SECHZIGMÜNCHEN.
 

Löwen verlieren gegen effektive Rostocker mit 1:2.

Sascha Mölders ärgert sich über die vielen vergebenen Chancen im Heimspiel gegen Hansa Rostock. 

Aus dem erhofften dritten Dreier in Folge wurde nichts. Die Löwen scheiterten beim 1:2 gegen Hansa Rostock an der Effektivität der Ostseestädter und ihrem eigenen fahrlässigen Umgang mit Chancen.  Pascal Breier (4.) und Cebio Soukou (42.) hatten vor der Pause für die Gäste getroffen, Sascha Mölders gelang lediglich der Anschlusstreffer.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im Heimspiel gegen Rostock verletzungsbedingt auf Quirin Moll (Kreuzbandriss), Mariuund der eigenen scs Willsch (Trainingsrückstand), Noel Niemann (Aufbautraining nach Kreuzband- und Meniskusriss) und Hendrik Bonmann (Trainingsrückstand) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen diesmal Eric Weeger, Christian Köppel, Semi Belkahia, Nono Koussou, Kristian Böhnlein, Romuald Lacazette und Leon Klassen. Im Vergleich zum letzten Ligaspiel in Cottbus gab es eine Veränderung: Daniel Wein kehrte nach verbüßter Gelbsperre in die Startelf zurück, dafür nahm Aaron Berzel auf der Bank Platz.

STIMMEN Bierofka: „Heute ist vieles gegen uns gelaufen!“

Spielverlauf: Gleich mit der ersten Aktion wurden die Löwen gefährlich. Nach einem Steilpass lief Nico Karger halblinks Richtung Tor, zauderte aber etwas und konnte so von Maximilian Ahlschwede im Strafraum noch abgedrängt werden (1.). Das Tor machten wenig später die Gäste. Pascal Breier stand nach einem Zuspiel von Cebio Soukou am rechten Torraumeck vollkommen frei, erzielte mit einem Rechtsschuss aus kurzer Distanz die Hansa-Führung (4.). Erneut war es Ahlschwede, der nach einem Steilpass von Efkan Bekiroglu Karger im Strafraum am Abschluss hinderte, den Ball zur Ecke klärte (7.). Beinahe hätten die Löwen in der 16. Minute die Hanseaten ausgekontert. Oliver Hüsing hatte beim Klärungsversuch gegen Markus Ziereis den Ball Richtung Sascha Mölders gespielt, der kam zwar im Strafraum ans Spielgerät, doch Torhüter Ioannis Gelios war aus seinem Tor geeilt, verhinderte zusammen mit Ahlschwede einen kontrollierten Abschluss des Löwen-Torjägers. Mölders war in der 25. Minute zwar nach einer Rechtsflanke von Stefan Lex aus acht Metern zur Stelle, seinem Kopfball fehlte aber der Druck, so dass Gelios keine Mühe damit hatte. Ein Pass in die Tiefe von Daniel Wein erlief vier Minuten später Lex. Aber anstatt vom rechten Torraumeck abzuschließen, entschied er sich zu einem Querpass, den Julian Riedl per Grätsche zur Ecke entschärfte (29.). Kurze Zeit später verpasste Mölders eine flache Hereingabe von Phillipp Steinhart nur um Zentimeter (31.). Auf der anderen Seite kam Scherff an der linken Strafraumgrenze frei zum Abschluss, aber Marco Hiller war zur Stelle, boxte den Ball zu Simon Lorenz, der endgültig klärte (35.). Hiller stand auch drei Minuten später im Blickpunkt, als er im Strafraum den Ball gegen Merveille Biankadi verlor, Lorenz aber den folgenden Schuss von Soukou in höchster Not blockte (38.). In der 42. Minute kam dann jeder Rettungsversuch zu spät. Die Löwen reklamierten Foul im Mittelfeld, während Rostock eiskalt konterte. Biankadi hatte von links auf Breier am langen Pfosten geflankt, der legte mit viel Übersicht zurück in die Mitte auf den vollkommen freistehenden Soukou, der aus elf Metern die Kugel zum 2:0 ins linke untere Eck schob (42.). Mit dem Zwei-Tore-Rückstand für die Löwen ging’s in die Pause.

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Die Sechzger machten nach Wiederanpfiff mächtig Druck, doch Ziereis verfehlte erst mit einem Schuss knapp das Tor (49.), dann kam er im Fünfmeterraum einen Schritt zu spät (51.). In der 58. Minute scheiterte Mölders nach Karger-Pass freistehend aus 14 Metern am glänzend reagierenden Gelios. Sieben Minuten später die gleichen Protagonisten. Karger legte von links für Mölders auf, dessen Direktabnahme aus 13 Metern landete neben dem linken Pfosten im Tor-Aus (65.). In der 70. Minute kam Steinhart aus sieben Metern nach einem Doppelpass mit Lex halblinks zum Schuss, knallte die Kugel an die Unterkante der Latte, von wo sie aus aber nach vorne wegsprang. Absolut ärgerlich! Wenig später war es Mölders, der nach einem Zuspiel von Karger frei vor Gelios stand, links an ihm vorbeizog und aus spitzem Winkel zum 1:2 traf (71.). Sechs Minuten später bekam die Aufholjagd einen Dämpfer. Herbert Paul hatte im Strafraum Biankadi zu Fall gebracht, Schiedsrichter Tobias Reichel entschied sofort auf Elfmeter. Breier lief an, Hiller ahnte die Ecke und parierte den Strafstoß (77.). Bei einer Hereingabe von Paul in der 81. Minute wurde Mölders im Torraum weggedrückt, doch der Pfiff blieb aus. In der Schlussphase schafften es die Löwen noch zwei Mal, gefährlich vors Tor von Gelios zu kommen. Ein Flugkopfball von Mölders in der Nachspielzeit strich knapp rechts am Pfosten vorbei. Efkan Bekiroglus Schuss aus 15 Metern wurde entscheidet zur Ecke geblockt (90.+4). Damit standen sie am Ende trotz guter Leistung mit leeren Händen da.

STENOGRAMM, 26. Spieltag, 03.03.2019, 13 Uhr

1860 München – Hansa Rostock 1:2 (0:2)

1860: 1 Hiller (Tor) – 32 Lorenz, 4 Weber, 6 Mauersberger, 36 Steinhart –17 Wein, 20 Bekiroglu – 7 Lex, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.
Ersatz: 30 Hipper (Tor) – 13 Owusu, 14 Dressel, 16 Kindsvater, 19 Abruscia, 22 Berzel, 28 Paul.

FCH: 1 Gelios (Tor) – 34 Ahlschwede, 5 Hüsing, 3 Riedel, 29 Rieble – 7 Soukou, 24 Wannenwetsch, 22 Öztürk, 20 Scherff – 39 Breier, 17 Biankadi.
Ersatz: 25 Sebald (Tor) – 4 Bülow, 6 Pepic, 10 Bischoff, 15 Donkor, 27 Rankovic, 33 Hilßner.

Wechsel: Paul für Mauersberger (46.), Owusu für Ziereis (54.), Abruscia für Lex (79.) – Bülow für Öztürk (66.), Hilßner für Soukou (72.), Pepic für Breier (85.).

Tore: 0:1 Breier (4.), 0:2 Soukou (42.), 1:2 Mölders (71.).
Gelbe Karten: Paul, Wein – Scherff, Wannenwetsch, Riedel, Gelios.
Bes. Vorkommnis: Hiller pariert Foulelfmeter von Breier (77.).
Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: Tobias Reichel (Stuttgart); Assistenten: Assistenten: Timo Lämmle (Rommelshausen), Simon Lount (Neuseeland).

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Spielbericht Spieltag 26

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