SECHZIGMÜNCHEN.
 

Lacazette per Kopf: 1:1 gegen Dynamo Kiew.

In dieser Szene gegen Dynamo Kiew wird Rubin Okotie vom Schiedsrichter zurückgepfiffen. 

Die Löwen trotzten dem Champions-League-Achtelfinalisten Dynamo Kiew  im zweiten und letzten Test des Trainingslagers in Estepona ein 1:1 ab. Vitalijs Jagodinskis hatte kurz vor der Pause die Ukrainer in Führung gebracht (44.). Der eingewechselte Romuald Lacazette traf in der 54. Minute zum verdienten Ausgleich.

Löwen-Cheftrainer Benno Möhlmann verzichtete gegen Kiew auf Gary Kagelmacher (Wadenprobleme). Ansonsten kamen alle Feldspieler zum Einsatz. Das Tor hütete diesmal Stefan Ortega.

In der  5. Minute kamen die Sechzger erstmals gefährliche in den gegnerischen Strafraum. Nach einem Eckball von rechts durch Daniel Adlung kam Rubin Okotie am Torraum zum Kopfball. Doch die Aktion wurde vom Unparteiischen abgepfiffen, weil sich der Stürmer zuvor im Zweikampf unfair eingesetzt hatte. Erneut nach einer Ecke – diesmal von Michael Lliendl von links – kam Jan Mauersberger aus sieben Metern zum Abschluss, doch Kiews Torhüter Artur Rudko vereitelte den Schuss (11.). Die erste Chance des  Champions-League-Achtelfinalisten ließ bis zur 28. Minute warten. Vladyslav Tymchyk hatte von rechts geflankt, Lukasz Teodorczyk nahm die Kugel im Rückwärtslaufen aus 14 Metern direkt, sein Drehschuss ging aber rechts am Tor von Stefan Ortega vorbei. Zwei Minuten später nahm Okotie eine Liendl-Hereingabe mit links direkt, der verunglückte Schuss aus sieben Metern landete aber weit neben dem Gehäuse (30.). Auf der Gegenseite musste Ortega am Elfmeterpunkt vor Teodorczyk den Ball wegfausten (33.). In der 40. Minute eroberte Daylon Claasen in der eigenen Hälfte den Ball, doch sein Steilpass auf Okotie geriet etwas zu lang, so dass Innenverteidiger Vitorino Pacheco Antunes per Grätsche klären konnte (40.). Das Tor fiel etwas überraschend für Kiew. Nach einer kurz ausgeführten Ecke von links flankte Miguel Veloso an den zweiten Pfosten, wo Vitalijs Jagodinskis unbedrängt von Sertan Yegenoglu aus fünf Metern zum 1:0 ins rechte Eck einköpfen konnte (44.). In der Nachspielzeit hatten die Löwen noch eine Riesenchance zum 1:1, als nach einer Freistoßflanke von Liendl aus dem Halbfeld erst Oktie aus sechs Metern köpfte, dann Kai Bülow aus kurzer Distanz mit dem ersten Nachschuss, anschließend Okotie mit dem zweiten Nachschuss am überragend reagierenden Torwart scheiterten (45.). Damit nahmen die Sechzger den Rückstand mit in die Kabine.

Sechs frische Leute brachte Löwen-Coach Möhlmann zur 2. Halbzeit, nur die Defensive spielte weiter. Nach einer Rechtsflanke von Milos Degenek kam Sascha Mölders frei vor Heorhiy Bushchan aus zehn Metern zum Kopfball, scheiterte aber an dem Keeper (52.). Besser machte es zwei Minuten später Romauald Lacazette, der nach einer Linksflanke von Stefan Mugosa aus zehn Metern die Kugel per Kopf zum 1:1 einnickte (54.). In der 68. Minute erlief sich Mölders einen langen Pass, scheiterte mit seinem Schuss aber an Innenverteidiger Jagodinskis. Beinahe hätte ein Fehler von Moritz Heinrich die Ukrainer erneut in Führung gebracht. Der 19-Jährige vertändelte den Ball im eigenen Strafraum, Derlis Gonzalez kam halblinks zum Abschluss, aber Ortega warf sich in den Schuss, klärte die Szene (76.). Kurz vor dem Ende hatten die Löwen nochmals eine brenzlige Situation zu überstehen, als Junior Morares Wittek an der Grundlinie aussteigen ließ, dann nach innen zog und über das Bein von Guillermo Vallori stolperte. Die Dynamo-Spieler forderten Elfmeter, doch der Unparteiische ließ weiterspielen (87.). So blieb es beim 1:1.

Benno Möhlmann zeigte sich zufrieden mit dem Auftritt seines Teams gegen den international renommierten Gegner. „Wir standen in der Defensive kompakt. Alle haben gut gearbeitet. Das hat mir gefallen“, so der 61-Jährige. Wermutstropfen war das 0:1 kurz vor der Pause. „Das war allerdings unnötig.“ Verbesserungspotential sieht der Löwen-Trainer in der Offensive. „Die Chancenverwertung war einfach nicht optimal.“ Umso mehr freute er sich über das Tor von Romuald Lacazette und die Aktion davor. „Das war richtig gut mit einem gezielten Kopfball gemacht. Auch von Nico Karger, der vorher mit Tempo aufs Tor zugelaufen war. Dazu die optimale Flanke von Stefan Mugosa.“

1860 München – Dynamo Kiew 1:1 (0:1)

1860: 24 Ortega - 30 Degenek (65., 32 Heinrich), 26 Schindler (65., 5 Vallori), 2 Mauersberger (65., 29 Uduokhai), 37 Yegenoglu (65., 3 Wittek) - 7 Claasen (46., 23 Aycicek), 4 Bülow (46., 38 Lacazette), 10 Liendl (46., 6 Stahl), 11 Adlung (46., 18 Karger) - 16 Hain (46., 9 Mugosa), 19 Okotie (46., 13 Mölders).

Kiew: 72 Rudko  (46., 52 Bushchan ) – 45 Tymchyk (65., 2 Silva), 22 Jagodinskis (71., 24 Vida), 26 Burda (77., 34 Khacheridi), 5 Pacheco Antunes (71., 19 Harmash) – 16 Sydorchuk (65., 17 Rybalka), 4 Veloso (65., 20 Husiev), 8 Petrovic (65., 29 Buialskyi) – 9 Tysnakov (65., 11 Morares), 91 Teodorczyk (46., 27 Yaremchuk, 77., 6 Dargovic), 88 Miakushko (71., 25 Gonzalez).

Tore: 0:1 Jagodinskis (44.), 1:1 Lacazette (54.).

Gelbe Karten: - Harmash, Dragovic.

Zuschauer: 200 im Stadion in Estepona.

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