SECHZIGMÜNCHEN.
 

Löwen gewinnen nach 0:2-Rückstand 3:2 in Freising.

Stefan Lex, der bis zu seinem 19. Lebensjahr in Freising spielte, tat sich mit den Löwen gegen den Landesligisten in der 1. Halbzeit schwer. 

Die Löwen schafften beim Landesligisten SC Eintracht Freising im zweiten Testspiel in der Schlussminute den Siegtreffer zum 3:2. Dabei führte der Gastegeber durch einen Doppelpack von Martin Schön bereits mit 2:0 (16. end 37.). Nico Karger (51.) und zweimal Sascha Mölders (75. und 90.) trafen vor 2.000 Zuschauer in der Savoyer Au zum Endstand.

Cheftrainer Daniel Bierofka musste im zweiten Vorbereitungsspiel auf die verletzten Nono Koussou, Nicholas Helmbrecht und Noel Niemann verzichten. Nicht im Kader standen Torwart Johann Hipper, Dennis Dressel, Ugur Türk und Alessandro Abruscia, der vor der Partie auf der Tartanbahn seine Runden drehte.

Die Gastgeber kamen nach wenigen Sekunden erstmals gefährlich vors Tor von Hendrik Bonmann. Herbert Paul konnte Mesut Toprak halblinks im Strafraum gerade noch entscheidend am Abschluss aus 14 Metern hindern (1.). Die erste gute Chance hatten die Löwen in der 6. Minute. Efkan Bekiroglu lupfte die Kugel auf Adriano Grimaldi, der das Spielgerät direkt nach dem Aufsetzen aus 15 Metern aufs Tor schoss, aber knapp über den Querbalken zielte. Zwei Minuten später kam der ehemalige Freisinger Stefan Lex im Zentrum ungehindert aus 19 Metern zum Abschluss, setzte den Ball aber übers Gehäuse (8.). Kurz danach bediente Lex mit der Hacke Grimaldi, doch der Torjäger setzte die Kugel aus sechs Metern übers Tor (9.). In der 11. Minute kam Grimaldi am langen Pfosten nach Linksflanke von Phillipp Steinhart frei zum Kopfball, Ex-Löwe Stefan Wachenheim klärte den Ball im Karate-Stil mit dem Fuß. Das Tor fiel fünf Minuten später auf der anderen Seite. Nach einem Konter flankte Toprak von links auf Martin Schön am zweiten Pfosten, der traf per Kopfballaufsetzer zum 1:0 für den Landesligisten (16.). Nach einer Freistoßflanke aus dem linken Halbfeld kam Quirin Moll am zweiten Pfosten zum Kopfball, scheiterte aber an Wachenheim (20.). Andreas Hohlenburger zwang Bonmann nach einer halben Stunde mit einem Drehschuss von der Strafraumgrenze zu einer Parade auf der Linie (30.). Das 2:0 fiel in der 37. Minute. Im Anschluss an einen Konter fälschte Semi Belkahia die Hereingabe von Schön entscheidend ab, vom rechten Innenpfosten prallte der Ball ins Tor. Nun drehten die Sechzger auf: Bekiroglu traf mit einem 17-Meter-Schuss das Gebälk am rechten Kreuzeck (40.). Kurz danach war es Steinhart, der aus 22 Meter die Kugel an die Querlatte hämmerte (41.). Und eine Minute später zielte Bekiroglu am rechten Torraum um Zentimeter am langen Eck vorbei (42.). Tore für die Löwen Fehlanzeige! So nahmen die Freisinger die 2:0-Führung mit in die Kabine.

Zur 2. Halbzeit wechselte Daniel Bierofka komplett durch. Das neue Team erzielte bereits in der 51. Minute den Anschlusstreffer. Markus Ziereis hatte vom Zentrum Nico Karger halblinks angespielt, der zog fast von der Grundlinie an seinem Gegenspieler vorbei nach innen, traf dann mit rechts zum 2:1 ins lange Eck. Vier Minuten später setzte Ziereis frei vor Keeper Wachenheim den Ball aus 14 Metern neben den linken Pfosten (55.). Zum dritten Mal verhinderte in der 65. Minute das Aluminium einen Löwentreffer. Den Eckball von rechts durch Daniel Wein köpfte Sascha Mölders an die Latte. Der kurz zuvor eingewechselte Freisinger Torwart Sebastian Minich brachte Mölders im Strafraum zu Fall (74.). Schiedsrichter Wolfgang Haselberger entschied sofort auf Elfmeter. Der Gefoulte lief selbst an, verlud den Keeper und traf ins linke untere Eck zum 2:2 (75.). Ziereis scheiterte nach Mölders-Zuspiel an Minich, der sich dem Löwen-Angreifer im Torraum entgegen warf (85.). In der Nachspielzeit traf Mölders nach Ziereis-Zuspiel zum 3:2. Direkt danach pfiff der Unparteiische ab.

Löwen-Chefcoach Daniel Bierofka bat um Verständnis nach dem knappen Sieg in Freising. „Bei neun neuen Spielern dauert es seine Zeit, bis die Automatismen greifen. Mit der 1. Halbzeit war ich nicht zufrieden. Da hat die Ordnung, Aggressivität, Tempo und Intensität gefehlt. Wir müssen besser rausschieben, um ins Gegenpressing zu kommen“, monierte der 39-Jährige. Nach der Pause sei es wesentlich besser gelaufen. „In der 2. Halbzeit standen mehr Spieler auf dem Platz, die die Abläufe kennen“, begründete er. „Das ist ein Prozess, das bekommen wir auch bei den anderen bis zum Saisonstart alles hin“, gibt es für ihn keinen Grund zur Panik. „Vielleicht lag es heute auch an der Müdigkeit, dass die letzte Konzentration gefehlt hat“, begründete Bierofka die vielen vergebenen Chancen - gerade in den ersten 45 Minuten. „Freising hat das gut gemacht. Aber du darfst auch nicht so locker wie wir in ein solches Spiel gehen.“

STENOGRAMM, Testspiel 23.06.2018, 15 Uhr

SC Eintracht Freising – 1860 München 2:3 (2:0)

1860, 1. Halbzeit: 39 Bonmann (Tor) – 28 Paul, 4 Weber, 27 Belkahia, 36 Steinhart – 5 Moll, 8 Seferings – 7 Lex, 20 Bekiroglu, 16 Kindsvater – 10 Grimaldi.

1860, 2. Halbzeit: 1 Hiller (Tor) – 2 Weeger, 22 Berzel, 6 Mauersberger, 11 Köppel – 17 Wein, 34 Böhnlein – 25 Willsch, 18 Karger – 24 Ziereis, 19 Mölders.

Tore: 1:0 Schön (16.), 2:0 Schön (37.), 2:1 Karger (51.), 2:2 Mölders (75., Foulelfmeter), 2:3 Mölders (90.+1).
Gelbe Karten: –.
Zuschauer: 2.000 Stadion Savoyer Au.
Schiedsrichter: Wolfgang Haselberger; Assistenten: Manuel Müller, Kevin Philipp.

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