Service- & Ticket-Hotline

01805-601860
(0,14 € / Min. aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 € / Min.)

 
    TD PKT   S U N  
1. 1. FCK +17 46   14 4 3 Aufstieg
2. St. Pauli +27 45   14 3 4 Aufstieg
3. Augsburg +16 38   10 8 3 Relegation
4. Arminia Bielefeld +12 37   11 4 6
5. Fortuna Düsseldorf +12 37   11 4 6
6. Duisburg +6 34   10 4 7
7. 1. FC Union Berlin +2 30   8 6 6
8. Gr. Fürth +3 28   9 1 11
9. Paderborn -3 28   7 7 7
10. Aachen -4 27   7 6 8
11. TSV 1860 +1 26   7 5 8
12. Energie Cottbus -1 24   6 6 9
13. Karlsruher SC -3 24   7 3 10
14. Oberhausen -15 24   7 3 11
15. Rostock -8 23   7 2 11
16. Koblenz -18 17   4 5 12 Relegation
17. FSV Frank. -25 17   4 5 12 Abstieg
18. RW Ahlen -19 15   3 6 12 Abstieg
Tabelle ausklappen »
 
zurück zum Spielplan
32. Spieltag - 12. Mai 2009
SV Wehen Wiesbaden  :  1860 München
 
11.05.2009 | 16:00 Uhr

„Wir gewinnen in Wehen – ohne Wenn und Aber!“

Im Hinspiel eröffnete Benny Lauth den Torreigen mit dem 1:0 gegen Wehens Torwart Alexander Walke. Am Ende trennten sich beide Teams 3:3.
Die Forderung von Löwen-Trainer Uwe Wolf an seine Mannschaft für das Auswärtsspiel am Dienstag, 12. Mai, 17:30 Uhr in der Brita-Arena gegen den SV Wehen Wiesbaden ist klar formuliert: „Wir können durch dieses Spiel den ganzen Druck wegnehmen. Deshalb muss jeder alles für einen Sieg tun!"

Eine leichte Aufgabe erwartet der 41-jährige Fußball-Lehrer trotzdem nicht, auch wenn der Gegner seit dem letzten Spieltag trotz eines 1:0-Auswärtssieges bei Rot-Weiß Oberhausen als erster Absteiger feststeht. „Wehen wird sich entsprechend aus der Zweiten Liga verabschieden wollen", ist sich Wolf sicher. „Es gibt bestimmt einige Spieler, die sich noch anderen Vereinen präsentieren wollen."

Während die Hessen unbelastet in die Partie gehen können, ist der Druck bei den Löwen durch das Remis gegen Rostock seit dem letzten Spieltag weiter angewachsen. Der SV Wehen Wiesbaden kann dagegen befreit aufspielen, weshalb Löwen-Trainer Wolf von seinen Mannen eine aggressive Herangehensweise fordert. „Wir müssen ihnen die Lust am Fußball nehmen." Denn der Kontrahent verfüge über keine schlechte Mannschaft. „Wehen hat viele Spiele nur durch Pech und Unvermögen verloren."

Vor der Abfahrt am Montagmittag um 13 Uhr stellte Wolf deshalb seinen Spielern die Vertrauensfrage. „Es brauchen nur Spieler in den Bus einzusteigen, die davon überzeugt sind, dass wir den Platz in Wiesbaden als Sieger verlassen werden." - Alle gesunden Spieler gingen an Bord! Ansonsten verzichtete der Löwen-Trainer auf eine besondere Einstimmung auf die Partie des drittletzten Spieltages. „Wenn ich einen Spieler vor so einer speziellen Partie motivieren müsste, dann hat er seinen Beruf verfehlt. Deswegen brauche und werde ich nichts aus der Zauberkiste herausholen. Ich jedenfalls bin überzeugt, dass wir in Wehen gewinnen - ohne Wenn und Aber!"

Optimistisch stimmt den Ex-Profi vor allem die Schlussphase gegen Hansa Rostock. „Nach dem 2:3 waren wir eigentlich tot, haben aber trotzdem bis zum Schluss an uns geglaubt. Das war ein Zeichen für mich, dass sich die Mannschaft wehrt. Diese Tugend müssen wir im Kampf um den Klassenverbleib annehmen und zeigen." Vor allem darf die Mannschaft nicht wieder ins Grübeln geraten, wie dies gegen Rostock nach der Führung und nach dem 2:2-Ausgleich geschehen war. In dieser Phase offenbarten die Sechziger auch physische Defizite. „Dass in einem solchen Moment plötzlich die Beine schwer sind, liegt sicher nicht am Training. Das kommt alles von der Psyche", hat Wolf festgestellt. „Das müssen wir ablegen. Gegen Wehen Wiesbaden zählt nur der Kampf von der 1. bis zur letzten Minute."

Sieben Spieler können in der hessischen Landeshauptstadt nicht mithelfen, die fehlenden Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln. Neben den langzeitverletzten Markus Schroth, Daniel Bierofka, Antonio Di Salvo und Benjamin Schwarz sind dies Torwart Michael Hofmann und die Benderzwillinge Lars und Sven. „Auch bei Michi Hofmann steht es jetzt definitiv fest, dass er auch am Dienstag ausfallen wird", so Wolf. Der Keeper habe zwar am Sonntag eine Extraeinheit mit Torwart-Trainer Jürgen Wittmann absolviert, aber schon da über Probleme geklagt. Am Montag kam dann nach der Behandlung durch die medizinische Abteilung der Löwen das Signal, dass es keinen Sinn für den 36-Jährigen mache, in Wiesbaden aufzulaufen. „Aber ich habe in Philipp Tschauner vollstes Vertrauen", stärkt der Trainer seiner derzeitigen Nummer 1 trotz dessen Patzers gegen Rostock den Rücken.

Einer, der derzeit wieder vor Selbstvertrauen strotzt, ist Sascha Rösler, der mit seinem fulminanten Freistoß-Tor in der 3. Minute der Nachspielzeit den Weiß-Blauen gegen Rostock den psychologisch so immens wichtigen Punkt gerettet hatte. Im Training durfte er bereits das Leibchen der Startelf tragen, wenngleich Wolf seinen Einsatz noch offen lässt. „Das hat nicht immer was zu sagen", so sein Kommentar, „aber es kann gut sein, dass Sascha von Beginn an aufläuft. Er selbst weiß, wie weit er ist. Die 14 Tage Fitnessprogramm und das Weltklasse-Tor haben ihn sicher gestärkt."

Einer, der schon seit Wochen Tore garantiert, ist Benjamin Lauth. Mit 13 Treffern liegt der 27-Jährige an 4. Stelle in der Torjägerliste der Zweiten Liga. Befürchtungen, dass sich der Stürmer wegen der drohenden Sperre nach bisher vier Gelben Karten in Wiesbaden zurückhalten könnte, hegt Wolf nicht. „Benny wird sich wie in jedem Spiel einbringen. Er ist nicht nur Kapitän, sondern ein Spieler, an dem sich die anderen hochziehen", erwartet der Trainer von seinem Topscorer auch in dieser Partie eine Vorbild-Funktion für seine Nebenleute.

Mögliche Aufstellungen
SVWW: 31 Walke - 6 Jeknic, 4 Simac, 5 Kopilas, 2 Schönheim - 7 Ziegenbein, 36 Panandetiguiri, 28 B. Hübner, 27 Öztürk - 24 Stroh-Engel, 13 König.
Ersatz: 1 Richter (Tor) - 9 Schmidt, 10 Catic, 14 Nakas, 16 Glibo, 19 Kokot, 20 Orahovac, 25 Diakité, 29 C. Hübner, 33 Tskitishvili, 38 Ziemer.
Nicht dabei: 3 Barg, Lakicevic (Meniskusprobleme), 22 Amstätter (Adduktorenprobleme), 26 Hollmann (5. Gelbe Karte).

1860: 12 Tschauner - 2 Rukavina, 19 Ghvinianidze, 4 Hoffmann, 3 Schick - 25 Ledgerwood, 6 Beda - 15 Aigner, 33 Johnson - 11 Lauth, 10 Rösler.
Ersatz: 29 Krauss (Tor) - 8 D. Schwarz, 14 Holebas, 16 Thorandt, 24 Gulan, 26 Baumgartlinger, 27 Schäffler.
Nicht dabei: 1 Hofmann (Rückenproblem), 7 Bierofka (Muskelprobleme), 9 Di Salvo (Sehnenentzündung am Knie), 13 Jungwirth (U23), 17 S. Bender (Prellung), 18 Pourie (U23), 20 Burkhard (U23), 21 Schroth (Aufbautraining), 22 L. Bender (Prellung), 23 B. Schwarz (Knieprobleme), 35 Fetsch (U23).

Schiedsrichter: Bibiana Steinhaus (Hannover); Assistenten: Tino Wenkel (Göttingen), Michael Karle (Waiblingen). 
zurück zum Spielplan
Bundesliga