SECHZIGMÜNCHEN.
 

Daniel Bierofka setzt auf „absolutes Leistungsprinzip“.

Eventuelle Neuzugänge sind alles Spieler, die das Trainerteam um Daniel Bierofka und Wolfgang Schellenberg kennen. 

Schweißtreibend waren die ersten fünf Trainingstage für Daniel Bierofka und sein Team. Kurzerhand gab der 38-Jährige seinen Jungs den Freitagmittag frei, auch im Hinblick auf die beiden Testspiele am Samstag und Sonntag gegen Hertha und Eintracht München.

Dabei dämpft Bierofka die Erwartungen gegen den Bezirks- und Kreisligisten. „Die Spieler werden müde sein. Wegen der Kürze der Vorbereitung müssen wir relativ komplex trainieren. Auch wenn der eine oder andere Fehler dabei sein wird, gehe ich doch davon aus, dass wir einige Tore machen werden.“ Eine Absage der Partien, die ursprünglich für die U21 ausgemacht waren, kam für den Löwen-Trainer nicht in Frage. „Die Spiele haben Benefizcharakter, wir wollten damit die Klubs unterstützen.“

Löwen testen gegen Hertha & Eintracht München.

Sein Resümee der ersten Trainingswoche fällt positiv aus. Alle ziehen mit. Besonders freut es Bierofka, dass er keine Verletzten zu beklagen hat. Lediglich Simon Seferings konnte bisher nicht die Übungseinheiten auf dem Platz mitmachen. Neben den 26 Kaderspielern könnten bei den Tests auch Aaron Berzel (zuletzt SV Elversberg) und Daniel Wein (zuletzt SV Wehen Wiesbaden) zum Einsatz kommen, beides universal einsetzbare Defensivspezialisten. Für Wein liegt eine Gastspielerlaubnis bereits vor, bei Berzel „warten wir noch drauf“, so Bierofka.

Warten ist ohnehin das, was den Trainer etwas nervt. „Natürlich würden wir gerne bei den Neuzugängen Nägel mit Köpfen machen, aber wir sind nicht bei ‚Wünsch dir was‘. Unser Geschäftsführer Markus Fauser kann keine Schnellschüsse machen“, zeigt Bierofka Verständnis für die aktuelle Situation. „Die Verantwortlichen wissen, dass ich die Spieler gerne möglichst schnell hätte. Am besten schon morgen. Je mehr Zeit verrinnt, umso weniger bleibt bis zum ersten Spiel.“

Aus der alten Zweitliga-Mannschaft, so Bierofka, käme „maximal einer“ in Frage. Den Namen des Kandidaten wollte er nicht nennen. Auch Timo Gebhart sei nach wie vor ein Thema. „Wir haben ja nicht speziell für die Regionalliga gescoutet. Deswegen müssen wir Spieler verpflichten, die wir kennen“, schildert der Löwen-Trainer das Vorgehen. „Wenn wir die Jungs bekommen, die noch in der Pipeline stecken, dann sind wir auf allen Positionen doppelt besetzt.“

Bierofka strebt ein Kader von 22 Spielern plus zwei Torhütern an. Da die Löwen mit ihrer zweiten Mannschaft in der kommenden Saison in der Bayernliga spielen, ist für alle Spielpraxis garantiert. Die Zweite wird sich aus den überzähligen Spielern der Regionalliga-Mannschaft und aus älteren A-Jugendlichen rekrutieren. „Dadurch bleiben alle Spieler im Wettkampfmodus“, gewinnt Bierofka dieser Lösung nur Positives ab. Bei dem Ex-Profi zählt ohnehin nur das „absolute Leistungsprinzip“, wie er betont.

Seine Jungs hätten noch gar nicht richtig realisiert, was auf sie zukommen wird. Die bisherigen spürbaren Veränderungen seien eine andere Kabine, das Trainieren auf Hybridrasen und die vielen Fans bei den Übungseinheiten, so Bierofka. „Das wird sich aber spätestens am 13. Juli ändern. Ich gehe davon aus, dass unser Eröffnungsspiel in Memmingen ausverkauft sein wird. Wir werden ab dem 1. Spieltag die Gejagten sein.“

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