflichtungen geben. Das ist absolut an den Haaren herbeigezogen und respektlos gegenüber den Jungs und mir, die hier das Beste versuchen. Wir haben maximal das Geld, um einen Spieler zu holen.“ Ohnehin sei er kein Freund von vielen Zugängen während der Saison, „sonst passiert dasselbe wie letztes Jahr“, sieht er dadurch eher die Balance im Team in Gefahr.

Ein Statement zu den Gesprächen zwischen Mehrheitsgesellschafter Hasan Ismaik und dem Kaufinteressenten Gerhard Mey wollte Bierofka nicht abgeben. „Das ist nicht meine Baustelle“, ließ er wissen. „Ich muss auf meinen Bereich schauen.“ Er selbst habe aber eine klare Aussage nach dem Bayreuth-Spiel getätigt: „Es geht nur gemeinsam. Zusammensetzen und miteinander reden“, so seine Empfehlung.

VORRAUSSICHTLICHE AUFSTELLUNGEN

1860: 1 Hiller – 31 Kourssou, 4 Weber, 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 17 Wein, 22 Berzel – 16 Kindsvater, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.
Ersatz: 30 Hipper, 39 Bonmann (beide Tor) – 2 Weeger, 11 Köppel, 15 Gambos, 19 Aigner, 20 Steer, 23 Helmbrecht, 25 Genkinger, 29 Hursan.
Nicht dabei: 5 Andermatt (Schulter-OP), 8 Seferings (Trainingsrückstand), 10 Gebhart (Muskelbündelriss), 3 Koch, 7 Awata, 14 Dressel, , 21 Türk, 33 Bachschmid, 37 Strobl (alle U21), 13 Siebdrat (U19).

TSV: 21 Maus – 15 Grübl, 3 Moser, 17 Brucia – 27 Sassmann, 16 Walleth, 29 Petrovic, 25 Kwatu – 9 Drofa, 10 Breu, 20 Denk.
Ersatz: 1 Weber (Tor) – 4 Leberfinger, 5 Hain, 6 Shalaj, 7 Thee, 12 Neudecker, 13 Maier, 18 Bauer, 23 Köpf, 26 Davydov.
Nicht dabei: 2 Büch (Rot-Sperre), 8 Motz (Kreuzbandriss).

Schiedsrichter: Patrick Hanslbauer (Altenberg); Assistenten: Philipp Eckerlein (Roßtal), Christoph Stühler (Oesdorf).

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