SECHZIGMÜNCHEN.
 

Bierofka vor Osnabrück: „Wir wollen immer gewinnen!“

Trainer Daniel Bierofka bescheinigt seinem Stürmer Stefan Lex, ein Kandidat für die Startelf zu sein. 

Die Löwen gastieren in der ersten Englischen Woche beim VfL Osnabrück. Anpfiff im Stadion an der Bremer Brücke ist am Mittwoch, 8. August 2018, um 19 Uhr.

Als Spieler hat Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka schon selbst an der Bremer Brücke gespielt. Er kennt deshalb die besondere Atmosphäre. „Wir müssen dagegenhalten, aktiv Fußball spielen und mit unserem Auftreten die Stimmung eindämmen“, fordert der 39-Jährige. „Osnabrück hat nach den beiden Siegen viel Selbstvertrauen getankt. Ich denke, sie wollen mit den Zuschauern im Rücken die Serie fortsetzen.“

Sechzig auswärts an der Bremer Brücke.

Den Niedersachsen bescheinigt Bierofka, dass sie wissen, „wie man in der 3. Liga Fußball spielt. Sie kommen aus dem Kollektiv, können gut umschalten.“ Besonders warnt er vor Tim Danneberg. „Von der Zehn kommend geht er immer in die Box. Osnabrück spielt einen sehr variablen Powerfußball.“

Sein Team sei dafür gewappnet. „Es war gut, dass ich länger Zeit hatte, mich mit Osnabrück auseinanderzusetzen“, so Bierofka, der aufgrund der Englischen Woche sich eine Auszeit vom Fußballlehrer-Lehrgang in Hennef nahm. „Aber ob wir die Vorgaben auf dem Platz umsetzen können, ist eine andere Sache.“ Schließlich habe auch der Gegner einen Plan.

Im Heimspiel gegen Lotte funktionierte das gut, vor allem die Standards, waren wie vergangene Saison in der Regionalliga wieder eine Waffe. „Wir haben große Spieler. Wenn die Bälle in die entsprechenden Räume kommen und wir mit Wucht einlaufen können, dann ist es schwer gegen uns zu verteidigen“, weiß Bierofka.

In dieser Woche wurde aufgrund der kurzen Spielpause und der Hitze „nicht viel trainiert. Die Belastung war sehr niedrig“, erzählt Bierofka. Daraus leitet er trotz des deutlichen Sieges „gute Gründe“ ab, „die Startelf auf zwei, drei Positionen zu ändern“.

Er verfüge über eine große Auswahl an Spielern, die ähnlich gute Leistungen bringen. „Ich höre da in meinen Bauch rein“, so der Löwen-Trainer. Dazu kommen die objektiven Entscheidungskriterien, „wie taktische Überlegungen oder dass der eine Spieler besser als der andere zum Gegner passt“.

Stefan Lex, der nach seiner Einwechslung gegen Lotte zum 5:1-Endstand traf, ist in Osnabrück „ein Kandidat für die Startelf“, so Bierofka. Auch Marius Willsch steht wieder im Kader. „Wir werden mit 19 Spieler nach Osnabrück fliegen.“ Mehr wollte der Löwen-Coach aber nicht verraten. Alle seien fit, die Konkurrenz um die Plätze groß.

Einer der Neuzugänge, der bisher noch überhaupt keine Rolle gespielt hat, ist Kristian Böhnlein. „Er wird im Laufe der Saison noch auftauchen“, glaubt Bierofka nach wie vor fest an den 28-Jährigen, dem er noch Zeit geben will, die Umstellung vom Feierabend-Fußballer in Bayreuth zum Vollprofi bei den Löwen zu bewältigen. „Kristian hat das Potential, 3. Liga zu spielen. Da bin ich mir sicher.“

Bierofka macht keinen Hehl aus der Zielsetzung an der der Bremer Brücke. „Egal, wo wir hinfahren: Wir wollen gewinnen. Ob das dann möglich ist, hängt von vielen Faktoren ab.“ Die Basis, so der Ex-Profi, seien immer die direkten Zweikämpfe. „Wenn die nicht gewonnen werden, dann nutzt das beste taktische Konzept nichts!“

MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN

VfL: 1 Körber (Tor) – 5 Engel, 17 Susac, 18 Trapp, 6 Dercho, 8 Taffertshofer – 7 Renneke, 23 Blacha, 13 Danneberg, 10 Ouahim – 20 Heider.
Ersatz: 22 Kühn (Tor) – 2 Farrona Pulido, 3 Zorba, 4 Haubrock, 9 Alvarez, 11 Pfeiffer, 14 Amenyido, 19 Tigges, 25 Schiller, 27 Agu, 28 Möller, 29 Krasniqi.
Nicht dabei: 26 Klaas (Halswirbelbruch).

1860: 39 Bonmann (Tor) – 28 Paul, 4 Weber, 32 Lorenz, 36 Steinhart – 17 Wein, 5 Moll – 19 Abruscia, 10 Grimaldi, 18 Karger – 9 Mölders.
Ersatz: 1 Hiller (Tor) – 2 Weeger, 7 Lex, 6 Mauersberger, 8 Seferings, 11 Köppel, 14 Dressel, 16 Kindsvater, 20 Bekiroglu, 21 Türk, 23 Helmbrecht, 24 Ziereis, 25 Willsch, 27 Belkahia, 34 Böhnlein, 44 Klassen.
Nicht dabei: 22 Berzel (Sehneneinriss), 35 Niemann (Aufbautraining nach Kreuzband- und Meniskusriss), 36 Koussou (Adduktorenverletzung).

Schiedsrichter: Patrick Ittrich (Hamburg); Assistenten: Thomas Gorniak (Bremen), Konrad Oldhafer (Hamburg).

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