SECHZIGMÜNCHEN.
 

Löwen gewinnen mit 5:0 beim FC Dingolfing.

Adriano Grimaldi eröffnete in der 11. Minute mit seinem Treffer den Torreigen. 

Die Löwen gewannen bei der 100-jahr-Feier des FC Dingolfing mit 5:0. In der 1. Halbzeit schlug sich der Bezirksligist wacker, ließ sich nur durch Adriano Grimaldi überwinden (11.). Nach der Pause machten die Sechzger Druck, kamen durch Christian Köppel (49.), Dennis Dressel (60.), Markus Ziereis (64.) und Alessandro Abruscia (71.) zu einem klaren Ergebnis.

Ohne Trainer Daniel Bierofka, der noch beim Trainerlehrgang in Hennef weilte, und die Rekonvaleszenten Nono Koussou, Nicholas Helmbrecht und Noel Niemann ging es gegen den FC Dingolfing. Stefan Lex, Sascha Mölders und Nico Karger durften pausieren. Nicht im Kader standen Torwart Johann Hipper und Ugur Türk.

Die erste Chance des Spiels hatten die Löwen nach einer Ecke von rechts durch Daniel Wein. Geburtstagskind Simon Seferings kam am ersten Pfosten zum Kopfball, aber Torhüter Thomas Obermeier reagierte glänzend, lenkte die Kugel mit einem tollen Reflex um den Pfosten (10.). Eine Minute später war der Ball im Tor. Nach einer Linksflanke von Phillipp Steinhart war Adriano Grimaldi mit dem Kopf zur Stelle, traf zum 1:0 (11.). Vier Minuten später war es Aaron Berzel, der eine Ecke von Steinhart als Kopfballaufsetzer über die Querlatte setzte (15.). In der 21. Minute kam Marius Willsch nach Steinhart-Flanke am langen Eck zum Kopfball, setzte die Kugel aber an den rechten Außenpfosten (22.). Einen Seferings-Schuss mit links von der Strafraumkante nach einer halben Stunde wurde sichere Beute von FCD-Keeper Obermeier (30.). Im Anschluss an einen weiten Einwurf von Aaron Berzel kam Grimaldi zum Kopfball, konnte das Spielgerät aus neun Metern jedoch nicht aufs Tor drücken, so dass er deutlich über den Querbalken ging (35.). Auf der anderen Seite prüfte Ralph Bischoff aus 18 Metern Marco Hiller, konnte den Löwen-Keeper aber nicht überraschen (36.). Eine Minute später kam Bischoff erneut halbrechts zum Abschluss, sein Schuss strich knapp am langen Pfosten vorbei (37.). So blieb es zur Pause bei der knappen 1:0-Führung für die Sechzger.

Im zweiten Abschnitt brachte Interimscoach Günther Gorenzel eine komplett neue Elf aufs Spielfeld. Quirin Moll prüfte in der 49. Minute aus 17 Metern den zur Pause eingewechselten Bogdan Hodoroaba im Dingolfinger Tor. Wenig später war es Christian Köppel, der aus 13 Metern mit dem Rücken zum Tor per Drehschuss zum 2:0 ins lange Eck traf (49.). Alessandro Abruscia scheiterte mit einem Freistoß vom linken Strafraumeck an der Mauer (54.). Kurz danach lupfte Abruscia von links den Ball in die Mitte, Jan Mauersberger kam angerauscht, köpfte die Kugel aber aus kurzer Distanz über den Querbalken (55.). Dennis Dressel zog nach einem Zuspiel von Moll aus 23 Metern einfach ab, der aufsetzende Schuss schlug zum 3:0 im rechten unteren Eck ein (60.). Abruscia bediente in der 64. Minute Markus Ziereis. Der Stürmer kam am Strafraum halbrechts zum Abschluss, traf zum 4:0 ins lange Eck. Herbert Paul zielte mit einem 21-Meter-Schuss von der rechten Seite knapp über die Querlatte (67.). Per Freistoß gelang Abruscia mit einem sehenswerten Treffer das 5:0. Einen Freistoß aus 22 Metern setzte er unhaltbar für Hodoroaba links unter die Latte (71.). Kindsvater tauchte in der 75. Minute nach Abruscia-Pass frei vor dem FCD-Keeper auf, setzte die Kugel aber aus 14 Metern neben den rechten Pfosten. Kurz danach klärte Sebastian Sattler nach Zuspiel von Kindsvater gerade noch vor dem einschussbereiten Ziereis im Torraum (77.). Nach einer Freistoßflanke scheiterte Ziereis per Kopfball am linken Pfosten (78.). Im Anschluss an eine Abruscia-Ecke war Semi Belkahia mit dem Kopf zur Stelle, Hodoroaba wischte mit einem Reflex die Kugel über die Querlatte (79.). In der Schlussphase gab es keine klaren Chancen mehr für die Löwen. Damit blieb es beim 5:0.

„In vielen Fällen fehlt noch die Abstimmung. Speziell in der 1. Halbzeit hat man das gesehen“, resümierte der Sportliche Leiter Günther Gorenzel die Partie. Er monierte, dass in den ersten 45 Minuten zu wenig Tiefe im Spiel war. „Teilweise sind wir zu zweit in den gleichen Raum gelaufen. Dann kannst du auch einen tieferklassigen Gegner nicht klar bespielen. In der Pause haben wir das klar angesprochen und in der 2. Halbzeit versucht, die Räume besser zu nutzen. Das ist uns auch gelungen.“ Der 46-Jährige übte Nachsicht: „Ehrlicherweise muss man sagen, dass in der ersten Hälfte der eine oder andere Spieler auf einer Position gespielt hat, wo er normalerwiese nicht hingehört. Aber um mit zwei Blöcke spielen zu können, haben wir das so gestaltet.“ Der Österreicher wagte einen Ausblick auf das anschließende Kurztrainingslager in Bodenmais. „Wir werden dort an der 4-3-3-Grundordnung weiterarbeiten und am Umschaltverhalten. Unser Spiel in der 3. Liga wird sein: Ballgewinn, umschalten, Ballgewinn, umschalten. Sicher werden wir dort nicht mit Tiki Taka dominieren.“

STENOGRAMM, Testspiel 05.07.2018, 18 Uhr

FC Dingolfing – 1860 München 0:5 (0:1)

1860, 1. Halbzeit: 1 Hiller (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 22 Berzel, 36 Steinhart – 8 Seferings, 17 Wein 34 Böhnlein – 25 Willsch, 10 Grimaldi, 20 Bekiroglu.

1860, 2. Halbzeit: 39 Bonmann (Tor) – 28 Paul, 27 Belkahia, 6 Mauersberger, 11 Köppel – 19 Abruscia, 5 Moll, 14 Dressel – 44 Klassen, 24 Ziereis, 16 Kindsvater.

Tore: 0:1 Grimaldi (11.), 0:2 Köppel (49.), 0:3 Dressel (60.), 0:4 Ziereis (64.), 0:5 Abruscia (71.).
Gelbe Karten: Abraham –.
Zuschauer: 2.500 im Isar-Wald-Stadion.
Schiedsrichter: Tobias Wittmann; Assistenten: Alois Friedberger, Lukas Traegner.

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