SECHZIGMÜNCHEN.
 

Löwen verlieren 2:3 beim Karlsruher SC.

Simon Lorenz köpfte mit seinem dritten Saisontor das zwischenzeitliche 1:1 gegen den Karlsruher SC. 

Die Löwen mussten sich nach vier Spielen ohne Niederlage mit 2:3 dem Karlsruher SC geschlagen geben. Anton Fink hatte die Nordbadener in Führung gebracht (4.). Nach dem Ausgleich von Simon Lorenz (29.) folgte postwendend das 2:1 durch Marvin Pourie (30.). Fünf Minuten später traf David Pisot sogar zum 3:1 (35.). Kurz keimte nochmals Hoffnung auf, als Adriano Grimaldi in 90. Minute der Anschluss gelang.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im Wildparkstadion verletzungsbedingt auf Jan Mauersberger (Gesichtsfraktur), Ugur Türk (Knieprobleme), Nicholas Helmbrecht (Patellasehnenspitzensyndrom), Markus Ziereis (Aufbau nach Narbenentzündung), Nono Koussou (Oberschenkelzerrung), Noel Niemann (Aufbautraining nach Kreuzband- und Meniskusriss), Romuald Lacazette (krank) und Hendrik Bonmann (Narbeneinriss im Knie) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen diesmal Simon Seferings, Christian Köppel, Dennis Dressel, Benjamin Kindsvater Kristian Böhnlein und Leon Klassen. Zwei Änderungen gab es in der Startelf gegenüber dem Halle-Spiel vor der Länderspielpause: Für Eric Weeger kam Aaron Berzel ins Team, für Sascha Mölders Marius Willsch.

STIMMEN Bierofka: „Wir waren vor der Pause nicht richtig auf dem Platz!“

Spielverlauf: Der KSC ging mit der ersten Chance in Führung. Ein Eckball von links durch Marc Lorenz verlängerte Manuel Stiefler am ersten Pfosten, Ex-Löwe Anton Fink war zur Stelle, traf relativ unbehelligt per Fuß aus sechs Metern zum 1:0 (4.). In der Folge übernahmen die Sechzger die Initiative, hatten auch zwei Standards in Strafraumnähe, aber die Hereingaben von Phillipp Steinhart kamen zu kurz, fanden keinen Abnehmer (10. und 12.). Der KSC verlegte sich mit der Führung im Rücken aufs Konter. Marvin Pourie kam in der 14. Minute halblinks aus 14 Metern im Strafraum zum Abschluss, sein Schuss ging aber weit übers 1860-Tor. Eine Flanke von Steinhart von links an den Fünfmeterraum fand keinen Abnehmer (15.). Nach einem Karlsruher Konter im Anschluss an einen Ballverlust von Quirin Moll an der Mittellinie hatten die Löwen Glück. Daniel Wein klärte das Zuspiel von Fink auf Pourie im Fünfmeterraum gerade noch mit einer Grätsche (17.). Ein Freistoß von Wein aus dem rechten Halbfeld ging durch den kompletten Karlsruher Strafraum, Damian Roßbach am zweiten Pfosten bekam die Kugel an die Brust, dadurch war der hinter ihm lauernde Felix Weber zu überrascht, um den Ball aus kurzer Distanz entscheidend verarbeiten zu können (27.). Zwei Minuten später dann doch der Ausgleich. Eine Steinhart-Ecke von links erreichte Simon Lorenz mit dem Kopf, traf zum 1:1 ins lange Eck (29.). Aber bereits im Gegenzug nach dem Anstoß stellte der KSC den alten Abstand wieder her. Marius Willsch hatte eine Flanke geklärt, David Pisot köpfte die Kugel zurück in den Strafraum, Fink mit dem Rücken zum Tor legte auf Pourie ab, der traf halbrechts aus neun Metern zum 2:1 ins lange Eck (30.). Aber es kam noch schlimmer. Nach einem Eckball von rechts herrschte Verwirrung im Löwen-Strafraum, Marco Hiller konnte zwar mit den Fäusten klären, der Ball kam zu Pisot, der aus der Drehung durch die Beine des Löwen-Keepers zum 3:1 ins rechte Eck. (35.). Die Sechzger waren geschockt, versuchten alles, um vor der Pause nochmals den Anschluss herzustellen, doch die KSC-Abwehr stand sicher.

Zur 2. Halbzeit brachte Daniel Bierofka mit Stefan Lex und Sascha Mölders zwei Offensivkräfte für die defensiven Felix Weber und Quirin Moll. Bereits nach 70 Sekunden hatte Lex gleich die erste Chance. Einen Konter schloss er mit einem Schuss halblinks aus 14 Metern ab, doch Benjamin Uphoff war zur Stelle, machte sich lang und begrub den Ball unter sich (47.). Wenig später setzte Mölders bei einem Rückpass von Marc Lorenz nach, aber Uphoff hatte aufgepasst, war einen Tick früher am Ball, schoss den 1860-Stürmer an. Von dessen Körper ging die Kugel dann ins Tor-Aus (49.). Bei einer Freistoßflanke von Wein aus dem linken Halbfeld verschätzte sich der KSC-Keeper, faustete die Kugel jedoch übers eigene Tor (54.). Die anschließende Ecke zirkelte Steinhart von rechts mit links direkt aufs Tor, Uphoff bekam den Ball gerade noch vor der Linie zu fassen (55.). In der 65. Minute flankte Lex von links an den zweiten Pfosten, wo Mölders die Hereingabe per Kopf aus kurzer Distanz nicht aufs Tor brachte. Ohnehin hätte er in dieser Situation besser den Ball für den hinter ihm lauernden Adriano Grimaldi durchgelassen (65.). Auf der anderen Seite kam Fink nach einer Kontersituation im Strafraum zum Abschluss, den abgefälschten Schuss aus 13 Metern wehrte Hiller zur Ecke ab (68.). Diese segelte von links in die Mitte, Pourie köpfte freistehend aus sechs Metern links neben den Kasten (69.). Einen 18-Meter-Schlenzer von Efkan Bekiroglu fischte Uphoff aus dem rechten unteren Eck (75.). Der KSC blieb bei Kontern gefährlich: Eine Linksflanke von Fink nahm Pourie am zweiten Pfosten aus sieben Metern per Seitfallzieher, schoss aber über den Querbalken (81.). Den Löwen fehlte in der Schlussphase lange die Überzeugung, den KSC-Sieg nochmals ernsthaft in Gefahr zu bringen. Trotzdem wurde es in der 90. Minute nach dem Anschluss nochmals eng. Eine Kopfballvorlage von Mölders drückte Grimaldi, ebenfalls per Kopf, aus fünf Metern unter die Latte. In der Nachspielzeit verpasste Pourie freistehend die Entscheidung, als er den Ball aus zehn Metern am linken Pfosten vorbei schob (90.+2). Im Gegenzug kamen die Sechzger zur letzten Chance. Nico Karger hatte sich auf der linken Seite durchgesetzt, sein Querpass kam aber nicht bei Grimaldi an (90.+3). Kurz danach pfiff Schiedsrichter Harm Osmers die Partie ab.

STENOGRAMM, 16. Spieltag, 25.11.2018, 13 Uhr

Karlsruher SC – 1860 München 3:2 (3:1)

KSC: 1 Uphoff (Tor) – 21 Thiede, 3 Gordon, 5 Pisot, 6 Roßbach – 8 Stiefler, 25 Hanek – 2 Camoglu, 7 Lorenz – 9 Pourié, 30 Fink. 
Ersatz: 28 Müller (Tor) –11 Röser, 14 Sané, 18 Möbius, 22 Kobald, 31 Batmaz, 37 Choi.

1860: 1 Hiller (Tor) – 4 Weber, 22 Berzel, 32 Lorenz – 25 Willsch, 5 Moll, 36 Steinhart – 17 Wein, 20 Bekiroglu – 10 Grimaldi, 18 Karger.
Ersatz: 30 Hipper (Tor) – 2 Weeger, 7 Lex, 9 Mölders, 19 Abruscia, 27 Belkahia, 28 Paul.

Wechsel: Kobald für Hanek (74.), Röser für Camoglu (85.), Sané für Pourie (90.+3) – Mölders für Weber (46.), Lex für Moll (46.), Paul für Willsch (74.).

Tore: 1:0 Fink (4.), 1:1 Lorenz (29.), 2:1 Pourie (30.), 3:1 Pisot (35.), 3:2 Grimaldi (90.).
Gelbe Karten: Stiefler – Weber, Mölders.
Zuschauer: 16.477 im Wildparkstadion.
Schiedsrichter: Harm Osmers (Hannover); Assistenten: Christian Meermann (Vechta), Axel Martin (Nordholz).

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Spielbericht Spieltag 16

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