SECHZIGMÜNCHEN.
 

Trainer Bierofka erwartet intensives Spiel in Ingolstadt.

Hendrik Bonmann kommt beim FC Ingolstadt II zu seinem ersten Punktspieleinsatz im Regionalliga-Team. 

Die Löwen treten im Nachholspiel des 28. Spieltags am Dienstagabend, 17. April 2018, beim FC Ingolstadt 04 II an. Anpfiff im ESV-Stadion ist um 18.60 Uhr. Mindestens 2.000 Sechzger-Fans werden ihr Team zu den Schanzern begleiten. Es gibt aber noch Gästetickets an der Tageskasse.

Ein Wintereinbruch hatte im März das erste Aufeinandertreffen verhindert. Damals lag die FCI-Reserve noch in Schlagdistanz zu den Löwen, mittlerweile trennen beide Teams bei der gleichen Anzahl an Spielen bereits 17 Punkte. „Grundsätzlich ist es eine gute Mannschaft, auch wenn sie zuletzt einige Federn gelassen hat“, sagt 1860-Chefcoach Daniel Bierofka. „Aber es ist immer möglich, dass Spieler von oben kommen.“

Sechzig auswärts in Ingolstadt, oida.

Der 39-Jährige erwartet „ein intensives Spiel. Der Platz ist in keinem guten Zustand. Dazu der Regen.“ Die äußeren Umstände dürften eher den kleinen Schanzern in die Karten spielen. „Ingolstadt beschäftigt sich nicht lange mit Spielaufbau, sondern geht auf die zweiten Bälle, versucht sofort ins Gegenpressing zu kommen“, so Bierofka über den Gegner. „Es ist eine sehr athletische, aggressive Mannschaft. Darauf sind wir eingestellt.“

Durch die Rote Karte von Marco Hiller gegen Eichstätt ist der Löwen-Coach gezwungen, auf der Torhüterposition zu wechseln. „Bauchweh habe ich nicht. Ich vertraue Hendrik Bonmann zu 100 Prozent. Im Pokal gegen Bayreuth hat er seine Qualität gezeigt. Ich erwarte von Henne, dass er diese Leistung bestätigt.“ Bierofka sieht keine Probleme, nach der abgelaufenen Sperre wieder zu wechseln. „Marco hat sich geärgert, dass ihm das beim Stand von 5:0 passiert ist“, beschreibt er die Gefühle seines Stammkeepers. „Er kommt dadurch aus dem Rhythmus, muss aber keine Angst haben, dass er seinen Platz verliert.“

Personell gibt es noch einige Unwägbarkeiten. Jan Mauersberger wurde gegen Eichstätt vorzeitig ausgewechselt, hatte sich nach einem Kopfballduell eine Bänderdehnung zugezogen. Auch Aaron Berzel, der später für Hiller im Tor stand, ist angeschlagen. Schon in der 1. Halbzeit zog er sich eine Innenbanddehnung im Knie zu. Sorgen bereitet das dem Löwen-Trainer keine. „Wir haben einige hinten dran, die sie ersetzen könnten.“

Einer, der neben Sascha Mölders zuletzt auf sich aufmerksam machen konnte, ist Nono Koussou. Der kleine Dribbler, der auf allen Außenpositionen spielen kann, mischte in Schweinfurt und gegen Eichstätt die gegnerische Abwehr gehörig auf. „Ich habe immer gewusst, was ich an ihm habe“, so Bierofka. „Nono ist sehr variabel und hat eine super Einstellung. Wir passen gut auf ihn auf, steuern entsprechend die Trainingsbelastung.“

Ähnliches Fingerspitzengefühl legt das Trainerteam bei Michael Görlitz an den Tag. Nach einem Achillessehnenriss im vergangenen August war der 31-Jährige im Winter zu den Löwen gewechselt und wurde langsam an das Team herangeführt. Gegen Garching spielte er zehn Minuten, gegen Eichstätt bereits 25. „Den größten Schritt hat er aber durch die Startelf-Einsätze im Pokal gegen Bayreuth und in der U21 gegen Kornburg gemacht. Er war noch nie so lange verletzt, braucht deshalb Zeit und Geduld. Ich bin aber überzeugt, dass er noch sehr wertvoll für uns sein wird.“

Die gleiche Hoffnung hegt Bierofka bei Timo Gebhart, der am Sonntag ins Mannschaftstraining eingestiegen ist. „Das hat ordentlich ausgesehen“, kommentierte er die Rückkehr des Spielmachers. „Nach eigner Aussage ist er schmerzfrei.“ Trotzdem wird die Zeit bis zum Saisonende knapp. „Selbst wenn Timo nur eine halbe Stunde spielt, kann er mit seiner unberechenbaren Spielweise entscheidende Impulse geben“, hofft Bierofka wenigstens auf Teilzeiteinsätze des 29-Jährigen. Fast schon wieder am Kader dran ist Nicholas Helmbrecht. Der Außenstürmer soll am Mittwoch im Heimspiel der U21 gegen den Tabellenzweiten TSV Rain/Lech Spielpraxis im Bayernligateam sammeln.

VORRAUSSICHTLICHE AUFSTELLUNGEN

FCI II: 1 Buntic (Tor) – 16 Pöllner, 4 Gerlspeck, 5 Grauschopf, 3 Reislöhner – 6 Kotzke – 18 Dannemann, 24 Sussek, 8 Watanabe – 10 Breitfeld, 9 Hasenhüttl.
Ersatz: 22 Fischhaber, 33 Rauh (beide Tor) – 2 Langen, 7 Nicklas, 11 Suljic, 14 Kogler, 17 Schiller, 20 Schröder, 21 Senger, 23 Kurz, 24 Gashi.
Nicht dabei: 19 Tobias (Knieverletzung).

1860: 39 Bonmann (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 17 Wein, 22 Berzel –31 Koussou, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.
Ersatz: 30 Hipper, 37 Strobl (beide Tor) – 5 Andermatt, 7 Awata, 8 Seferings, 11 Köppel, 13 Siebdrat, 14 Dressel, 16 Kindsvater, 19 Aigner, 20 Steer, 21 Türk, 25 Genkinger, 27 Görlitz, 33 Bachschmid.
Nicht dabei: 1 Hiller (Rot-Sperre), 10 Gebhart (Aufbautraining), 23 Helmbrecht (Trainingsrückstand), 35 Niemann (Kreuzband- und Meniskusriss).

Schiedsrichter: Christopher Schwarzmann (Scheßlitz); Assistenten: Marcel Geuß (Sylbach), Martin Götz (Tütschengereuth).

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