SECHZIGMÜNCHEN.
 

Gabor Kiraly auf Besuch bei den Löwen.

Gute Freunde (v. li.): Daniel Bierofka, Gabor Kiraly und Benny Lauth. 

Gabor Kiraly hat letzte Woche die berühmte Schlabberhose an den Nagel gehängt – nach 26 Jahren als Profi beendete der Keeper mit 43 Jahren seine Karriere bei seinem Heimatverein Haladas Szombathely.

Der Ungar nutzt jetzt seine neu gewonnene Freizeit, um nochmals bei seinen alten Vereinen vorbeizuschauen, sich mit ehemaligen Mitspielern zu treffen. Für zwei Tage machte er auch Halt in München. Von 2009 bis 2014 stand der Weltklasse-Torhüter bei den Sechzgern unter Vertrag, bestritt 178 Pflichtspiele für die Löwen, hielt 52 Mal seinen Kasten sauber.

Natürlich schaute er auf der 1860-Geschäftsstelle vorbei, traf sich mit den ehemaligen Mitspielern Daniel Bierofka und Benny Lauth. Beide boten ihm spontan an, zu einem Abschiedsspiel nach Szombathely zu kommen. Dort hat er mit dem Kiraly FC einen eigenen Verein mit einer Fußballschule, wo etwa 300 Kinder und Jugendliche das Fußball-ABC lernen.

Doch mit einem Abschiedsspiel hat sich der ungarische Rekordtorhüter (108 Partien) noch nicht befasst. Erst möchte er etwas Abstand von seiner Zeit als aktiver Fußballer gewinnen, sich anschließend vermehrt um seine Fußballschule kümmern.

„Ich bedanke mich beim Fußball, der mir alles beigebracht und mich zu einem besseren Menschen gemacht hat“, mit diesen Worten verabschiedete sich Gabor Kiraly vom aktiven Sport. „Die fantastische Reise ist nun zu Ende! Ich war 26 Jahre lang bei 882 Spielen im Mittelpunkt auf der Bühne der Fußballwelt, nun möchte ich sehen, wie das Leben hinter den Kulissen ist...“

Neben seiner Zeit bei den Löwen (2009-2014) war Gabor Kiraly zuvor schon von 1997 bis 2004 bei Hertha BSC in Deutschland aktiv. Dazwischen spielte er auf der Insel für Crystal Palace, West Ham United, Aston Villa und den FC Burnley. Vor seinem Engagement bei Sechzig war er ein halbes Jahr an Bayer 04 Leverkusen ausgeliehen. Von den Löwen aus ging er 2014 nochmals ein Jahr nach England zum FC Fulham, anschließend spielte er vier Jahre für Haladas Szombathely in der Ersten Liga, wo seine Profikarriere begonnen hatte.

Bei der Europameisterschaft 2016 in Frankreich löste Gabor Kiraly Lothar Matthäus, der zwischenzeitlich sein Nationalcoach in Ungarn war, als ältesten Spieler einer EM-Endrunde ab. Am Tag des Ausscheidens im Achtelfinale gegen Belgien war er 40 Jahre und 86 Tage alt.

Die Torwart-Legende, die nach wie vor alles rund um die Löwen verfolgt, hat bereits angekündigt, nächste Saison zu einem Heimspiel ins Grünwalder Stadion kommen zu wollen.

Apropos: Ganz muss man auf den Namen Kiraly im Tor nicht verzichten. Sein 15-jähriger Sohn Matyas hat das Talent des Vaters geerbt, spielt für die ungarische U15-Auswahl – aber ohne Jogginghose.

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