SECHZIGMÜNCHEN.
 

Günther Gorenzel: „Unsere Fans sind ein dickes Faustpfand!“

Der Österreicher Günther Gorenzel sieht den 1. FC Saarbrücken von der Papierform leicht favorisiert. 

Für den Sportlichen Leiter Günther Gorenzel sind die beiden Partien gegen den 1. FC Saarbrücken Bonusspiele. „Für solche Spiele lebst du als Profi, darauf arbeitest du hin, sie sind das Salz in der Suppe.“

Gleichzeitig warnt der 46-Jährige, sich nicht von der Erwartungshaltung erdrücken zu lassen. „Saarbrücken ist von der Papierform her leicht favorisiert. Es ist zu spüren, dass das keine normalen Spiele sind. Aber wir sind gut vorbereitet.“

Den Gegner haben die Löwen in den letzten Wochen intensiv beobachtet, verschiedene Partien der Saarländer gesehen. Daraus ist ein klares Bild des Teams von Dirk Lottner entstanden, das als Grundlage für ein „Schwerpunkttraining“ dient. „Wir werden versuchen, die Stärken von Saarbrücken zu egalisieren und die Schwächen auszunutzen. Daran arbeiten wir in den Übungseinheiten“, erzählt der Österreicher. Auch deshalb seien die Trainingseinheiten nicht öffentlich. „Wir wollen nicht breit treten, was wir hinter dem Vorhang machen“, begründet Gorenzel.

Saarbrücken habe eine sehr hohe individuelle Qualität. Das hänge auch mit dem Etat zusammen, der fast doppelt so hoch wie das Budget der Löwen sei. „Geld ist ein Kriterium, aber nicht das entscheidende“, sagt Gorenzel. „Wir werden Mittel und Wege finden“, ist er zuversichtlich. „In zwei Spielen ist alles möglich.“

Dabei setzt der Sportliche Leiter der Sechzger auf den Zusammenhalt im Team und „auf unsere Fans. Sie sind ein dickes Faustpfand. Gemeinsam mit ihnen verfügen wir über ein starkes Paket.“ Letztlich werde der Klub als Sieger hervorgehen, „der weniger Fehler macht. Für uns wäre es ein Traum, wenn wir jetzt schon den Aufstieg schaffen könnten.“

Personell stellt sich natürlich die Frage, ob die Sechzger mit oder ohne Timo Gebhart in die beiden Aufstiegsspiele gehen. „Er hat einen entzündlichen Prozess an der Achillessehne. Wir hoffen noch auf Timo“, sagt Gorenzel. Ende der Woche soll der 29-Jährige Mittelfeldspieler „wieder voll ins Mannschaftstraining einsteigen“. Sollte dieser Plan umzusetzen sein, wäre der Memminger zumindest ein Kandidat für die Bank.

Ansonsten wiegelt der Österreicher Fragen zur Zukunft der Löwen im Zusammenhang mit der anstehenden Aufsichtsratssitzung ab. „Die Mannschaft sollte jetzt im Fokus stehen. Das hat sie sich durch hervorragende Arbeit in den letzten zehn Monaten verdient. Wir konzentrieren uns auf Dinge, die wir beeinflussen können. Alles andere ist momentan unwichtig!“

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