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16. Spieltag - 3. Februar 2008
SpVgg Gr. Fürth 1 : 0 1860 München
 
23.02.2008

Destruktiver Fußball belohnt – U19 verliert in Fürth

Mike Mayr zeigte mit der U19in Fürth zwar guten Fußball, stand am Ende aber mit leeren Händen da.
Die Leistung stimmte, das Ergebnis nicht: Die U19 der Löwen dominierte die Partie gegen die SpVgg Fürth klar, verlor aber durch den ersten Torschuss der Franken in der 60. Minute das Spiel. „Das ist ganz bitter, dass wir ohne Punkte nach Hause kommen", so die Analyse von Junglöwen-Coach Claus Schromm.

Die A-Junioren des TSV 1860 begannen stark, nahmen sofort das Zepter in die Hand und erspielten sich vor der Pause eine Reihe von Möglichkeiten, während Löwen-Keeper Vitus Eicher in den ersten 45 Minuten keinen einzigen Schuss auf sein Tor bekam. In der 6. Minute war es Sandro Kaiser, der 30 Meter vor dem Tor den Ball in die Schnittstelle der Abwehr steckte, Florian Jungwirth lief übers Strafraumeck auf SpVgg-Torhüter Christoph Wächter zu, sein Sieben-Meter-Schuss aus spitzem Winkel konnte der Keeper jedoch abwehren. Vier Minuten später war es erneut Kaiser, der diesmal Christian Cappek bediente. Mit dem Rücken zum Strafraum legte der Stürmer den Ball quer auf die linke Seite zu Maximilian Knauer, der aus 16 Metern knapp über den rechten Winkel schoss (10.). In der 17. Minute war es Knauer, der auf Philipp Hosiner in der Spitze passte. Der Österreicher legte am Elfmeterpunkt mit dem Rücken zum Tor ab auf Cappek, dessen schwacher Schuss aufs lange Eck stellte Wächter aber vor keine Probleme. Kurz vor der Pause schlug Mike Mayr einen Eckball von der rechten Seite vors Fürther Tor, das Leder wurde zunächst abgewehrt, landete aber genau bei Knauer, der sofort volley abzog, doch erneut konnte Keeper Wächter den Ball um den Pfosten lenken (44.).

Auch nach der Pause zeigten die Junglöwen Einbahnstraßen-Fußball. In der 49. Minute war es Mathias Wittek, der einen langen Ball in den Rücken der Abwehr spielte, Hosiner schloss mit dem dritten Ballkontakt aus sechs Metern ab, doch erneut war Wächter zur Stelle. Drei Minuten später die beste 1860-Chance des Spiels. Daniel Pirker hatte eine Ecke von links vors Tor geflankt, Kaiser und Hosiner behinderten sich am ersten Pfosten auf der Linie gegenseitig, sodass der Ball erneut nicht im Fürther Tor landete (52.). In der 60. Minute die eiskalte Dusche für die Löwen. Knauer hatte den Ball vorm eigenen Strafraum verloren, konnte sich nur mit einem Foul behelfen. Fabian Baumgärtel führte den Freistoss aus 20 Metern aus, schoss mit links durch die Mauer und traf unhaltbar für Eicher ins rechte Eck. Aber auch danach spielte nur der Gast aus München. In der 75. Minute tauchte Hosiner alleine vor Torhüter Wächter auf, schloss aber zu überhastet ab und schoss den Ball übers SpVgg-Tor. Den zweiten Torschuss der Fürther konnten die Chronisten dann in der Nachspielzeit verzeichnen, aber da war das Spiel zugunsten der Franken bereits entschieden.

„Mit dem Spiel bin ich zufrieden, aber nicht mit der Chancenverwertung", resümierte Trainer Schromm. „Zwischen uns und Fürth lag ein Klassenunterschied von der spielerischen Anlage her. Hätten wir das 1:0 gemacht, wäre es mit Sicherheit eine klare Sache für uns geworden." Die Aussage seines Kollegen von der Spielvereinigung, Frank Kramer, konnte der 38-Jährige nicht nachvollziehen. „Lieber scheiße spielen und gewinnen als umgekehrt", so der Fürther Trainer über die 90 Minuten seines Teams. Dagegen fand es Schromm „ganz, ganz bitter, dass so ein Fußball belohnt wird". Die Franken hätten nur hohe Bälle nach vorne geschlagen und gleich mit dem ersten Torschuss den entscheidenden Treffer erzielt.

SpVgg Gr. Fürth - TSV 1860 München 1:0 (0:0)

Fürth:
Wächter - Baumgärtel, Schneider,Kaczmarzcyk, Burkard - Knezevic, Roth (71. Schott), Walthier -Philp (88. Kaya) - Meyer (81. Sautner), J.P. Müller (75. Strangl).
1860:
Eicher - Wittek, Mayr, Pirker, Machul - Knauer,Schindler (68. Özcal), Kaiser - Hosiner, Jungwirth, Cappek (68.Bzunek).
Tor:
1:0 Baumgärtel (60.).
Gelbe Karten:
Schneider - Jungwirth, Wittek
Zuschauer:
150.
Schiedsrichter:
Ostheimer (Petersthal).
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Bundesliga