SECHZIGMÜNCHEN.
 

Bierofka stellt Gebhart Bankplatz für Illertissen in Aussicht.

Ist die Leidenszeit von Timo Gebhart gegen Illertissen vorbei? Für seinen Trainer ist er bereits eine Option für die Bank. 

Die Löwen reisen am Dienstag, 24. April 2018, zum Nachholspiel vom 26. Spieltag zum FV Illertisssen. Anpfiff im Vöhlin-Stadion ist um 18.60 Uhr. Restkarten gibt es noch ab 17 Uhr an der Tageskasse.

Vor dem Spiel beim FVI beschäftigt die Löwen vor allem der Gesundheitszustand von Markus Ziereis. Nichts Genaues konnte 1860-Cheftrainer Daniel Bierofka am Montagmittag sagen. „Zier ist noch beim MRT. Wenn es nur eine Zerrung ist, könnte er am Sonntag wieder spielen. Ist es ein Faserriss, wird er ein bis zwei Wochen ausfallen.“ Nur ungern würde er länger auf seinen Stürmer verzichten. „Er ist sehr wichtig fürs Team, sowohl als Torschütze wie als Vorbereiter.“ Am Nachmittag kam dann die Diagnose von Mannschaftsarzt Dr. Willi Widenmayer: „Muskelzerrung im Oberschenkel.“ 

Sechzig auswärts in Illertissen, oida.

Überraschend könnte Timo Gebhart schon gegen Illertissen auf der Bank Platz nehmen. „Ich habe ihn im Training intensiv beobachtet“, erzählt Bierofka, „es sieht ordentlich bei ihm aus. Deshalb ist es eine Option, ihn mitzunehmen.“ Ansonsten sei auch ein Einsatz in der Bayernliga-Mannschaft noch nicht aus der Welt. „Wenn er es braucht, dann werden wir ihm in der U21 Spielpraxis geben. Aber das geschieht nur in Abstimmung mit Timo.“ Nach seiner verbüßten Rot-Sperre wird Marco Hiller wieder zwischen den Pfosten stehen: „Davon gehe ich aus“, so der Löwen-Coach.

„Es bringt nichts, auf die Bayern zu schauen. Wir müssen unsere Spiele gewinnen“, hält Bierofka in Bezug auf die vorzeitige Meisterschaft nichts von Rechenspielchen. Die volle Konzentration gelte dem kommenden Gegner. „Illertissen ist nicht gut aus dem Winter gekommen. Sie haben einige Punkte liegen lassen.“ Trotzdem dürfe man die Schwaben nicht unterschätzen. „Das wird nicht einfach. Bei der 2:3-Niederlage haben sie Schweinfurt das Leben sehr schwer gemacht“, erinnert sich der 39-Jährige. „Es ist eine Mannschaft, die kompakt verteidigt und die Räume sehr eng macht. Natürlich hat auch Illertissen seine Stärken und Schwächen. Unser Ziel ist es, die Schwächen zu Tage zu fördern.“

Public Derby Viewing – präsentiert von Die Bayerische.

Aber auch wenn die Meisterschaft noch nicht fix ist, das Topspiel der Regionalliga Südwest zwischen dem 1. FC Saarbrücken und Kickers Offenbach (2:0) ließ sich Bierofka nicht entgehen. Er schaute sich die Live-Übertragung auf SPORT1 an, hatte auch jemand zur Beobachtung vor Ort. Denn beim Titelgewinn der Sechzger sind die bereits für die Relegation qualifizierten Saarländer zu 50 Prozent der Gegner. „Eine clevere, erfahrene Mannschaft“, so Bierofkas Einschätzung, „gut organisiert mit zwei überdurchschnittlichen Stürmern. Aber egal gegen wen wir spielen: Wir haben Respekt, aber verstecken brauchen wir uns vor niemandem. Wir müssen an unsere Stärke glauben. Es gibt in der Relegation keine Übermannschaft.“

Zuletzt bereitete Kodjovi Koussou nicht nur den Löwenfans, sondern auch seinem Trainer viel Freude mit seinen Dribblings. „Nono ist super drauf, gerade durch seine Stärke im Eins-gegen-Eins ist er sehr wichtig für uns.“ Deshalb müsse man ihm auch mal eine Pause gönnen. „Die Englischen Wochen zuletzt hat man bei ihm schon gemerkt“, begründete der Trainer, dass er den 25-Jährigen in Ingolstadt erst nach der Pause brachte, ihn gegen Augsburg vorzeitig vom Feld nahm.

Günther Gorenzel in der sportarena auf münchen.tv.

Michael Görlitz ersetzte gegen Augsburg bereits vor der Pause den verletzten Ziereis im Zentrum hinter Sascha Mölders. Bei 100 Prozent sieht Bierofka den gebürtigen Nürnberger aber nicht. „Er ist noch nicht in der Verfassung, die er sich selbst und die wir uns wünschen. Aber wir arbeiten dran.“

VORRAUSSICHTLICHE AUFSTELLUNGEN

FVI: 21 Schilder (Tor) – 20 Allgaier, 22 Krug, 4 Strahler, 15 Walter – 18 Jann, 8 Hahn, 10 Pangallo, 12 M. Strobel – 16 Lang, 19 Schaller.
Ersatz: 37 Kielkopf (Tor) – 3 Giessing, 6 Riederle, 7 Leyla, 11 P. Strobel, 13 Beneke, 14 Rodrigues, 18 Fischäss, 22 Krug, 26 Akaydin, 29 Nebel.
Nicht dabei: 5 Rupp (Rot-Sperre), 9 Weiss (Sprunggelenksverletzung), 23 Enderle (Muskelverletzung).

1860: 1 Hiller (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 22 Berzel, 17 Wein – 31 Koussou, 27 Görlitz, 18 Karger – 9 Mölders.
Ersatz: 39 Bonmann (Tor) – 5 Andermatt, 7 Awata, 8 Seferings, 10 Gebhart, 11 Köppel, 13 Siebdrat, 14 Dressel, 16 Kindsvater, 19 Aigner, 20 Steer, 21 Türk, 23 Helmbrecht, 25 Genkinger, 33 Bachschmid.
Nicht dabei: 24 Ziereis (Muskelverletzung), 35 Niemann (Kreuzband- und Meniskusriss).

Schiedsrichter: Stefan Treiber (Zell-Bruck); Assistenten: Paul Birkmeir (Rohrenfels), Patrick Höpfler (Zell-Bruck).

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