Service- & Ticket-Hotline

01805-601860
(0,14 € / Min. aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 € / Min.)

 
    TD PKT   S U N  
1. Duisburg +5 6   2 0 0 Aufstieg
2. Gr. Fürth +4 6   2 0 0 Aufstieg
3. Augsburg +4 6   2 0 0 Relegation
4. Cottbus +3 6   2 0 0
5. Hertha +2 6   2 0 0
6. FCE Aue +2 6   2 0 0
7. TSV 1860 +1 3   1 0 1
8. Karlsruhe 0 3   1 0 1
9. Bochum 0 3   1 0 1
9. Oberhausen 0 3   1 0 1
11. FSV Frank. 0 3   1 0 1
12. Union -1 1   0 1 1
13. Aachen -3 1   0 1 1
14. Bielefeld -2 0   0 0 2
15. Paderborn -2 0   0 0 2
16. Fortuna -3 0   0 0 2 Relegation
17. Osnabrück -4 0   0 0 2 Abstieg
18. Ingolstadt -6 0   0 0 2 Abstieg
Tabelle ausklappen »
 
zurück zum Spielplan
26. Spieltag - 15. März 2010
MSV Duisburg 0 : 1 1860 München
 
Aleksandar Ignjovski holt sich im Zweikampf mit Duisburgs Caiuby den Ball.
Der MSV Duisburg machte seinem Ruf als Lieblingsgegner der Löwen alle Ehre. Durch den ersten Treffer von Djordje Rakic für den TSV 1860 nach einem Torwartfehler von Tom Starke in der 84. Minute gewannen die Sechzger mit 1:0 in der MSV-Arena. Das Team von Trainer Ewald Lienen bot auf dem tiefen Boden eine kämpferisch starke Leistung.

Personal: Verletzungsbedingt musste Trainer Ewald Lienen beim MSV Duisburg auf Daniel Bierofka (Aufbautraining), Eke Uzoma (Muskelprobleme), Florin Lovin (Reha nach Kreuzbandriss) und Michael Hofmann (Jochbein- und Kiefer-OP) verzichten. Kurzfristig musste noch Sandro Kaiser mit einer Grippe passen. Dazu fehlte Charilaos Pappas wegen seiner Rot-, Torben Hoffmann wegen seiner Gelbsperre. Durch den Ausfall von Kaiser saßen nur sechs Spieler auf der Ersatzbank. Taktisch ergaben sich im Vergleich zum letzten Spiel folgende Änderungen: Holebas spielte wieder für Kaiser links hinten in der Viererkette, auf die Pappas-Position rückte Sascha Rösler, und Benjamin Lauth stürmte an der Seite von Djordje Rakic.
Djordje Rakic sichert mit seinem ersten Treffer für die Löwen dem TSV 1860 drei Punkte.
Spielverlauf: Die erste Viertelstunde tat sich wenig, weil der MSV die Löwen erst in der eigenen Hälfte angriff, wenig ins Spiel investierte. Folgerichtig hatten die Sechziger auch die erste Möglichkeit der Partie. Nach einem Diagonalpass von links kam Sascha Rösler ans Leder, spielte es aber genau auf den Duisburger Verteidiger Björn Schlicke, der wegrutschte, wodurch der Ball bei Stefan Aigner landete, der mit dem Innenrist aus 17 Metern aus halblinker Position mit rechts den Ball nur um Zentimeter am rechten Pfosten vorbeischlenzte (16.). Drei Minuten später kamen auch die Zebras gefährlich vors gegnerische Tor. Christian Tiffert hatte halbrechts am Strafraum mit der Hacke auf Srdjan Baljak abgelegt, der sah dass Gabor Kiraly weit vor seinem Kasten stand, versuchte ihn aus 20 Meter mit einem gefühlvollen Heber zu überlupfen. Doch der Ungar machte sich lang, lenkte das Leder mit den Fingerspitzen über die Querlatte (19.). In der 21. Minute konterten die Sechziger schnell über die rechte Seite, Aigner drang in den Strafraum, doch sein Querpass auf Djordje Rakic kam zu ungenau, so dass der Serbe nicht mehr an den Ball kam. Bei den Meiderichern wurde es immer gefährlich, wenn Baljak involviert war. So in der 29. Minute. Olcay Sahan hatte von der rechten Strafraumseite an den ersten Pfosten geflankt, Baljak kam herangestürmt, köpfte aber aus vier Metern ans Außennetz. Auf der Gegenseite war es ein Freistoß von halblinks durch Aigner an den Elfmeterpunkt, der für Gefahr sorgte. MSV-Keeper Tom Starke faustete den Ball zunächst weg. Der kam aber postwendend zurück und landete bei Radhouène Felhi, der noch vorne stand, aber Schlicke konnte sich im letzten Moment in den Neun-Meter-Schuss des Tunesiers werfen, blockte so den Ball (32.). Auch in der nächsten gefährlichen Szene der Löwen war Aigner der Ausgangspunkt. Seine Flanke von rechts aus vollem Lauf versuchte Djordje Rakic auf Benjamin Lauth abzulegen, aber der 1860-Kapitän kam einen Tick zu spät, so dass der Ball ohne Berührung im Toraus landete (39.). Duisburg wurde immer nach Standards von Ivo Grlic gefährlich. So auch in der 41. Minute. Der Ball aus dem linken Halbfeld ging an Freund und Feind vorbei, kam aber mit viel Schnitt aufs lange Eck, doch Kiraly hatte aufgepasst, lenkte das Leder um den Pfosten zur Ecke.

Die 2. Halbzeit begann wie der erste Durchgang aufgehört hatte. Aber bereits nach der Anfangsviertelstunde flachte die Partie ab, nicht zuletzt, weil der aufgeweichte, rutschige Platz von Minute zu Minute schwerer bespielbar wurde. Zunächst flankte Sahan von rechts an den Elfmeterpunkt, Felhi schlug über den Ball, doch der hinter ihm lauernde Tiffert brachte das Leder nicht unter Kontrolle, so dass Felhi klären konnte, indem er den Duisburger Angreifer anschoss (49.). Auch in der 53. Minute stand der Tunesier im Mittelpunkt. Ein Freistoß von Grlic aus dem rechten Halbfeld Richtung Elfmeterpunkt klärte Felhi vor Caiuby zur Ecke. Danach passierte eine halbe Stunde nichts vor beiden Toren, ehe ein kuriose Szene das Spiel entschied. Einen Freistoß von halbrechts hatte der eingewechselte Alexander Ludwig vors Tor geflankt, Sascha Rösler kam aus acht Metern ans Leder, köpfte den Ball aufs linke untere Eck. Keeper Stark hechtete, hatte das Leder bereits in seinen Händen, ließ es aber wieder fallen. Der heranstürmende Felhi schoss den Torhüter aus kurzer Distanz an. Anschließend sprang das Leder auf die rechte Seite, wo Rakic am Torraum etwas zu lang zögerte, den Ball stoppte und dann mit viel Glück aus drei Metern zwischen Schlicke und Starke hindurch diagonal ins lange Eck zum 1:0 einschob (84.). Ohne große Mühe brachten die Löwen die knappe Führung über die Zeit, schoben sich mit diesem Erfolg auf den 7. Tabellenplatz vor.
 
Stenogramm zum Spiel
Das Spiel im Löwen TV (kostenpflichtig)
LIve-Ticker zum Spiel
Stimmen zum Spiel beim MSV Duisburg
zurück zum Spielplan
Bundesliga
Comarch