SECHZIGMÜNCHEN.
 

Bierofka fordert Tempo & Aggressivität gegen Unterföhring.

Der 31-jährige Michael Görlitz könnte im Heimspiel gegen den FC Unterföhring sein Debüt im Löwen-Trikot geben. 

Zum Ende der #GiesingerHeimspieltage mit drei Partien in acht Tagen empfangen die Löwen am Mittwochabend, 14. März 2018, Tabellenschlusslicht FC Unterföhring. Anpfiff im Grünwalder Stadion ist um 18.60 Uhr.

Das Team aus dem Münchner Nordosten, erst im vergangenen Sommer in die Regionalliga Bayern aufgestiegen, steht bereits als Fix-Absteiger fest. Kürzlich hat sich die Jahreshauptversammlung des Vereins einstimmig dafür ausgesprochen, keine Zulassung für die Regionalligasaison 2018/2019 zu beantragen.

Für Löwen-Trainer Daniel Bierofka aber kein Grund, die Partie gegen den künftigen Bayernligisten auf die leichte Schulter zu nehmen. „Kein Spiel ist einfach“, sagt er und führt an, dass der FC Unterföhring am Wochenende ein 0:0 bei Wacker Burghausen erkämpfte. „Wir haben dort 0:2 verloren. Auch gegen Bayern II haben sie im Grünwalder Stadion zur Pause 2:1 geführt.“ Deswegen fordert der 39-Jährige von seinen Jungs die „richtige Einstellung. Nur mit Tempo und Aggressivität kommen wir gegen Unterföhring zum Erfolg.“

Martin Büchel: Der »Leader« beim FC Unterföhring.

Einer größeren Rotation erteilt Bierofka im dritten Spiel in acht Tagen und auch mit Blick auf das straffe Folgeprogramm eine Absage. „Das ist noch nicht der Zeitpunkt. Ich will, dass sich gewisse Automatismen weiter einspielen“, nennt er als Begründung. „Zudem geht es um wichtige drei Punkte. Der größte Fehler wäre es, schon jetzt ans Auswärtsspiel am kommenden Montag beim FC Ingolstadt II zu denken!“

Personell wird sich im Vergleich zum Seligenporten-Spiel nichts ändern. Der Einsatz von Simon Seferings, der zuletzt wegen entzündeten Mandeln passen musste, ist nach wie vor fraglich. Nicholas Helmbrecht ist ins Lauftraining eingestiegen und Timo Gebhart radelt. Beide fallen aber noch einige Zeit aus. Dafür könnte Michael Görlitz eine Option gegen Unterföhring sein. „Michi wird von Woche zu Woche besser, immer spritziger. Wenn sich die Situation ergibt, könnten wir ihn spielen lassen“, stellt er dem 31-Jährigen einen Kurzeinsatz in Aussicht.

Spielen wird auf jeden Fall Sascha Mölders – auch wenn das Risiko besteht, dass der Stürmer seine 10. Gelbe Karte kassiert und dann gegen Ingolstadt fehlt. „Ihn draußen zu lassen, wäre ein fatales Zeichen“, findet Bierofka. Gleichzeitig stellt er ihm eine zeitige Auswechslung in Aussicht, sollte der Routinier ein Tor machen.

Die Taktik des FCU in München wird sich kaum von den vorherigen Gegnern unterscheiden: Tief und kompakt stehen und auf Konterchancen lauern. „Unterföhring hat nichts zu verlieren. Für sie ist das ein Feiertag. Sie werden alles raushauen, was im Tank ist. In einem Spiel ist immer eine Überraschung möglich. Deswegen müssen wir das auf den Platz bringen, was uns auszeichnet.“

Das sei gegen Seligenporten in der 2. Halbzeit besser gelungen, als im ersten Abschnitt oder gegen Buchbach. „Wir befinden uns nach wir vor in einem Prozess gegen tiefstehende Gegner. Immer noch müssen wir an Details arbeiten, aber irgendwann werden es die Jungs zu 100 Prozent umsetzen“, sieht der Löwen-Trainer seine junge Mannschaft nach wie vor in der Entwicklung.

 

VORRAUSSICHTLICHE AUFSTELLUNGEN

1860: 1 Hiller (Tor) – 31 Koussou, 4 Weber , 6 Mauersberger, 11 Köppel – 18 Karger, 17 Wein, 5 Andermatt, 36 Steinhart – 9 Mölders, 24 Ziereis.
Ersatz: 39 Bonmann (Tor) – 2 Weeger, 5 Andermatt, 13 Siebdrat, 14 Dressel, 16 Kindsvater, 19 Aigner, 20 Steer, 21 Türk, 22 Berzel, 25 Genkinger, 27 Görlitz, 33 Bachschmid, 35 Niemann.
Fraglich: 8 Seferings (Mandelentzündung).
Nicht dabei: 10 Gebhart (Achillessehnenentzündung), 23 Helmbrecht (Patellasehnenspitzensyndrom).

FCU: 1 Sturm – 20 Arifovic, 4 Kelmendi, 18 Hofmaier, 25 Bittner –14 Kain, 13 Büchel, 17 Sabbagh, 27 Morou – 26 Faber, 22 Takahara.
Ersatz: 31 Caruso (Tor) – 10 Sestito, 12 Behr, 15 Putta, 19 Hofmann, 21 Antonio, 24 Oberrieder, 29 Olwa-Luta, 30 Schmidt.
Nicht dabei: 5 Eder (beruflich verhindert), 6 Kubica (Knieverletzung), 8 Brandstetter (beruflich verhindert), 11 Hollering (Kreuzbandriss), 16 Mayer (Fußverletzung), Torah (Kreuzbandriss).

Schiedsrichter: Matthias Zacher (Nußdorf/Inn); Assistenten: Torsten Wenzlik (Velden), Alexander Schkarlat (Weidenbach).

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