SECHZIGMÜNCHEN.
 

Bierofka: „Nach der Führung sind wir in Fahrt gekommen.“

Sascha Mölders war in Garching an allen drei Toren beteiligt, die ersten beiden bereitete er vor, den dritten Treffer erzielte er selbst. 

Die beiden Trainer, Daniel Bierofka und Daniel Weber, sind Freunde. Das war auf der Pressekonferenz nach dem Spiel zu spüren. Weber gönnte seinem Namensvetter den Sieg, lobte die Löwen in den höchsten Tönen und war gleichzeitig stolz auf sein eigenes Team.

Löwen-Trainer Daniel Bierofka wirkte nach dem Schlusspfiff entspannt. „Wir wussten, dass es kein leichtes Spiel wird. Ich bin zufrieden mit den drei Punkten.“ Gerade in der Anfangsphase seien die Kräfteverhältnisse nicht so deutlich gewesen. „Vor dem 1:0 hat Marco Hiller eine Parade gezeigt, damit den Rückstand verhindert. Mit der Führung sind wir richtig in Fahrt gekommen, haben schnell das 2:0 nachgelegt. Eric Weeger hätte vor der Pause noch das 3:0 machen müssen.“ Für die 2. Halbzeit hatte der 38-Jährige die Order ausgegeben, „den Gegner mehr kommen zu lassen“ und zu kontern. Das klappte dann beim 3:0. Obwohl Sascha Mölders an allen drei Treffern beteiligt war und Nico Karger nach seinem Viererpack im Pokal erneut doppelt traf, sprach Bierofka von einer „mannschaftlich geschlossenen Leistung“. Er hob Aaron Berzel und Daniel Wein als Doppel-Sechs vor der Viererkette hervor, eine neue Systemvariante. „Auch Hiller hat einen tollen Job gemacht. Die Jungs kommen immer besser mit dem Druck zurecht“, lobte Bierofka.

SPIELBERICHT 3:0 gegen Garching Karger setzt Tor-Show fort.

Garchings Trainer Daniel Weber war trotz der deutlichen Niederlage keineswegs von seinem Team enttäuscht. „Daniel hat eine Wahnsinnsmannschaft zusammen, die die Liga dominiert. Für uns war es nicht einfach, gegen solche guten Individualisten entsprechende Lösungen zu finden.“ Weber trauerte etwas den beiden Konterchancen von Emre Tunc und Manuel Eisgruber beim Stand von 0:0 nach. „Ich bin trotzdem stolz auf meine Mannschaft. Sie hat nie aufgegeben. Wir hatten in der 2. Halbzeit nochmals zwei Chancen, bei denen Hiller super hält. Für uns war das wie ein Champions-League-Spiel. Ich wünsche den Löwen den Aufstieg, auch wenn es für uns natürlich nicht so gut ist“, sagte er mit Blick auf das erstmals ausverkaufte Stadion am See. „Aber die Sechzger gehören in eine andere Liga.“

Erneut war Nico Karger der Türöffner für die Löwen. „Es hat etwas gedauert, bis wir reingekommen sind“, fand der 24-Jährige, der seinen Tor-Lauf fortsetzte. „Beim 1:0 wusste ich, dass Sascha den Ball reinlegt, deshalb bin ich durchgelaufen. Beim 2:0 hat der Torwart das Eck ordentlich freigemacht“, kommentierte er seine beiden Treffer. Nach dem Viererpack im Toto-Pokal legte er Tor Nummer fünf und sechs nach. Erst Sascha Mölders unterbrach die Serie. „Ich bin gut drauf“, kommentierte Karger seinen Lauf. „Die Tore geben Selbstvertrauen. Außen fühle ich mich sehr wohl, weil ich bei unserem System als äußerer Spieler mehr Platz habe.“

Neben Karger war Sascha Mölders mit zwei Assists und einem Treffer der auffälligste Akteur. „Du darfst nicht in Rückstand geraten, sonst wird es schwer“, erklärte der Routinier. „Wir haben heute die Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht. Als Stürmer willst du natürlich immer treffen. Aber ich war auch mit den beiden Vorlagen und der 2:0-Führung zur Pause zufrieden.“ Im Toto-Pokal hatte der Stürmer noch pausiert. „Ich will nicht jede Woche über meine Fitness sprechen“, reagierte Mölders gereizt auf die Frage, ob ihm das gutgetan hätte. Ansonsten sprach auch er von drei wichtigen Punkten. „Ich war gestern in Augsburg, habe dort die Zweite gegen Bayreuth gesehen.“ Sein Fazit: „In dieser Liga kann jeder jeden schlagen!“

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