SECHZIGMÜNCHEN.
 

Löwen verlieren in Unterzahl 1:2 gegen Spitzenreiter Osnabrück.

Stefan Lex wurde einige Male gefoult, in der 28. Minute verweigerte Schiedsrichter Patrick Alt einen Elfmeter. 

Die Löwen unterlagen dem VfL Osnabrück mit 1:2. Gleich in der Anfangsphase wurden die Hausherren kalt erwischt. Benjamin Girth brachte die Gäste in Führung (7.). Der Stürmer stand auch in der 57. Minute im Blickpunkt, als Aaron Berzel ihn umriss, dafür die Rote Karte sah. Sascha Mölders traf aber vier Minuten später in Unterzahl zum Ausgleich (61.). Doch erneut Girth sorgte für den glücklichen Sieg des Tabellenführers (80.).

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im ersten Heimspiel 2019 gegen Tabellenführer Osnabrück auf Benjamin Kindsvater (Adduktorenprobleme), Nicholas Helmbrecht (Aufbau nach Patellasehnenspitzensyndrom), Marius Willsch (Muskelverletzung) und Noel Niemann (Aufbautraining nach Kreuzband- und Meniskusriss) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen diesmal Jan Mauersberger, Christian Köppel, Dennis Dressel, Alessandro Abruscia, Semi Belkahia, Kristian Böhnlein und Leon Klassen. Im Vergleich zum letzten Ligaspiel in Lotte gab es zwei Veränderungen in der Startelf: Quirin Moll und Stefan Lex begannen für Eric Weeger und Felix Weber. Erstmals saß bei den Löwen Leihspieler Prince Osei Owusu auf der Bank.

STIMMEN Bierofka: „Wir haben Herz und Leidenschaft gezeigt!“

Spielverlauf: Nach 90 Sekunden hatten die Löwen ihre erste Chance. Nico Karger erlief auf der linken Seite einen Diagonalball, zog nach innen an Konstantin Engel vorbei, sein Rechtsschuss aus 15 Meter ging knapp am langen Eck vorbei (2.). Zwei Minuten später die nächste Möglichkeit. Ein Zuspiel auf Stefan Lex ins Strafraumzentrum wurde geblockt, die Kugel kam zu Sascha Mölders, der fast an der linken Grundlinie zum Abschluss kam. Von Torwart Nils-Jonathan Körber prallte der Ball gegen den Fuß von Engel, doch im Hecht bekam der VfL-Keeper das Spielgerät vor der Torlinie zu fassen (4.). Das Tor fiel völlig überraschend in der 7. Minute auf der anderen Seite. Bashkin Renneke hatte fast von der rechten Torauslinie über die Abwehr geflankt, Benjamin Girth kam am zweiten Pfosten im Rücken von Aaron Berzel zum Kopfball, drückte die Kugel zum 1:0 der Gäste unter die Latte. Die Löwen waren danach etwas konstatiert. Anas Ouahim setzte sich auf der linken Seite durch, sein Schuss vom Strafraumeck konnte Marco Hiller gerade noch um den rechten Pfosten lenken (10.). Danach übernahmen die Sechzger wieder die Spielkontrolle, ohne jedoch im letzten Drittel richtig gefährlich zu werden. Osnabrück lauerte dagegen auf Kontermöglichkeiten. In der 30. Minute ging Lex mit Tempo in den Strafraum, kam zu Fall, doch Schiedsrichter Patrick Alt, der nur wenige Meter entfernt stand, ließ weiterspielen. Zwei Minuten später warf sich Quirin Moll in einen Elf-Meter-Schuss von Ouahim aus halblinker Position, lenkte den Ball über die Querlatte (32.). Im Anschluss an eine Ecke kam Engel im Rückraum an die Kugel, sein Schuss aus 15 Metern ging knapp übers 1860-Tor (40.). Trotz Feldvorteilen nahmen die Löwen den Rückstand mit in die Kabine.

Ohne Wechsel ging’s zunächst in den zweiten Durchgang. In der 52. Minute ersetzte Prince Osei Osuwu den angeschlagenen Moll. Die erste Chance hatten die Gäste. Nach einem Querschläger kam Steffen Tigges im Strafraum ans Leder, zielte aber aus 13 Metern knapp am linken Pfosten vorbei (55.). Zwei Minuten später kam der gestartete Girth nach einem weiten Ball im Zweikampf mit Berzel zu Fall, Schiedsrichter Alt entschied auf Notbremse, zeigte dem Löwen die Rote Karte (57.). In Unterzahl erzielten die Löwen nur vier Minuten später den Ausgleich. Nach einem weiten Ball behauptete Osuwu gegen zwei Gegenspieler das Spielgerät, legte auf Sascha Mölders ab, der von der Strafraumgrenze zum 1:1 ins rechte untere Eck traf (61.). Nun waren die Vorzeichen umgekehrt. Osnabrück mit einem Mann mehr machte das Spiel, die Sechzger lauerten auf Kontermöglichkeiten Der kurz zuvor eingewechselte Luca Pfeiffer war in der 70. Minute nach einer Ouahim-Flanke mit dem Kopf zur Stelle, setzte die Kugel aber links neben den Kasten. Ausgerechnet nach einem Standard fiel das 2:1 für den Tabellenführer. Nach einem Eckball von links durch Quahim wurde der Ball unglücklich zu Girth verlängert, der am zweiten Pfosten die Kugel über die Linie drückte (80.). In der Schlussphase ließen die Niedersachsen nichts mehr anbrennen, brachten den Sieg mit sieben Minuten Nachspielzeit sicher über die Zeit.

STENOGRAMM, 22. Spieltag, 02.02.2019, 14 Uhr

1860 München – VfL Osnabrück 1:2 (0:1)
1860: 1 Hiller (Tor) –22 Berzel, 17 Wein, 32 Lorenz – 28 Paul, 5 Moll, 20 Bekiroglu, 36 Steinhart – 7 Lex, 9 Mölders, 18 Karger.
Ersatz: 39 Bonmann (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 13 Owusu, 24 Ziereis, 31 Koussou, 38 Lacazette.

VfL: 1 Körber (Tor) – 7 Renneke, 17 Susac, 18 Trapp, 5 Engel – 23 Blacha, 8 Taffertshofer – 20 Heider, 19 Tigges, 10 Ouahim – 33 Girth.
Ersatz: 22 Kühn (Tor) –2 Farrona Pulido, 11 Pfeiffer, 13 Danneberg, 14 Amenyido, 16 Konrad, 27 Agu.

Wechsel: Owusu für Moll (52.), Weber für Lex (59.), Lacazette für Mölders (78.) – Danneberg für Blacha (53.), Pfeiffer für Tigges (69.), Agu für Quahim (90.).

Tore: 0:1 Girth (7.), 1:1 Mölders (61.), 1:2 Girth (80.).
Gelbe Karten: Lex, Bekiroglu, Owusu – Ouahim, Pfeiffer.
Rote Karte: Berzel (57., Notbremse)
Zuschauer: 15.000 Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: Patrick Alt (Illingen); Assistenten: Manuel Bergmann (Erbach), Benedikt Seyler (Merzig).

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Spielbericht Spieltag 22

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