SECHZIGMÜNCHEN.
 

U21 verliert 1:2: Erst Führung, dann zwei Platzverweise.

Löwen-Stürmer Randy Montie brachte die Löwen-U21 in der 27. Minute in Führung. 

In einer hitzigen Partie, die von der Löwen-U21 mit nur acht Feldspielern beendet wurde, gewann die SpVgg Hankofen-Hailing mit 2:1 in München. Randy Montie hatte die Sechzger in Führung gebracht (27.). Nach den Platzverweisen für Marvin Zimmermann (42.) und Fabian Greilinger (44.) nutzten die Niederbayern die nummerische Überzahl nach der Pause. Matthias Lazar (52.) und Tobias Richter trafen zum Endstand (78.).

Die U21 trat bis auf Torhüter Johann Hipper und Verteidiger Sebastian Koch ausschließlich mit A-Jugend-Spielern an. Trotzdem beherrschten die Sechzger den Gegner, gingen in der 27. Minute verdientermaßen in Führung. Sebastian Gebhart hatte aus dem rechten Halbfeld geflankt, Randy Montie stieg hoch, halb mit dem Kopf, halb mit der Schulter traf er zum 1:0. Danach gab es noch eine strittige Szene im Strafraum von Hankhofen-Hailing, als ein Gästespieler den Ball mit der Hand abwehrte, aber Schiedsrichter Elias Wörz weiterspielen ließ. Kurz vor der Pause nahm dann die Partie für die Gastgeber eine ungewollte Wendung. Nach einem Gerangel ließ sich Marvin Zimmermann provozieren, schubste seinen Gegenspieler weg und sah dafür vom Unparteiischen die Rote Karte (42.). „Das war absolut unnötig, weil wir alles im Griff hatten“, echauffierte sich Trainer Christian Wörns über die „Bockigkeit. Wenn persönliche Eitelkeiten wichtiger als der Erfolg der Mannschaft sind, dann hast du ein Problem.“ Aber es kam noch schlimmer. Und dabei machte der Schiedsrichter alles andere als eine gute Figur. Fabian Greilinger, bereits Gelb vorbelastet, ging in einen Zweikampf mit Kilian Schwarzmüller. Der ließ sich theatralisch fallen, mimte den sterbenden Schwan. „Eigentlich hatte er ihn nicht getroffen. Das war eine Schauspieleinlage vom Allerfeinsten“, beschrieb der 66-fache Nationalspieler Wörns die Szene. „Wenn ein Spieler schon eine Sekunde vor dem eigentlichen Kontakt schreit, sollte man das als Schiedsrichter entsprechend bewerten.“ Aber anstatt dem Gästespieler, der ebenfalls zuvor bereits verwarnt worden war, Gelb-Rot zu zeigen, gab es für Greilinger den Ampelkarton (44.). Damit waren die Löwen nur noch zu Neunt auf dem Spielfeld. „Es kam alles zusammen“, kommentierte Wörns die beiden Szenen kurz vor der Pause, „eigene Dummheit und ein völlig überforderter Schiri!“

Entsprechend fiel die Pausenansprache aus. „Mit acht Feldspielern ist es schwierig. Wir stellten uns im zweiten Durchgang hinten rein und versuchten, den Vorsprung zu verteidigen. Um am Ende etwas mitnehmen zu können, brauchst du aber das Quäntchen Glück und einen Keeper, der alles hält.“ Beides kam an diesem Nachmittag nicht zusammen. So erzielte Matthias Lazar nach einem Eckball per Kopf den Ausgleich (52.). In der 80. Minuten gelang den Niederbayern sogar der Siegtreffer. Einen Chipball in den Strafraum legte Mateusz Krawlec zurück – dabei war die Hand mit im Spiel, was Schiri Wörz geflissentlich übersah – Tobias Richter traf von der Strafraumkante zum 2:1 (78.). Damit standen die Sechzger mit leeren Händen da, rutschten in der Tabelle unter den Strich und müssen am letzten Spieltag bei der TuS Holzkirchen punkten und auf Ausrutscher der Konkurrenz hoffen, um die Relegation noch zu vermeiden.

STENOGRAMM, 37. Spieltag, 12.05.2018, 14 Uhr

1860 München II – SpVgg Hankofen-Hailing 1:2 (1:0)

1860: Hipper (Tor) – Koch, Rother, M. Spitzer, Siebdrat – Memetoglu, Ezekwem, Zimmermann – Gebhart, Montie, Greilinger.

Tore: 1:0 Montie (27.), 1:1 Lazar (52.), 1:2 Richter (78.).
Gelbe Karten: M. Spitzer – Schwarzmüller, Spengler, Lemberger.
Gelb-Rote Karte: Greilinger (44., wiederholtes Foulspiel).
Rote Karte: Zimmermann (42., Tätlichkeit).
Zuschauer: 250 Trainingsgelände Grünwalder Straße 114.
Schiedsrichter: Elias Wörz; Assistenten: Jan-Erik Wild, Daniel Uhrmann.

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Spielbericht Spieltag 37

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