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Der Löwe

Panthera Leo.
Ein Löwe der jüngeren Generation (1964).
Unsere Maskottchen „Sechzger“ und „Sechzgerl“ sind immer dabei.
HerkunftObwohl sich der TSV München von 1860 offiziell am 16. Mai 1860 - nach dem Verbot durch die Obrigkeit wegen "moralischer Verpestung" - gegründet hatte, trat der Löwe erst viele Jahre später in Erscheinung. 1911 wurde der König der Tiere in das Vereinswappen aufgenommen, zeitgleich pachtete der TSV 1860 das Grundstück an der Grünwalder Straße. Drei Jahre später bekam das Wappentier des Münchner Traditionsvereins einen doppelten Schwanz. Eine Verwechslung mit dem bekannten Brauereilöwen sollte damit ausgeschlossen werden. Auf der Abbildung ist ein Löwe der jüngeren Generation zu sehen (1964).

GattungDer Löwe, auch "Panthera Leo" genannt, stammt ursprünglich aus Afrika und war über Südostasien bis nach Indien verbreitet. Der in unseren heimatlichen Gefilden verbreitete Löwe hört auf den Spitznamen "Sechzger" und ist mit der ursprünglichen Gattung kaum verwandt. Erstmalig entdeckt wurde dieser hiesige Löwe vom Wiener Hofschauspieler Adolf Schwarz im Jahr 1848.
In der Gegenwart macht der "Sechzger"-Löwe seinem Ruf alle Ehre und verbreitet bundesweit Angst und Schrecken.

Lebensraum und VerbreitungDer Löwe fühlt sich am wohlsten unter gleichgesinnten Artgenossen. Meistens kommt es dabei am Wochenende zu einer größeren Rudelbildung, an der sich knapp 40.000 Löwen beteiligen. Die elf Leitlöwen präsentieren sich dabei den Rudellöwen. Die Gegner - dabei handelt es sich unter anderen um Fohlen, Zebras, Kartoffelkäfer, graue Mäuse oder um die in Deutschland seltenen "Roten Bazis" - werden dabei von allen Löwen gemeinsam bekämpft und in die Flucht geschlagen. Opfer gibt es bei diesem Naturschauspiel keine. Im Regelfall ziehen die anderen Tiergattungen, die den Löwen zahlenmäßig natürlich unterlegen sind, enttäuscht von dannen.

Am meisten hält sich der Löwe dabei in München auf und wird dort oft in den Stadtteilen Giesing und Fröttmanning gesichtet. Berichten zufolge tauchte der Löwe in jüngerer Vergangenheit aber auch in anderen Gebieten auf, beispielsweise in Aue, St. Pauli oder Wiesbaden. Meistens handelt es sich jedoch nur um einen einmaligen Besuch. Nur in Burghausen, einer kleinen Stadt nahe der Grenze zu unserem Nachbarland Österreich, gab es zuletzt während der Jagdsaison bereits zwei Sichtungen.

FortpflanzungDer Löwe an sich ist ein Familientier. Gerade der weiß-blaue Löwe pflanzt sich vor allem im Münchner Raum unaufhaltsam fort, Tendenz steigend. Gab es Ende der 80er Jahre gerade einmal 5.000 Löwen bundesweit, so wurden 2005 bereits 21.000 Löwenmitglieder in Deutschland gesichtet.

Biologen erklären sich diese Zahlen durch die einmalige Treue innerhalb der Löwenfamilie und sagen einen weiteren Familienzuwachs voraus, wenn die elf Leitlöwen ihr Revier erfolgreich verteidigen und in den nächsthöheren Rang aufsteigen!
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