U19 seit vier Spielen unbesiegt, jetzt geht’s zum SC Freiburg.

Edon Krasniqi ist von seinem erfolgreichen Einsatz für die U19 des Kosovo zurück, verstärkt wieder das Mittelfeld der Junglöwen. Foto: Markus Burger
Bereits zum vierten Mal in dieser Saison stehen sich beide Teams gegenüber. Das erste Duell in Freiburg in der Vorrunde haben die Junglöwen mit 4:2 gewonnen. Danach folgten zu Hause zwei 0:2-Niederlagen. „Das war einfach offensiv zu wenig von uns, da haben wir zu wenig Chancen kreiert“, lautet das Fazit von Trainer Jonas Schittenhelm „Da müssen wir auf jeden Fall mehr Durchschlagskraft entwickeln, wenn wir in Freiburg was ziehen wollen.“ Zwar hätte seine Mannschaft in den beiden Heimspielen gegen den Sportclub-Nachwuchs wenig zugelassen, aber sich selbst nach vorne kaum Möglichkeiten erspielt.
Immerhin fahren die Junglöwen nach Südbaden in der Gewissheit, dass sie die letzten vier Spiele nicht mehr verloren haben, sowohl auswärts bei Tabellenführer Rot-Weiss Walldorf und daheim gegen Eintracht Frankfurt gewonnen haben. Doch zur Wahrheit gehört auch, dass die beiden letzten Partien nur Remis endeten. Beim Karlsruher SC gab es ein 2:2, zu Hause gegen Schlusslicht Jahn Regensburg nur ein 1:1. Die Partie gegen die Oberpfälzer fand Schittenhelm „nicht verkehrt, aber auch hier haben wir uns schwergetan, aus dem Spiel heraus viel zu kreieren. Da müssen wir uns einfach verbessern“, so der 40-Jährige. Grundsätzlich fand er das konsequente Arbeiten seiner Jungs gegen den Ball gut, ebenso das Spiel mit Ball und das Umschaltspiel. „Das wollen wir gegen Freiburg weiter maximieren und uns aus dem Spiel heraus mehr Chancen erspielen.“
Freiburg sei eine sehr gute Mannschaft. „Es ist jetzt das vierte Aufeinandertreffen und wir wissen genau, was auf uns zukommt. Natürlich hoffen wir, dass wir wieder ein gutes Spiel zeigen und die Punkte mitnehmen können“, sagt der Junglöwen-Coach.
Bis auf die Langzeitverletzten kann Schittenhelm fast aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Luk Hohmann kann die Fahrt ins Breisgau aus schulischen Gründen nicht mitmachen. Dafür steht Edon Krasniqi wieder zur Verfügung. Der Mittelfeldspieler weilte zuletzt bei der kosovarischen U19, erreichte mit dem Team den Gruppensieg in der EM-Qualifikationsgruppe B2 mit einem 1:1 gegen Armenien, einem 3:1-Erfolg über die Türkei und einem 7:0 über Gibraltar. Der 17-Jährige, der seit 2016 für die Junglöwen spielt, kam in allen drei Partien zum Einsatz. „Das war schon eine starke Performance vom Kosovo, Edon hat sehr gut gespielt“, lobte Schittenhelm seinen Schützling und ist froh, dass er verletzungsfrei aus der Türkei zurückgekehrt ist. Auch Angreifer Paul Sturm steht wieder zur Verfügung.