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U21: Kayabunar erwartet bei Türkspor Augsburg „eine schwere Aufgabe“.

Für die Löwen-U21 geht es in der Bayernliga Süd als Tabellenführer am Gründonnerstag, 2. April 2026, zum Auswärtsspiel beim Vorletzten Türkspor Augsburg. Anpfiff auf der Bezirkssportanlage Haunstetten (Unterer Talweg 100, 86179 Augsburg) ist um 18 Uhr.
Das Hinspiel gewannen die Löwen, auch dank eines Treffers von Xaver Kiefersauer (Mitte), mit 3:1 gegen Türkspor Augsburg.

Das Hinspiel gewannen die Löwen, auch dank eines Treffers von Xaver Kiefersauer (Mitte), mit 3:1 gegen Türkspor Augsburg.

Eigentlich eine klare Sache für den Spitzenreiter. Doch spätestens seit dem mühsamen 2:1-Sieg bei Schlusslicht Türkgücü München beim letzten Auswärtsspiel sind die kleinen Löwen gewarnt. „Das wird definitiv für uns wieder eine schwere Aufgabe“, weiß Trainer Alper Kayabunar. „Vor allem, weil es ein komplett anderes Spiel als gegen Deisenhofen wird.“ Gegen den Tabellendritten feierte die U21 zuletzt einen ungefährdeten 5:0-Heimerfolg.

Kayabunar erwartet in Augsburg einen Gegner, der sich hinten reinstellt und auf Konterchancen lauert. Zudem könnten die Platzverhältnisse auf der Bezirkssportanlage Haunstetten den Gastgebern entgegenkommen. „Ich habe gehört, dass die dort nicht so gut sind.“ Der Löwen-Trainer rechnet mit einem tiefen, unebenen Boden, der das Fußball spielen für seine Mannschaft erschwert. „Dementsprechend gilt es, von Anfang an da zu sein, den Kampf anzunehmen und den Gegner nicht zu unterschätzen.“ Sein Team hätte aus dem Spiel gegen Türkgücü einige Lehren gezogen. „Wir müssen mit der gleichen Konzentration wie zuletzt gegen Deisenhofen zu Werke gehen. Gegen uns sind alle Gegner noch mehr motiviert als gegen andere Mannschaften“, weiß Kayabunar. 

Es gelte, egal wie die äußeren Bedingungen sind, die eigenen Stärken auf den Platz zu bringen. „Selbst wenn wir wie gegen Türkgücü in Rückstand geraten, dürfen wir nicht ungeduldig werden. Das kann immer mal passieren oder dass ein Spiel lange 0:0 steht. Wir dürfen nicht unruhig werden, sondern müssen immer an unsere eigenen Fähigkeiten und Stärken glauben.“ Hier hat er zuletzt eine positive Entwicklung bei seinem Team erkannt. 

Dass das Spiel kein Selbstläufer ist, musste kürzlich auch der größte Widersacher der kleinen Löwen im Kampf um die Meisterschaft in der Bayernliga Süd erfahren. Der TSV Landsberg kam bei Türkspor Augsburg zu Jahresbeginn nicht über ein 2:2 hinaus. „Das zeigt einfach, dass auch Mannschaften, die am Ende der Tabelle stehen, immer alles reinhauen, um da unten rauszukommen. Für sie geht es ums sportliche Überleben. Das ist in solchen Spielen zu spüren“, so Kayabunar. 

In der Fuggerstadt kann der Löwen-Trainer wieder auf seinen Kapitän Xaver Kiefersauer, Finn Fuchs und Noah Klose bauen, die am Dienstag bei der „Regio-Tour“ beim FC Dingolfing (2:1) in der Drittliga-Mannschaft spielten. „Seit Mittwoch sind sie wieder bei uns im Training“, erzählt Kayabunar. Der Kader würde ähnlich aussehen, wie zuletzt gegen Deisenhofen. Sandro Porta kehrt nach Krankheit wieder zurück, dafür steht ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Justin Thönig. Verstärkung erhält die U21 von der U19. „Die sind am Osterwochenende spielfrei. Alle Spieler des älteren Jahrgangs trainieren deshalb bei uns mit“, erklärt Kayabunar. „Wir werden sicher zwei, drei Spieler davon mit nach Augsburg nehmen.“