SECHZIGMÜNCHEN.
 

Simon Seferings: „Die Verletzung ist aus dem Kopf raus!“

Nach fast 14 Monaten Pause stand Simon Seferings wieder auf dem Platz, überzeugte bei seinem 35-Minuten-Einsatz gegen Leipzig. 

Es war der 29. Oktober 2016, als Simon Seferings beim 0:0 in Unterhaching sein letztes Punktspiel für die Löwen bestritt. Beim späteren Aufsteiger musste er bereits in der 23. Minute ausgewechselt werden. Es folgte eine lange Leidensgeschichte mit zwei Meniskusrissen und einer Spielpause von fast 14 Monaten.

Im Testspiel gegen die BSG Chemie Leipzig gab Seferings in der 2. Halbzeit sein Comeback. Eigentlich sollte er nur 25 Minuten spielen. Doch der 22-Jährige hatte richtig Spaß. „Ich habe mich gefreut, vor diesen Fans spielen zu können.“ Marvin Zimmermann, der seinen Platz einnehmen sollte, stand mehr als zehn Minuten am Spielfeldrand, bis er dann in der 81. Minute endlich ran durfte.

„Simon kann uns weiterhelfen“, zeigte sich sein Trainer Daniel Bierofka mit seinem Mittelfeldspieler zufrieden. „Er ist ein Hybridspieler, gut im Eins-gegen-Eins, mit viel Übersicht und einem guten Abschluss.“ Sein Vorteil sei, dass er auf der Neun ausgebildet wurde, in Heimstetten dann auf der Sechs gespielt hat. Der Löwen-Trainer selbst setzt ihn als Achter ein. „Wenn wir ihn fit kriegen, dann ist er ein Kandidat für die Startelf.“ Für Kapitän Felix Weber ist Seferings einfach „eine Maschine. Er ist ein Beißer!“

Seferings selbst spricht von einer „extrem schweren Zeit“ während seiner Verletzung. Immer wieder kamen Rückschläge. „Du arbeitest und arbeitest, kommst aber nicht dahin, wo du hin willst“, beschreibt er das Jahr nach seiner Verletzung. Umso mehr habe er die 35 Minuten Einsatz gegen Leipzig genossen. „Wenn ich hundertprozentig fit bin, dann habe ich auch die Möglichkeit, Stammspieler zu werden“, verkündet er selbstbewusst. „Ich hab‘ keine Angst mehr. Die Verletzung ist aus dem Kopf raus.“

Was sein Trainer mit der Bezeichnung „Hybridspieler“ meint, wurde Seferings gefragt. „Ich denke, es ist, dass ich der Mannschaft sowohl offensiv als auch defensiv helfen kann. Die Acht ist jetzt meine Position.“ Seine Stärke sei die Dynamik und sein Schuss mit rechts und mit links. „Was mir noch fehlt, ist der Automatismus, instinktiv zu wissen, was ich machen muss“, sagt der in Eschweiler geborene Spieler.

Bereits mit 15 Jahren lotsten ihn die Bayern von Alemannia Aachen nach München. Nach der A-Jugend wechselte er zum damaligen Regionalligisten SV Heimstetten, 2015 dann in die U21 der Löwen. 40 Mal (6 Tore, 5 Assists) lief der Sportmanagment-Student der Fernuniversität Düsseldorf bisher für die Sechzger in der Regionalliga auf. Es sollen noch einige Partien in dieser Saison dazukommen: „Der Trainer weiß, was ich kann. Schließlich sind wir im dritten Jahr zusammen.“

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