SECHZIGMÜNCHEN.
 

Pereira warnt vorm Rückspiel: „Schwierige Prüfung!“

Löwen-Trainer Vitor Pereira bedankt sich bei den Fans und bei Stefan Ortega für den gehaltenen Elfmeter. 

Während Löwen-Coach Vitor Pereira nach dem Spielverlauf mit dem 1:1 zufrieden war, ärgerte sich Regensburgs Trainer Heiko Herrlich über „fehlende Effizienz“ bei seinem Team. Für 1860-Kapitän Michael Liendl zählt nur das Resultat, das alle Chancen offen lasse. Sascha Mölders verspricht: „Wir werden uns zerreißen!“

Löwen-Chefcoach Vitor Pereira konnte sich den Auftritt seines Teams in der 1. Halbzeit nicht richtig erklären. „Wir haben den Gegner gut analysiert und genauso stark erwartet. Dabei hatten wir auch angesprochen, was das für eine Chance für den Gegner ist. Mir kam es im ersten Durchgang so vor, als ob Regensburg der Zweitligist oder sogar ein Erstligist ist.“ Sein Team hätte überhaupt nicht ins Spiel gefunden. „Das war schwach von uns. Der Gegner war viel besser. Dazu kam, dass wir gleich zu Beginn das Gegentor kassiert haben. Wir haben die Probleme in der Pause klar angesprochen. Nach Wiederanpfiff war der Spirit viel besser.“ Nun hätte seine Mannschaft die Räume intensiver genutzt und erkannt, „wo wir Regensburg wehtun können. Bis zum 1:1 waren wir stärker, danach haben wir wieder Fehler gemacht, die wir ausbügeln mussten.“ Den Elfmeter bezeichnete der Portugiese als unglücklich. „Aber das kann bei einer solch‘ jungen und unerfahrenen Defensive, die wir heute auf dem Platz stehen hatten, passieren.“ In diesem Zusammenhang bedankte sich der 48-Jährige für die gute Aufbauarbeit von Daniel Bierofka in der U21 und des Löwen-Nachwuchsleistungszentrums. „Die Jungs machen unter den Umständen einen super Job.“ Ausnahmsweise verteilte der Portugiese ein Sonderlob. Der Adressat: Torhüter Stefan Ortega. „Für ihn war es eine schwierige Woche. Nach dem Gegentor in Heidenheim wurde er heftig kritisiert. Heute hat er trotzdem seine Leistung abgerufen, den Elfmeter gehalten und uns somit geholfen.“ Die Ausgangsposition sei nach dem 1:1 nicht schlecht, aber kein Ruhekissen: „Das Heimspiel wird eine schwierige Prüfung. Wir müssen unsere beste Leistung zeigen und den Klassenerhalt für unsere tollen Fans schaffen.“

BERICHT Löwen mit 1:1 im Relegations-Hinspiel in Regensburg.

Regensburgs Cheftrainer Heiko Herrlich unterschied bei seiner Analyse zwischen dem Ergebnis und der Leistung seiner Mannschaft. „Wir haben heute das auf den Platz gebracht, was uns schon die ganze Saison ausgezeichnet hat: gut gepresst und Chancen erspielt. Das Einzige, was wir uns vorwerfen können ist, dass wir in unserer Drangphase in der 1. Halbzeit nicht das 2:0 gemacht haben. Das ist auch etwas, was uns über die ganze Saison begleitet - unsere fehlende Effizienz.“ Auf der anderen Seite hätte Sechzig eine gute Chance gereicht, um ein Tor zu erzielen. „Das war ärgerlich. Sechzig war heute in Bezug auf das Ergebnis sehr effizient. Ich denke, dass der Sieg aufgrund unserer Leistung für uns verdient gewesen wäre.“ Das 1:1 bezeichnete Herrlich weder als schlechtes, noch als gutes Resultat. „Wir werden jetzt gut regenerieren, unsere Chance am Dienstag suchen und alles geben. Ich hoffe, dass meine Spieler an der Aufgabe vor einer Kulisse von 60.000 Zuschauern wachsen. Insofern sehe ich für uns gute Möglichkeiten.“

„Das war kein gutes Spiel von uns“, redete Michael Liendl nicht lange um den heißen Brei. „Wir haben nicht reingefunden. Aber letztendlich ist es egal. Das Ergebnis und das Auswärtstor waren ganz wichtig. In solchen Spielen ist nicht die Qualität, sondern der Kopf entscheidend. Wir sind alle in der Pflicht.“ Für ihn zähle nur das Resultat. „Es lässt uns die Chance offen, am Dienstag vor eigenem Publikum den Sack zuzumachen. Natürlich gehen wir mit der nötigen Zuversicht in die Partie. Wir müssen das Positive aus dem 1:1 mitnehmen. Wir haben Haltung gezeigt und so noch einen Punkt gerettet.“

Ähnlich wie Kapitän Liendl sah es auch Sascha Mölders. „In der 1. Halbzeit waren wir sicher nicht gut. Es wird gegen jeden Gegner schwer, wenn du so früh in Rückstand gerätst. Leider habe ich noch vor der Pause die Riesenchance zum Ausgleich vergeben“, übte der 32-Jährige Selbstkritik. „Aber das 0:1 darf auch nicht so fallen. Wir müssen am Dienstag besser verteidigen. Generell war das heute nicht unser bestes Spiel. Regensburg hat den Ball laufen lassen und ist gut rausgerückt. Zum Glück hat Tego den Elfer gehalten, sonst wäre es richtig schwer für uns geworden. Wir müssen es jetzt zu Hause besser machen“, fordert der Routinier. „Regensburg will unseren Platz in der Zweiten Liga. Wir werden uns zerreißen, um das zu verhindern.“ Mölders baut im Rückspiel auf die Unterstützung der Löwenfans. „Die waren auch heute wieder der Wahnsinn“, lobte er den Support in der Continental Arena.

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