SECHZIGMÜNCHEN.
 

Das war 2018: Drittliga-Aufstieg als Krönung.

Den Löwen gelang gleich wieder die Rückkehr in den Profifußball mit der gewonnenen Relegation gegen Saarbrücken. 

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Wir nehmen das nochmals zum Anlass, um auf die Höhepunkte zurückzublicken. Das absolute Highlight war natürlich der Aufstieg nach der gewonnen Relegation gegen den 1. FC Saarbrücken am 27. Mai und die anschließende Party auf Giesings Höhen.

Es war ein befreiender Moment, als am 27. Mai Schiedsrichter Markus Schmidt das Relegationsspiel der Löwen gegen den 1. FC Saarbrücken im Grünwalder Stadion abpfiff. Zuvor mussten die Sechzger-Fans aber wieder eine Achterbahn der Gefühle durchleben. Trotz eines 3:2-Erfolges drei Tage zuvor im Hinspiel in Völklingen, wohin der FCS wegen der Renovierung des Ludwigsparks ausgewichen war, sah es nach einer Stunde nicht danach aus, als ob das Team um Kapitän Felix Weber tatsächlich den Aufstieg perfekt machen könnte. Mit 0:2 lagen die Löwen zurück, es musste also unbedingt ein Tor her. In der 63. Minute wurde Benjamin Kindsvater eingewechselt. Dieser zog drei Minuten später mit dem Ball am Fuß in den Strafraum, Mario Müller grätschte ihn um. Elfmeter! Sascha Mölders behielt die Nerven, traf zum 1:2 (66.). Weiter für Beruhigung sorgte der eingewechselte Simon Seferings, der mit seinem ersten Ballkontakt zum 2:2 traf (82.). Trotzdem: Ein Gegentor und es wäre in die Verlängerung gegangen. Doch auch die fünfminütige Nachspielzeit überstanden die Sechzger schadlos und so war kurz vor 16 Uhr der Aufstieg in die 3. Liga perfekt.

Begonnen hatte das Punktspieljahr mit einer Invasion der Löwen-Fans. Rund 14.000 reisten am 24. Februar nach Nürnberg – wohlgemerkt ging es gegen die Club-Reserve. Insgesamt waren 17.689 Zuschauer im Max-Morlock-Stadion. Die erste halbe Stunde spielten die Sechzger groß auf, führten durch Simon Seferings (4.) und Sascha Mölders (27.) mit 2:0. Am Ende hieß es 2:2.

Ausgerechnet im kleinsten Ort der Regionalliga Bayern machte der TSV 1860 München die Meisterschaft perfekt. Klein, aber fein – der FC Pipinsried bot am 5. Mai einen würdigen Rahmen. 7.000 Zuschauer waren in die nicht einmal 600 Einwohner zählende Gemeinde ins Dachauer Hinterland gekommen, um ein Fußballfest zu feiern. Der Verein hatte eine „Naturtribüne“ für 5.000 Löwenfans errichtet, eine ansteigende, abgemähte Wiese gegenüber der Haupttribüne, bedeckt mit Rindenmulch und mit Wellenbrecher aus Holz versehen. Nach dem 3:0 durch Tore von Daniel Wein (23.), Nico Karger (45.) und Sascha Mölders (88.) brachen alle Dämme. Auf dem Rasen wurde der Titel ausgiebig mit den Fans gefeiert. Die Party ging, zumindest für den Anhang, bis tief in die Nacht.

Die Rückkehr der Löwen in den Profifußball hätte keinen würdigen Rahmen finden können. Am 28. Juli ging es zum Drittliga-Auftakt auf den Betzenberg. 41.324 waren ins Fritz-Walter-Stadion gekommen, die ARD übertrug die Partie beim 1. FC Kaiserslautern live im Ersten. Einziger Wermutstropfen: Das Spiel wurde durch das späte Tor von Janek Sternberg (86.) mit 0:1 verloren. Aber bereits eine Woche später war die Löwen-Welt wieder in Ordnung. Dafür sorgte ein 5:1-Kantersieg im ersten Heimspiel in der 3. Liga gegen die Sportfreunde Lotte. Es sollten viele weitere Highlights folgen: Der erste Auswärtssieg in Aalen oder das kleine Derby gegen die SpVgg Unterhaching.

Zum Abschluss des Spieljahrs mit dem ersten Rückrundenspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern zwei Tage vor Weihnachten am 22. Dezember gab es nochmals ein Fest. Zum elften Mal in der laufenden Saison war das Grünwalder Stadion mit 15.000 Zuschauern restlos ausverkauft. Am Ende feierten die Löwen einen 2:1-Erfolg gegen die Roten Teufel (Treffer: Efkan Bekiroglu und Quirin Moll) und nahmen Revanche für die Auftaktniederlage auf dem Betzenberg.

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