SECHZIGMÜNCHEN.
 

Löwen starten mit 2:2 gegen Ried ins Jahr 2019.

Dennis Dressel (re.) glänzte beim 2:2 als Vorbereiter, Eric Weeger als Vollstrecker. 

Die Löwen beendeten ihr erstes Testspiel 2019 gegen den österreichischen Zweitligisten SV Guntamatic Ried mit 2:2.Dabei lagen sie nach etwas mehr als einer Viertelstunde bereits 0:2 zurück, doch Phillipp Steinhart per Foulelfmeter (25.) und Eric Weeger (84.) glichen zum Endstand aus.

Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im ersten Test 2019 gegen den SV Guntamatic Ried auf Qurin Moll (Achillessehnenbeschwerden), Stefan Lex, Benjamin Kindsvater (beide Adduktorenprobleme), Simon Seferings (Faserriss), Noel Niemann und Nicholas Helmbrecht (Aufbautraining) verzichten. Nicht zum Einsatz kam der wechselwillige Adriano Grimaldi.

Richtig kalt erwischt wurden die Löwen gegen den Tabellendritten der 2. Liga Österreichs. Nach etwas mehr als 60 Sekunden lag die Kugel bereits im Tor von Marco Hiller. Eine flache Hereingabe durch Thomas Mayer von der rechten Seite drückte Darijo Pecirep am zweiten Pfosten aus abseitsverdächtiger Position zum 1:0 für die Gäste über die Linie (2.). Die Sechzger waren im Anschluss bemüht, die Kontrolle über die Partie zu erlangen. In der 6. Minute legte Sascha Mölders mit dem Rücken zum Tor den Ball auf Romuald Lacazette ab, der 19-Meter-Schuss des Franzosen aus halblinker Position ging jedoch knapp übers lange Eck. In der 13. Minute vergab Efkan Bekiroglu die Riesenchance zum Ausgleich, als er eine Flanke von Phillipp Steinhart von der linken Seite am Fünfmeterraum freistehend per Kopf nicht an SVR-Keeper Filip Dmitrovic vorbeibrachte. Drei Minuten später folgte die Strafe der äußerst effizient spielenden Oberösterreicher auf den Fuß. Bekiroglu hatte in der Vorwärtsbewegung den Ball verloren, Lukas Grgic passte durch die Schnittstelle auf Julian Wießmeier, der aus 17 Metern genau ins untere rechte Eck zum 2:0 traf (16.). In der 24. Minute war Nico Karger nach einem Mölders-Zuspiel von Grgic nur mit einem Foul im Strafraum zu stoppen, Schiedsrichter Julian Kreye zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Steinhart lief an und erzielte mit Hilfe des linken Innenpfostens den Anschlusstreffer (25.). Nach einer halben Stunde besaß Mölders die Chance zum Ausgleich. Karger hatte auf den 33-Jährigen halblinks durchgesteckt. Aber anstatt selbst abzuschließen, passte er auf Marius Willsch in der Mitte. Ein Verteidiger der Gäste hatte aufgepasst, ging dazwischen (31.). Drei Minuten später konterten die Sechzger in Überzahl, Mölders spielte Doppelpass mit Bekiroglu, scheiterte anschließend aus 15 Metern an Dmitrovic, der seinen Schuss per Fuß abwehrte (34.). In der 41. Minute wurde Karger erneut im Strafraum gelegt, diesmal war Manuel Kerhe der Übeltäter. Alle rechneten mit dem zweiten Elfmeter, doch der Linienrichter hatte Mölders, der gar nicht ins Geschehen eingriff, im Abseits gesehen, der Schiedsrichter folgte seinem Assistenten, entscheid auf Freistoß für Ried. So blieb es beim 1:2 Pausenrückstand der Löwen.

1860-Chefcoach Daniel Bierofka schickte eine komplett andere Elf in der 2. Halbzeit aufs Feld. Dabei stand Hendrik Bonmann erstmals nach seiner langwierigen Verletzung wieder zwischen den Pfosten. Und die Sechzger machten gleich richtig Druck. Alessandro Abruscia scheiterte mit einem 24-Meter-Freistoß an Keeper Johannes Kreidl (48.). In der 54. Minute kam Eric Weeger nach einem Abpraller halbrechts im Strafraum zum Abschluss, seine Direktabnahme aus 15 Metern ging aber deutlich am langen Eck vorbei. Vier Minuten später hatte Nono Koussou die Möglichkeit zum Ausgleich auf dem Fuß. Christian Köppel hatte sich auf der linken Seite gegen zwei Rieder durchgesetzt, legte zurück auf Koussou, der nicht direkt abschloss, sondern den Ball erst annahm. So konnte Bojan Luganja seinen Schuss aus acht Metern noch zur Ecke abblocken (58.). In der 69. Minute setzte sich Weeger auf der rechten Seite durch, Kreidl warf sich anschließend in seine Hereingabe, verhinderte so den Abschluss des freistehenden Koussous. Kurz vor Schluss wurden die Löwen dann doch noch mit dem hochverdienten Ausgleich belohnt. Dennis Dressel hatte sich auf der linken Seite durchgesetzt, legte mit viel Überblick die Kugel zurück auf Weeger, der halbrechts aus neun Metern zum 2:2-Endstand ins linke Eck traf (84.).

Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka fand die Leistung aus dem vollen Training heraus in Ordnung. „In der 2. Halbzeit haben wir richtig gut gespielt. Vor der Pause haben wir die eine oder andere klare Torchance liegenlassen“, moniert er. „Es war ein Testspiel. Da kommt es weniger auf das Ergebnis als auf die Art und Weise an.“ Der 39-Jährige monierte im ersten Durchgang die fehlende Feinabstimmung zwischen Romuald Lacazette und Efkan Bekiroglu. „Daran müssen wir noch arbeiten.“ Besonders freute den Trainer das Auftreten von Dennis Dressel und Eric Weeger, die im Zusammenspiel den zweiten Treffer erzielen konnten. „Dennis hat das halbe Jahr egelmäßige Spielpraxis in der U21 richtig gutgetan. Er wird mit ins Trainingslager fahren. Im Hinblick auf die kommende Saison werden wir ihn fördern.“ Um Weeger, so Bierofka, mache er sich ohnehin keine Sorgen. „Eric wird in der Rückrunde seine Chance bekommen.“ Erstmals seit dem 31. August 2018 stand Hendrik Bonmann, der als Nummer Eins in die Saison gestartet war, nach seiner Verletzung wieder zwischen den Pfosten. „Für Henne ist es wichtig, dass er wieder fit ist. Das ist ganz entscheidend. Er wird in einem der beiden kommenden Testspiele 90 Minuten durchspielen – und dann sehen wir weiter“, kündigt Bierofka an.

STENOGRAMM, Testspiel 09.01.2019, 14 Uhr

1860 München – SV Guntamatic Ried 2:2 (1:2)

1860, 1. Halbzeit: 1 Hiller (Tor) – 28 Paul, 27 Belkahia, 32 Lorenz, 36 Steinhart – 17 Wein – 38 Lacazette, 20 Bekiroglu – 25 Willsch, 9 Mölders, 18 Karger.

1860, 2. Halbzeit: 39 Bonmann (Tor) – 4 Weber, 22 Berzel, 6 Mauersberger – 2 Weeger, 14 Dressel, 34 Böhnlein, 11 Köppel – 31 Koussou, 24 Ziereis, 19 Abruscia.
Ersatz: 14 Dressel.

SVR, 1. Halbzeit: 61 Dmitrovic (Tor) – 13 Kerhe, 6 Reiner, 28 Reifeltshammer, 15 Kröpfl – 22 Grgic, 23 Grabher – 11 Mayer, 10 Wießmeier, 12 Grüll – 19 Pecirep.
SVR, 2. Halbzeit: 1 Kreidl (Tor) – 31 Takougnadi, 6 Reiner, 5 Lugonja, 18 Schilling – 8 Ammerer, 23 Grabher (64., 7 Hebesberger) – 29 Dos Santos Dias, 17 Cirkic, 20 Surdanovic – 9 Vojic.

Tore: 0:1 Pecirep (2.), 0:2 Wießmeier (16.), 1:2 Steinhart (25., Foulelfmeter), 2:2 Weeger (84.) .
Gelbe Karten: Bekiroglu –.
Zuschauer: 100 Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114.
Schiedsrichter: Julian Kreye; Assistenten: Felix Brandstätter, Richard Conrad.

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