SECHZIGMÜNCHEN.
 

Löwen unterliegen mit 1:2 im Test gegen Rosenheim.

Dennis Dressel gelang der einzige Löwen-Treffer gegen den TSV 1860 Rosenheim. 

Einen Tag nach dem 2:1-Erfolg bei Energie Cottbus unterlagen die Löwen gegen Namensvetter TSV 1860 Rosenheim in einem Testspiel mit 1:2. Zum Einsatz kamen dabei Spieler, die in der Lausitz nicht oder nur wenig gespielt hatten. Nach der frühen Führung für die Münchner durch Dennis Dressel (10.) drehten noch vor der Pause Danijel Majdanevic (14.) und Ludwig Räuber (43.) die Partie.

Personal: Assistent Oliver Beer vertrat bei dieser Partie Daniel Bierofka an der Seitenlinie. Das Spiel war gedacht, um Rekonvaleszenten wie Benajmin Kindsvater oder Marius Willsch Spielpraxis zu geben, ebenso den nur wenig eingesetzten Spielern aus dem Profikader. Prince Owusu war ebenfalls vorgesehen, aber aufgrund seiner Schulterverletzung tags zuvor erschien das Risiko zu groß.

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Spielverlauf: Es begann optimal für die Löwen. Bereits in der 10. Minute überwand Dennis Dressel mit einem 18-Meter-Schuss Marius Herzig im Rosenheimer Tor. Doch lange währte die Freude über die Führung nicht. Bereits vier Minuten später glich Ex-Löwe Danijel Majdanevic aus. Freistehend vor Johann Hipper schob er aus sieben Metern flach zum 1:1 ein (14.). Für die nächste gefährliche Szene der Gastgeber zeichnete sich Dressel verantwortlich. Auf der linken Seite passte er in den Lauf von Nono Koussou, der kam halblinks aus spitzem Winkel zum Abschluss, doch Keeper Herzig entschärfte den Schuss (19.). Danach tat sich nicht allzu viel vor den beiden Toren. Bis kurz vor der Pause. Erst hatten die Münchner Sechzger di eMöglichkeit zur Führung, als Benjamin Kindsvater nach Koussou-Zuspiel von rechts frei vor Herzig auftauchte, den Schuss aber hinter das Tor setzte. Fast im Gegenzug konnte sich Herbert Paul im Strafraum nur mit einem Foul gegen Luftetar Mushkolaj helfen, Schiedsrichter Johannes Huber entschied sofort auf Strafstoß. Ludwig Räuber lief an, verwandelte sicher zur 2:1-Pausenführung für Rosenheim (43.).

Nach Wiederanpfiff hatte Koussou das 2:2 auf dem Fuß, nachdem er ab der Mittellinie Richtung Tor gelaufen war. Beim Abschluss wurde der kleine Dribbler jedoch bedrängt, setzte die Kugel Millimeter neben den Pfosten (55.). In der 74. Minute legte Koussou mit viel Übersicht zurück auf Dressel, dessen Schuss aus 20 Metern ging aber knapp rechts am Tor vorbei. Bis zum Schluss zeigten sich die Löwen bemüht, aber klare Chancen ließ die Rosenheimer Abwehr nicht mehr zu. So gewann der Regionalligist mit 2:1.

Co-Trainer Oliver Beer begründete das Testspiel 21 Stunden nach dem Auftritt in Cottbus damit, dass „wir das Spielersatztraining anders gestalten wollten. Die Jungs waren sehr engagiert.“ In Anbetracht, dass einige Spieler noch tags zuvor „sechs, sieben Stunden“ im Bus gesessen waren, fand der 39-Jährige die Leistung in Ordnung. Den Torabschluss bezeichnete Beer als verbesserungswürdig. „In der 1. Halbzeit und durch Nono Koussou nach der Pause hatten wir klare Chancen. Rosenheim dagegen hatte im ganzen Spiel nur zwei Möglichkeiten, hat daraus zwei Tore gemacht.“

STENOGRAMM, Testspiel, 24.02.2019, 11 Uhr

1860 München – TSV 1860 Rosenheim 1:2 (1:2)

1860: 30 Hipper (Tor) – 2 Weeger, 27 Belkahia, 28 Paul, 11 Köppel – 34 Böhnlein, 38 Lacazette, 14 Dressel –16 Kindsvater, 19 Abruscia, 31 Koussou,.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 15 Buchta, 25 Willsch, 26 Siebdrat, 44 Klassen.

Rosenheim: 80 Herzog (Tor) – 4 Krätschmer, 5 Lenz, 6 Shabani, 8 Mayerl, 11 Majdancevic, 12 Einsiedler, 17 Köhler, 21 Mushkolaj 24 Heiß, 42 Räuber.
Ersatz: 1 Stockenreiter (Tor) – 7 Linner, 10 Wallner, 20 Krueger, 23 Jahic, 27 Neumeier, 28 Maier, 61 Eminoglu.

Wechsel:  Buchta für Paul (63.), Willsch für Kindvater (63.), Klassen für Weeger (63.) – Maier für Shabani (65.), Linner für Majdancevic (70.), Neumeier für Einsiedler (83.).

Tore: 1:0 Dressel (10.), 1:1 Majdancevic (14.), 1:2 Räuber (43., Foulelfmeter).
Gelbe Karte: Lacazette –.
Zuschauer: 300 am Trainingsgelände Grünwalder Straße 114, Platz 1.
Schiedsrichter: Johannes Huber; Assistenten: Florian Ziegler, Nicolas Dolderer.

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