U21 fährt mit klarem Kopf zum Nachholspiel beim FC Gundelfingen.

Samuel Althaus könnte wie im Hinspiel das Mittelfeld der U21 gegen den FC Gundelfingen verstärken.
Die ursprünglich für den 29. November 2025 angesetzte Partie in Gundelfingen war aufgrund der schlechten Platzverhältnisse schon im Vorfeld abgesagt worden. Nun, fast ein halbes Jahr später, der neuerliche Anlauf.
Erstmals nach zehn Partien ohne Niederlage blieb die Löwen-U21 am vergangenen Spieltag überraschend gegen den drittletzten Sturm Hauzenberg wieder ohne Punkte. Für Trainer Alper Kayabunar in der Nachbetrachtung besonders bitter, „weil der Gegner im ganzen Spiel nur einen Schuss aufs Tor abgegeben hat und der ging drüber.“ Der Treffer der Niederbayern sei eigentlich kein Torschuss gewesen, sondern eine Flanke. „Die hat sich dann ins Tor reingedreht“, so der U21-Coach über den vermeidbaren Gegentreffer. „Wir haben einfach zu viele klare Torchancen vergeben“, sah er sein Team trotzdem dominant. „Es war nicht unser bestes Spiel, aber wir haben die Niederlage verarbeitet und abgeschlossen. Wir konzentrieren uns jetzt auf Gundelfingen.“
Die Schwaben haben sich als Aufsteiger in der Saison peu à peu nach oben gearbeitet, können noch Platz drei erreichen. Mit einem Heimsieg im Nachholspiel würden sie mit dem Dritten, dem SV Kirchanschöring, nach Punkten gleichziehen. „Das ist auf jeden Fall eine sehr gute Mannschaft, vor allem sehr kampfstark und ein durch den Aufstieg zusammengeschweißter Haufen. Wir haben uns in der Hinrunde sehr schwergetan, nur 1:0 gewonnen und am Schluss noch Lasse Faßmann mit einer Notbremse verloren“, erinnert sich Kayabunar. „Es wird auf jeden Fall ein sehr schweres Auswärtsspiel für uns. Wir wollen es unbedingt besser machen als zuletzt gegen Hauzenberg.“
Befürchtungen, dass die Spieler im Kampf um die Meisterschaft auf der Zielgeraden nervös werden, nachdem Landsberg bei einem Spiel mehr nach Punkten aufgeschlossen hat, hegt der Löwen-Trainer keine. „Wir haben gut trainiert, die Jungs sind klar im Kopf. Alle waren enttäuscht nach der Niederlage gegen Hauzenberg. Aber das ist verarbeitet und der Fokus liegt jetzt auf dem nächsten Spiel. Wir sind eine sehr gute Einheit und helfen uns gegenseitig. Deswegen glauben wir alle fest daran, dass wir in Gundelfingen gewinnen können.“
Kayabunar muss höchstwahrscheinlich auch an der Donau auf seinen Kapitän Xaver Kiefersauer verzichten. Der 20-Jährige gab am vergangenen Samstag in der Schlussviertelstunde beim 1:1 in Schweinfurt sein Drittliga-Debüt und zählt wohl auch im Heimspiel am kommenden Samstag gegen Ingolstadt zum Kader von Profi-Trainer Markus Kauczinski. „Dafür besteht die Möglichkeit, dass Loris Husic und Samu Althaus dabei sind“, erzählt der U21-Coach. Eventuell auch Torwart Paul Bachmann, um Spielpraxis zu bekommen. Ebenfalls zurückgreifen kann Kayabunar auf Spieler aus der U19. So werden wohl Mustafa Tekin, Emre Erdogan, Jamie Jenni und Lance Fiedler im Kader stehen.