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spielbericht

U19 hält durch das 1:1 gegen den Karlsruher SC die Badener auf Abstand.

Die Löwen-U19 holte beim 1:1 gegen den KSC einen wichtigen Punkt und hielt die Nordbadener dadurch in der Tabelle auf Abstand. Die Führung der Gäste durch Bassem El-Dor (29.) glich Manuel Curic noch vor der Pause aus (37.). Damit haben die Junglöwen weiterhin die Chance, sich für den DFB-Junioren-Vereinspokal in der kommenden Saison zu qualifizieren.
In dieser Szene erzielt Löwen-Innenverteidiger Manuel Curic das 1:1, nachdem KSC-Keeper Malik Kuriata einen Freistoß nach vorne abprallen ließ.

In dieser Szene erzielt Löwen-Innenverteidiger Manuel Curic das 1:1, nachdem KSC-Keeper Malik Kuriata einen Freistoß nach vorne abprallen ließ.

Die Sechzger waren in der Anfangsphase spielbestimmend. Ein 18-Meter-Schuss von Arda Efe war aber nicht platziert genug, um KSC-Keeper Malik Kuriata vor ernsthafte Probleme zu stellen (5.). Ein abgefälschter Schuss von Bassem El-Dor von der Strafraumkante auf der anderen Seite pflückte Mauricio Dunker aus dem rechten Kreuzeck (10.). Eine Flanke von links durch Marlo Thürer an den zweiten Pfosten konnte Mittelstürmer John Meyer aus sechs Metern nicht mehr aufs Tor drücken (24.). Die Gäste waren nun besser im Spiel. Eine tolle Parade zeigte Kuriata in der 27. Minute bei einem Rechtsschuss von Georgios Genidis halblinks im Strafraum aufs lange Eck. Mit den Fingerspitzen lenkte er den Ball um den rechten Pfosten (27.). Kurz danach hatten die Karlsruher Glück, als Paul Sturm im Strafraum zu Fall kam, aber Schiedsrichter Pirmin Phil Fronmüller zuvor eine Abseitsposition erkannt hatte (29.). Im Gegenzug erzielten die Gäste die Führung. Beim Klärungsversuch hatte ein Löwen-Abwehrspieler den Gegner angeschossen, El-Dor kam freistehend an die Kugel und überwand Dunker zum 1:0 (29.). Glück hatten die Sechzger drei Minuten später, als Meyer halblinks im Strafraum zum Abschluss kam, aber nur den Pfosten des langen Ecks traf (32.). Im Anschluss an einen Solo-Lauf schloss El-Dor im Strafraum ab, zielte aber genau aus zwölf Metern auf Dunker, der damit keine Probleme hatte (34.). Nach einem Freistoß fiel der Ausgleich. Mustafa Tekin hatte den Ball vom linken vorderen Strafraumeck direkt aufs Tor gezogen, Kuriata konnte ihn nur nach vorne abwehren, Manuel Curic war zur Stelle, staubte am langen Eck zum 1:1 ab (37.). Mit diesem Ergebnis wurden auch die Seiten getauscht.

Zu Beginn der 2. Halbzeit verhinderte Edon Krasniqi die erneute Karlsruher Führung. Curic hatte an der Mittellinie gegen Meyer ein Kopfballduell verloren, wodurch der Mittelstürmer freie Bahn hatte, in 2:1-Überzahl Richtung 1860-Tor lief, doch Krasniqi setzte nach, grätschte ihm im Strafraum den Ball vom Fuß (54.). Nach einem Pass halblinks von Tekin in die Tiefe kam Efe Karakoc im Strafraum vor Torhüter Kuriata an den Ball, doch der war schon zu nahe an ihm dran, sodass der Junglöwen-Stürmer die Kugel nicht an ihm vorbeibrachte (65.). Glück hatte die Sechzger wenig später, als erst ein Verteidiger einen Schuss von Tim Boldt auf der Linie klärte und der Nachschuss von Boldt an die Latte prallte (67.). Kurz danach waren die Gäste ein Mann weniger. Emilio Ambrosius sah seine zweite Gelbe Karte, musste vorzeitig zum Duschen. Im Anschluss an einen Vertikalpass von Curic kam Xaver Lippmann halbrechts im Strafraum zum Abschluss, der KSC-Keeper ließ den Schuss nach vorne abprallen, doch diesmal war kein Junglöwe zur Stelle, der dieses Missgeschick hätte verwerten können (78.). Der Kurz zuvor eingewechselte David Matijevic schloss nach Zuspiel von Julius Peters halblinks im Strafraum ab, doch Kuriata konnte den Schuss zur Seite abwehren (86.). In der 3.  Minute der Nachspielzeit hatte der KSC nochmals eine Chance, doch Muhammed Öztürk zielte aus 14 Metern deutlich am langen Eck vorbei. Im Gegenzug scheiterte Tekin am KSC-Schlussmann (90.+4). Direkt danach war Schluss. Durch das 1:1 bleiben die Löwen vor den Karlsruhern, die am letzten Spieltag spielfrei sind. 

So ganz war Junglöwen-Trainer Jonas Schittenhelm mit dem Unentschieden nicht zufrieden. „Ich fand, dass wir ein gutes Spiel gemacht haben. Die Phase in Überzahl haben wir aber nicht optimal ausgespielt. Da war mir zu wenig Druck, den wir ausgeübt haben. Wir haben zu wenig klare Torchancen in Überzahl kreiert“, monierte der 40-Jährige. „Generell hatten wir bis zum 0:1 Karlsruhe richtig gut im Griff. Anschließend hatten wir Glück, dass der KSC eine Riesenchance vergeben hat und nur den Pfosten trifft. Aber nach dem Ausgleich waren wir wieder sehr gut im Spiel.“ Es sei die erwartet schwere Partie gewesen. „Karlsruhe hat es grundsätzlich gut gemacht. Vom Einsatz her war ich mit unserer Truppe zufrieden. Nur die Phase in Überzahl hätten wir sicherlich druckvoller und besser gestalten können.“

STENOGRAMM
U19-DFB-Nachwuchsliga, Hauptrunde Liga B, Gruppe D
13. Spieltag, 17.05.2026, 11 Uhr

TSV 1860 München – Karlsruher SC 1:1 (1:1)

1860: Dunker– Krasniqi, Curic, Estermann, Efe (69., Osmani) – Wohlketzetter (69., Peters), X. Lippmann, Tekin – Genidis (84., Matijevic), Sturm (57., Bannert), Karakoc.

Tore: 0:1 El-Dor (29.), 1:1 Curic (37.).
Gelbe Karten:  – Kaiser.
Gelb-Rote Karten:  – Ambrosius (68.).
Zuschauer: 100 1860-Trainingsgelände Grünwalder Str. 114.
Schiedsrichter: Pirmin Phil Fronmüller (Gussenstadt); Assistenten: Maurice Schwarzbauer (Eislingen), Aurel Peythieu (Derendingen).

Bildergalerie

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