SECHZIGMÜNCHEN.
 

Löwen bezwingen FC Ingolstadt mit 2:1.

Efkan Bekiroglu (re.) und Adriano Grimaldi (li.) gratulieren Semi Belkahia (Mitte) zu seinem Treffer. 

Die Löwen gewannen den Test gegen Zweitligist FC Ingolstadt in Heimstetten mit 2:1. Dabei konnte das Team von Daniel Bierofka vor allem vor der Pause mit Treffern von Nico Karger (14.) und Semi Belkahia (26.) überzeugen. Nach dem Anschluss von Dario Lezcano per Foulelfmeter(69.) wurde es nochmals eng.

Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im Test gegen die Schanzer auf Jan Mauersberger (Gesichtsfraktur), Stefan Lex (Gehirnerschütterung), Benjamin Kindsvater (Muskelverletzung), Nicholas Helmbrecht (Patellasehnenspitzensyndrom), Markus Ziereis (Narbenentzündung), Herbert Paul (Muskelverletzung im hinteren Oberschenkel), Noel Niemann (Aufbautraining nach Kreuzband- und Meniskusriss) und Hendrik Bonmann (Narbeneinriss im Knie) verzichten.

Erstmals gefährlich wurde es für das Löwen-Tor in der 5. Minute, als Charlison Benshop halbrechts aus zwölf Metern zum Abschluss kam, aber übers rechte Toreck zielte. Die erste Chance hatten die Sechzger in der 13. Minute. Marius Willsch hatte von rechts geflankt, Adriano Grimaldi lief in die Hereingabe, köpfte aber rechts am Tor vorbei. Eine Minute später lag der Ball im Ingolstädter Tor. Eric Weeger hatte auf rechts abgelegt, Willsch flankte in den Rücken der Abwehr, wo Nico Karger aus 13 Metern frei zum Abschluss kam, zum 1:0 ins linke untere Eck traf (14.). In der 26. Minute sogar das 2:0. Eine Ecke von links durch Phillipp Steinhart verlängerte Efkan Bekiroglu mit dem Kopf, Semi Belkahia kam am langen Eck an den Ball, traf aus sechs Metern neben dem rechten Pfosten ins Tor. Eine Freistoßflanke von links köpfte Daniel Wein über den Querbalken (31.). Die Sechzger dominierten i n dieser Phase eindeutig den Zweitligisten. Einen Schuss von Marcel Gaus aus 17 Metern lenkte in der 39. Minute Belkahi zur Ecke ab. Ein Schuss von Karger nach Grimaldi-Zuspiel von der Strafraumkante verfehlte nur knapp das Ziel (43.). Völlig verdient nahmen die Sechzger den Zwei-Tore-Vorsprung mit in die Kabine.

Gleich nach Wiederbeginn hatten die Schanzer eine gute Möglichkeit zum Anschluss. Der eingewechselte Ageyemang hatte von rechts in den Rückraum geflankt, Benshop kam am Elfmeterpunkt zum Abschluss, setzte die Kugel rechts neben den Pfosten (46.). Die Schanzer waren jetzt engagierter, trafen aber auf eine gut gestaffelte Löwen-Defensive. Bis zur 68. Minute, als Belkahia den eingewechselten Fatih Kaya im Strafraum foulte. Den anschließenden Strafstoß verwandelte Dario Lezcano zum 1:2 (69.). Ein Rechtsschuss von Christian Köppel vom linken Strafraumeck aufs kurze Eck konnte Fabijan Buntic in der 77. Minute parieren. Ex-Löwe Thomas Pledl scheiterte mit einem 16-Meter-Schuss an Johann Hipper im 18650-Tor (81.). Die Vorentscheidung hatte Nono Koussou in der 84. Minute auf dem Fuß. Felix Weber hatte von der rechten Seite gepasst, doch der kleine Dribbser schob die Kugel aus zwölf Metern am langen Eck vorbei. Einen Freistoß halblinks aus 19 Metern von Sandro Abruscia konnte Buntic gerade noch über den Querbalken lenken (87.). Im Anschluss an die folgende Ecke traf Belkahia per Seitfallzieher nur den linken Außenpfosten (88.). So blieb es beim 2:1-Sieg der Löwen.

Für 1860-Chefcoach Daniel Bierofka war der Test in Ordnung. „Die Mannschaft hat die Woche gut trainiert, ich wollte heute jedem die Chance geben, sich zu zeigen.“ Mit den ersten 45 Minuten war er sogar „sehr zufrieden“. „Wir haben gut von hinten aufgebaut. Vorne haben sich die Spieler die Bälle abgeholt. In der 2. Halbzeit haben wir dann das Tempo vermissen lassen“, monierte der 39-Jährige. Das lag aber auch daran, dass er durch die Verletzung von Stefan Lex und Benjamin Kindsvater keine Außenbahnspieler mehr aufbieten konnte. Unterm Strich sei der Sieg gut fürs Selbstvertrauen, „auch wenn Ingolstadt nicht mit der A-Besetzung aufgelaufen ist. Für uns ist das Erfolgserlebnis trotzdem wichtig – selbst wenn es nur ein Test war.“ Ein besonderes Lob hatte er für Youngster Semi Belkahia parat. „Er hat eine gute Entwicklung genommen. Das hat Semi heute gezeigt. Er wird seinen Weg machen, auch wenn es unter Wettkampfstress nochmals was anderes ist. Wir wollen den Jungen aber nicht verbrennen.“ Besonders freute er sich über den Treffer des 19-Jährigen. „Das gibt ihm Selbstvertrauen. Er ist sehr introvertiert, muss seine Stärken noch besser zur Entfaltung bringen.“

STENOGRAMM, Testspiel 16.11.2018, 15.30 Uhr

1860 München – FC Ingolstadt 04 2:1 (2:0)

1860, 1. Halbzeit: 30 Hipper (Tor) – 2 Weeger, 27 Belkahia, 22 Berzel, 36 Steinhart – 17 Wein – 20 Bekiroglu, 38 Lacazette – 25 Willsch, 10 Grimaldi, 18 Karger.

1860, 2. Halbzeit: 30 Hipper (Tor) – 4 Weber, 27 Belkahia, 22 Berzel (61., Lorenz) – 5 Moll – 31 Koussou, 8 Seferings, 34 Böhnlein, 11 Köppel – 19 Abruscia, 9 Mölders.
Nicht eingesetzt: 1 Szekely (Tor) – 14 Dressel, 44 Klassen.

FCI: 16 Knaller (46., 24 Buntic/Tor) – 26 Neumann (65., 4 Gerlspeck) , 5 Gimber, 3 da Costa Sou (46., 27 Diawusie) – 38 Rinderknecht – 30 Pledl, 10 Kittel, 13 Leipertz (46., 15 Grauschopf), 19 Gaus – 11 Lezcano, 35 Benshop (65., 36 Kaya).

Tore: 1:0 Karger (14.), 2:0 Belkkahia (26.), 2:1 Lezcano (69., Foulelfmeter).
Gelbe Karten: Böhnlein – Gaus, Kaya.
Zuschauer: 300 im Sportpark Heimstetten.
Schiedsrichter: Wolfgang Haslberger; Assistenten: Elias Tiedeken, Maximilian Riedel.

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