SECHZIGMÜNCHEN.
 

Überlegene U21 verliert 1:2 beim TSV Kottern.

Dennis Dressel (re.) erzielte mit einer Direktabnahme den Anschlusstreffer gegen den TSV Kottern. 

Eine völlig unnötige 1:2-Niederlage kassierte die Löwen-U21 beim TSV 1874 Kottern. Kurz vor der Pause brachte Achim Speiser die Allgäuer in Führung (43.). David Mihajlovic erhöhte in der 51. Minute auf 2:0. Nach dem Anschlusstreffer von Dennis Dressel (65.) belagerte das Lubojanski-Team das Tor der Gastgeber – jedoch ohne Erfolg!

Ohne große Verstärkung der Profis fuhren die kleinen Löwen ins Allgäu. Trotz eines Durchschnittsalters von unter 20 Jahren waren die Sechzger in der 1. Halbzeit das aktivere Team, konnten sich aber keine klaren Chancen erspielen. Erstmals wurde es in der 38. Minute gefährlich vorm Tor der Allgäuer, als Marin Culjak nach Doppelpass vor Tobias Heiland auftauchte, doch der Torhüter der Gastgeber vor dem Löwen am Ball war und klärte. Aus dem Nichts heraus fiel in der 43. Minute die Führung für Kottern. Die Gastgeber hatten nach Ballgewinn schnell umgeschaltet. Die Flanke von links durch Matthias Jocham kam zu Achim Speiser, der mit seinem vierten Saisontreffer zum 1:0 traf. Kurz danach beinahe das 2:0. Nach einem Pass in die Tiefe zögerte György Szekely mit dem Herauslaufen. Speiser halbrechts brachte zwar die Kugel aufs Tor, doch Alexander Spitzer klärte vor der Linie. Den Nachschuss setzte Roland Fichtl unbedrängt in die Wolken (44.). Bis auf die beiden Szenen direkt vor der Pause hatte das Team von Sebastian Lubojanski den Gegner gut im Griff. Umso ärgerlicher der Rückstand.

Kottern erhöhte, ebenso unerwartet wie beim ersten Treffer, in der 51. Minute sogar auf 2:0. David Mihaijlovic kam gegen drei Löwen-Verteidiger an der Strafraumkante zum Schuss, erwischte Szekeley auf dem falschen Fuß, so dass der Ball ins rechte untere Eck kullerte. Doch das Lubojanski-Team gab nicht auf. Erst scheiterte Alex Spitzer mit einem Gewaltschuss aus 20 Metern an Keeper Tobias Heiland (56.), dann landete ein abgefälschter 16-Meter-Schuss von Dennis Dressel knapp neben dem linken Pfosten im Tor-Aus (57.). Auf der anderen Seite setzte Speiser eine Rechtsflanke am ersten Pfosten per Kopf knapp übers rechte Kreuzeck (60.). In der 65. Minute gelang den kleinen Löwen der Anschlusstreffer. Severin Buchta hatte quer gelegt, Dressel nahm das Zuspiel aus 23 Metern direkt, hämmerte die Kugel ins linke obere Eck zum 1:2 (65.). In der Folge verstärkten die Sechzger den Druck, griffen Kottern früh an. Ein Distanzschuss von Ekin verfehlte in der 77. Minute nur knapp das Ziel. Die Gastgeber kamen kaum aus ihrer Hälfte. Bis auf die 84. Minute. Nach einem Ballverlust von Leon Klassen konterten sie, aber Speiser fehlte nach einem langen Sprint zum Glück die Kraft beim Abschluss, setzte die Kugel aus 16 Metern weit übers 1860-Tor. Trotz Powerplays und gefühlt 90 Prozent Ballbesitz in der Schlussviertelstunde schaffte es die Löwen-U21 nicht, Chancen zu kreieren. So behielt Kottern die Punkte im Allgäu.

Trainer Sebastian Lubojanski war verärgert, „dass wir als Auswärtsmannschaft schon wieder zwei Gegentore bekommen haben“. Sein Team sei gut ins Spiel gekommen, wenngleich er auch in dieser Phase bereits die Probleme sah. „Uns ist es nicht gelungen, hinter die gegnerische Abwehrreihe zu kommen.“ Dem 0:1 sei zudem ein „fragwürdiger Einwurf“ vorausgegangen. „Keiner wusste, für wen er eigentlich ist.“ Kottern führte schnell aus, die kleinen Löwen waren unsortiert. „Bei der Flanke waren wir gedanklich zu langsam“, monierte der 36-Jährige. Das Gegentor kurz vor der Pause brachte das Team kurzzeitig aus dem Konzept. „Wir standen plötzlich neben uns, haben Glück, dass es beim 0:1 zur Pause blieb.“ Als „völlig unverständlich“ fand Lubojanski, dass seine Mannschaft gegen einen physisch stark abbauenden Gegner das 0:2 kassierte. Er kritisierte die Einstellung einiger Spieler, „die ihr eigenes Ding machen wollten“, anstatt sich an die Vorgaben zu halten. „Über rechts gab es einige Situationen, über links wurde nicht das gespielt, was gegen eine solche Mannschaft funktionieren kann. Dadurch hatten wir Probleme mit dem großgewachsenen Gegner, der mit sechs, sieben Mann verteidigte. Wir haben keine Torabschlüsse geschafft.“

STENOGRAMM, 8. Spieltag, 18.08.2018, 16 Uhr

TSV 1874 Kottern – 1860 München II 2:1 (1:0)

1860: Szekely (Tor) – Stefanovic (65., Sesisto), A. Spitzer (78., Siebdrat), M. Spitzer, Gebhart (68., Heigl) – Dressel – Klassen, Ekin, Culjak, Buchta – Ekzewem.

Tore: 1:0 Speiser (43.), 2:0 Mihaijlovic (51.), 2:1 Dressel (65.).
Gelbe Karten: – Ekin, Klassen.
Zuschauer: 570 ABT-Arena Durach.
Schiedsrichter: Michael Kögl; Assistenten: Julius Egen-Gödde, Vitus Waibel.

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