SECHZIGMÜNCHEN.
 

Die Löwen sind nur schwer zu stoppen.

Die Partie gegen den FC Pipinsried ist ausverkauft. SPORT1 überträgt live im Free-TV. 

Das dritte Spiel in sechs Tagen: Die Löwen empfangen am Freitagabend, 6. Oktober 2017, den FC Pipinsried. Anpfiff im Grünwalder Stadion ist um 18.60 Uhr. SPORT1 überträgt die Partie live im Free-TV.

Derzeit sind Daniel Bierofka und die Löwen nur schwer zu stoppen. Einer, der es geschafft hat, ist Sunny, der Hund der Bierofkas. Der Parson Russell riss sein Herrchen beim Spielen um, seitdem trägt der 1860-Trainer einen Cut über dem rechten Auge. „Ihr müsst erst mal sehen, wie der Hund ausschaut“, scherzte Biero gegenüber den versammelten Journalisten, die ihn auf die Verletzung angesprochen hatten.

Der Löwen-Coach macht einen entspannten Eindruck nach elf Partien ohne Niederlage und einem komfortablen Vorsprung auf die Konkurrenz. „Motivieren ist schwierig“, sagt er. Deswegen verzichtet er auf die üblichen Warnungen vor den Spielen, „sonst sagen die Jungs: Jetzt erzählt er wieder denselben Schmarrn.“ Bierofka konzentriert sich bei seiner Ansprache lieber auf Details beim Gegner. „Aber selbstzufrieden sind wir trotzdem nicht. Wir haben ja nur elf Punkte Vorsprung, weil die anderen Mannschaften teilweise zwei Spiele weniger haben.“

Löwen drei Mal im Oktober bei SPORT1 live.

Bis auf den gesperrten Daniel Wein (5. Gelbe Karte) und die langzeitverletzten Felix Weber und Timo Gebhart kann Bierofka gegen Pipinsried aus dem Vollen schöpfen. Eine starke Rotation wird‘s trotzdem nicht geben, „auch wenn der Akku nicht mehr ganz voll ist“. Der tiefe Platz in Eichstätt und die Aufholjagd nach der Pause hätten einiges an Kraft gekostet. „Ich werde den einen oder anderen Wechsel vornehmen, sicher aber nicht in großem Umfang. Es gibt einige Jungs hintendran, die sich anbieten.“

Das Team aus der nicht mal 600 Einwohner zählenden Gemeinde im Dachauer Hinterland bezeichnet Bierofka als „personell bester Aufsteiger. Pipinsried hat fußballerisch eine sehr gute Mannschaft, mit Spielern, die sich bereits einige Meriten in der Regionalliga verdient haben.“ Als Warnung für sein Team führt er den 1:0-Erfolg beim FC Bayern II an. „Und das ab der 69. Minute mit einem Mann weniger!“

Bei Pipinsried fungiert Fabian Hürzeler als Spielertrainer – normalerweise. Wegen seiner 5. Gelben Karte ist der 24-Jährige gegen die Sechzger gesperrt. „Das ist sicher eine Schwächung, weil damit eine wichtige Anspielstation fehlt. Aber eine Person allein ist nicht entscheidend.“

Die beiden Trainer kennen sich bestens. Zwei Jahre trug Hürzeler das Trikot der kleinen Löwen. „Fabi hat eineinhalb Jahre unter mir trainiert. Ich wollte eigentlich, dass er bei uns bleibt, aber er hat seine Zukunft als Trainer gesehen.“ Gerade in seiner Anfangszeit in Pipinsried hatte Bierofka öfters Kontakt mit ihm. Er habe ihm zum Durchhalten geraten. „ Als junger Trainer wirst du immer beäugt, das ging mir nicht anders. Du musst dich einfach durchbeißen.“

Als Aufsteiger spiele Pipinsried bisher eine ordentliche Saison. Dies sei auch ein Verdienst von Trainer Hürzeler. „Er lässt verschiedene Systeme spielen, die sich situativ ändern. Das hat er ein bisserl von mir“, grinst Bierofka. Auswärts ist Pipinsried stärker als zu Hause, weil dort das gute Umschaltspiel besser zur Geltung kommt. „Sie sind sehr kompakt, haben aber Probleme, wenn sie das Spiel machen müssen“, begründet der Löwen-Coach..

Nur zwei Mal die Woche wird beim FCP trainiert, weil Conny Höß, der Macher des Dorfvereins, nicht mehr genehmigt. „Aber bei den Einheiten stehen sie jeweils zwei Stunden auf dem Platz. Fabian würde gerne mehr machen“, weiß Bierofka. Dass Pipinsried trotzdem erfolgreich ist, sieht der Löwen-Trainer als Beleg „für die Qualität der Mannschaft“.

VORRAUSSICHTLICHE AUFSTELLUNGEN

1860: 1 Hiller – 2 Weeger, 6 Mauersberger, 36 Steinhart, 11 Köppel –22 Berzel, 29 Hursan –23 Helmbrecht, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.
Ersatz: 30 Hipper, 37 Strobl (beide Tor) – 5 Andermatt,7 Awata, 13 Siebdrat, 14 Dressel, 15 Gambos, 16 Kindsvater, 19 Aigner, 21 Türk, 25 Genkinger, 31 Koussou, 33 Bachschmid.
Nicht dabei: 3 Koch (Aufbautraining), 4 Weber (Kapselbandverletzung am Sprunggelenk), 8 Seferings (Aufbautraining), 10 Gebhart (Muskelbündelriss), 17 Wein (Gelb-Sperre), 39 Bonmann (Knieverletzung).

FCP: 1 Reichlmayr – 17 Liebsch, 22 Achatz, 4 Grassow, 20 Schuster – 8 Grahammer, 7 Goia – 2 Berger, 14 Burkhard, 31 Arik.
Ersatz: 33 Hollenzer (Tor) - 3 Herzig, 5 Segashi, 10 Tosun, 11 Rabihic, 13 Ettner, 18 Krammel, 21 Heinzinger, 23 Müller, 24 Heyen, 27 Lushi, 32 Derek, 37 Dekorsy, 40 Diep.
Nicht dabei: 6 Hürzeler (Gelb-Sperre).

Schiedsrichter: Marco Achmüller (Würding); Assistenten: Jürgen Steckermeier (Altfraunhofen), Maximilian Alkofer (Siegenburg).

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