SECHZIGMÜNCHEN.
 

U21: Ohne Trainer, aber mit zwei Rückkehrern gegen Kirchanschöring.

Thomas Hiechinger (2. v. li.) wird seinen Chef Frank Schmöller (li.) am Sonntag vertreten. Benny Schwarz (3. v. li.) ist nun Co-Trainer in Würzburg. 

Die Löwen-U21 muss beim Top-Spiel in der Bayernliga Süd gegen den Tabellenzweiten SV Kirchanschöring auf ihren Trainer Frank Schmöller verzichten. Anpfiff auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 ist am Sonntag, 17. Oktober 2021 um 14 Uhr.

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U21-Coach Frank Schmöller konnte die ganze Woche nicht das Training leiten, wird definitiv auch am Sonntag nicht vor Ort sein. Mannschaftsarzt Dr. Willi Widenmayer hat den 55-Jährigen wegen eines hartnäckigen Infekts krankgeschrieben. „Nach fünf Jahren verpasse ich mal wieder ein Spiel“, erzählt er.

Eigentlich hatte Schmöller bis Anfang der Woche zwei Co-Trainer. Das hätte die Arbeit in der aktuellen Situation sicher erleichtert. Doch Benjamin Schwarz, der früherer Löwen-Profi, ist mittlerweile bei Drittligist Würzburger Kickers in der gleichen Position tätig. Dort übernahm Danny Schwarz, ebenfalls früher Profi beim TSV 1860 München, das Kommando. „Die Anfrage kam für ihn auch überraschend“, so Schmöller, „diese Chance konnten wir ihm nicht verwehren, auch wenn es jetzt nicht gut reinpasst.“ Aber es sei auch ein Indiz dafür, „dass wir bei Sechzig nicht nur Fußballtalente ausbilden, sondern auch gute Trainer.“

So lag die Trainingsverantwortung in dieser Woche alleine bei Thomas Hiechinger. „Er hat alles koordiniert, macht das hervorragend“, lobt Schmöller seinen Assistenten. Der muss am Sonntag im Spiel auf Fabian Rother verzichten. Der Innenverteidiger klagt über Rückenbeschwerden. Ebenfalls nicht einsatzfähig ist Leon Tutic. Aufgrund von Sprunggelenksproblemen setzt er zehn bis 14 Tage mit dem Training aus. Dafür stehen Valentin Sponer und Anian Brönauer wieder im Kader. „Sponer hat gut trainiert, kommt theoretisch für die erste Elf in Frage“, weiß Schmöller. Brönauer könnte von der Bank kommend mit seiner „gewissen Qualität“ frische Impulse setzen.

Ansonsten haben es die kleinen Löwen mit einem harten Brett zu tun. Der SV Kirchanschöring aus dem oberbayerischen Landkreis Traunstein ist Tabellenzweiter mit 33 Punkten aus 16 Spielen, hat neun Zähler mehr auf dem Konto als die 1860-Reserve. „Kirchanschöring hat sich gefunden. Es ist das selbe Phänomen wie bei Hankofen-Hailing. Sie sind über Jahre gewachsen, bilden eine tolle Einheit und sind schwer zu bespielen. Das wird eine schwere Aufgabe“, prophezeit Schmöller.

Bei der 0:1-Niederlage in Garching am vergangenen Wochenende gab es unschöne Begleiterscheinungen. So wurde ein Rauchtopf und bengalische Feuer gezündet. Nachdem der Schiedsrichter einen Sonderbericht angefordert hatte, leitete das Sportgericht ein Verfahren gegen den TSV 1860 München ein. Der Verein machte in einer Stellungnahme nochmals klar, dass er sich von „jeglicher Gewalt, Pyrotechnik und Störung im Rahmen von Fußballspielen distanziert“ und eine solche Unsportlichkeit nicht dulden werde.

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